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B-Junioren holen die Meisterschaft

Riesenjubel und eine tolle Party nach dem 5:0 gegen Holzwickede

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Siegerfoto nach dem entscheidenden Sieg: Die Meister-B-Jugend des TuS Westfalia Wethmar.

Der Traum ist wahr geworden: Mit einem 5:0-Erfolg gegen den Holzwickeder SC sicherten sich die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am Sonntagmittag – ohne eine einzige Niederlage – die Meisterschaft in der Kreisliga A und die damit verbundene Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga.

Damit entschieden die Grün-Weißen das harte Duell gegen den SuS Kaiserau am Ende aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs für sich. Am Abend erreichten dann auch Glückwünsche aus Kaiserau – die bereits zum zweiten Mal in Folge aufgrund des Direktvergleichs nur Vize-Meister wurden – die Verantwortlichen.

Getrübt wurden die Freude über den Titel lediglich durch die Verletzung von Luca Grimm, der bei einem Laufduell kurz vor der Halbzeit unglücklich fiel und sich dabei das Handgelenk brach. Er ließ es sich aber nicht nehmen, ab dem Nachmittag noch an den Feierlichkeiten teilzunehmen. „Ich kann es kaum in Worte fassen, wie stolz ich auf die Jungs bin. Sie haben eine überragende Saison gespielt und sich den Titel hart erarbeitet und absolut verdient“, sagte ein überglücklicher TuS-Coach Daniel Nowak, hatte seine Gedanken aber auch schon während der Halbzeit bei seinem verletzten Spieler: „Für Luca tut es mir unendlich leid, dass ihm diese Verletzung bei so einer unglücklichen Situation passiert ist. Wir haben uns in der Pause geschworen, dass wir diesen Titel und hoffentlich auch einen Aufstieg für ihn holen werden! Die Jungs haben sich auch sehr gefreut, als Luca später noch dazu gestoßen ist.“

Nach Abpfiff kannte die Freude auf Seiten der Grün-Weißen keine Grenzen mehr. Als erstes Opfer für die unzähligen Wasserduschen hatten sich die Jungs ihren Trainer rausgepickt, der diese auch gerne über sich ergehen ließ. Aber auch die weiteren Mitglieder des Trainerteams – Thorsten Jäger, Udo Halbe und Niklas Dvorak – ließen die Jungs nicht ungeschoren davonkommen. Nach dem dann anstehenden Meisterfoto der Ruhr Nachrichten ging es dann endgültig zu den Feierlichkeiten über. So stimmten sie gemeinsam Lieder an, nahmen Glückwünsche von allen Seiten entgegen, aßen und tranken gemeinsam und verteilten weiterhin Wasserduschen.

Nach dem Ende der Feierlichkeiten auf der Sportanlage am Cappenberger See zog der TuS-Nachwuchs noch weiter und feierte bis in die Abendstunden. „Danke für all die Glückwünsche, darüber haben wir uns mächtig gefreut. Die Feierlichkeiten waren ebenfalls super, wir hatten insgesamt einen richtig tollen Tag!“, so Nowak.

Um die Saison endgültig zu krönen, muss Wethmar in der Aufstiegsrunde mindestens den zweiten Platz erreichen. In der Fünfer-Gruppe trifft man dann auf die SG Castrop-Rauxel (Kreis Herne), BSV Menden (Kreis Iserlohn), SC Obersprockhövel (Kreis Hagen) und BV Rentfort (Kreis Gelsenkirchen). Der erste Spieltag der Aufstiegsrunde steht am 16. Juni an, gespielt wird dann bis zum 30. Juni immer sonntags und mittwochs. Die genauen Ansetzungen werden zeitnah veröffentlicht. „Wir freuen uns allesamt auf die Spiele in der Aufstiegsrunde. Die Jungs sind heiß darauf, jetzt auch noch den letzten Schritt zu gehen. Dabei werden Kleinigkeiten den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben. Auch wird die Tagesform mitentscheidend sein“, blickt Nowak voraus.

