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Aus 1