Um die Meisterschaft endgültig perfekt zu machen, benötigten die Jungs vom Cappenberger See im abschließenden Spiel einen Sieg. Vor einer guten Zuschauerkulisse und bei brütend heißend Temperaturen begann die Westfalia, sich der Bedeutung des Spiels bewusst, verständlicherweise ziemlich nervös. So zeigten sie teilweise ungewohnte Schwächen im Aufbau und gaben den Ball dadurch zu schnell her. Die Nervosität war aber spätestens nach fünfzehn Minuten wie weggeblasen, als Frederic Fischers Führungstreffer als Dosenöffner fungierte. Im Zentrum freigespielt, dribbelte er kurz an und nahm sich dann aus 25 Metern ein Herz. Er knallte die Kugel mit dem Vollspann an die Latte, von der sie dann an den Rücken des HSC-Keepers prallte und von diesem dann über die Linie trudelte (15.).

Fortan kontrolliere Wethmar das Geschehen, sodass sich im weiteren Verlauf der Halbzeit weitere Tormöglichkeiten ergaben, aus denen man allerdings erst kurz vor der Halbzeitpause Kapital schöpfen konnte. Nach einem starken Chipball von Fischer stand Leon Beile in der Box völlig frei und köpfte den Ball am schlecht postierten Torwart vorbei ins Tor (35.). Kurz darauf sollte dann der Schockmoment mit Grimms Verletzung auftreten, mit dem es dann in die Halbzeitpause ging.

Auch in der zweiten Halbzeit kontrollierte der TuS-Nachwuchs weiterhin das Geschehen und hatte kurz nach Wiederbeginn die dicke Chance auf die endgültige Vorentscheidung. Jason Jäger empfing einen starken Ball von Niklas Tittelbach. Jäger umkurvte den Torwart, driftete dabei aber etwas zu weit nach außen ab, sodass sein Abschluss nur das äußere Tornetz traf. „Den Ball habe ich schon im Tor gesehen, aber scheinbar war Jason das zu einfach, ihn reinzumachen“, konnte Nowak nach Spielende doch über die Situation schmunzeln.

Die endgültige Vorentscheidung sollte dann nach einer Standardsituation fallen. Eine Ecke von Beile rutschte bis auf den zweiten Pfosten durch, an dem Sebastian Czarnietzki nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte (57.). Damit war der Ofen beim HSC nun endgültig aus, sodass Wethmar folglich noch zwei weitere Treffer nachlegen konnte. Erst wurde Goalgetter Tittelbach in der Box von Beile freigespielt und ließ dem HSC-Schlussmann mit seinem platzierten Abschluss keine Abwehrchance (60.). Damit erzielte er seinen 31. Saisontreffer und sicherte sich somit die Torjägerkanone der Kreisliga A. Den letzten Treffer des Tages sollte dann Jason Jäger erzielen, der ein Zuspiel gekonnt verwerten konnte (63.).

Fortan waren die Grün-Weißen dann schon in Feierstimmung und ließen die letzte Konsequenz vermissen. So ergaben sich für den HSC einige Möglichkeiten, ein Tor blieb ihnen aber aufgrund einer Abseitsstellung verwehrt. Der Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters bedeutete dann den Anfang der Feierlichkeiten. „Über das Spiel möchte ich nicht viele Worte verlieren. Es kam darauf an, drei Punkte zu holen und das haben wir geschafft. Darauf können die Jungs stolz sein. Am Ende war es dann toll – nach harten Duellen, gerade mit Kaiserau und Mark, aber auch mit Rhynern und Holzwickede – die Meisterschaft am letzten Spieltag vor heimischer Kulisse perfekt gemacht zu haben. Ab Dienstag gilt unsere volle Konzentration dann der Aufstiegsrunde“, sagte Nowak abschließend.

Der Meisterkader: Paul Sikora – Steffen Beling, Tom Beling, Pascal Schmidt, Luca Grimm, Kilian Grohs, Leon Beile, Jan-Lukas Ebbeler, Frederic Fischer, Niklas Tittelbach, Jason Jäger, Julius Hövener, Tarek Bali, Jan Richter, Lukas Knoke, Benedikte Lehn, Mattis Kühlkamp, Niklas Bohle, Maxim Bittner, Sebastian Czarnietzki, Felix Gabel, Jonas Rudwill.

Tore: 1:0 (15.) Fischer, 2:0 (35.) Beile, 3:0 (57.) Czarnietzki, 4:0 (60.) Tittelbach, 5:0 (63.) Jäge.

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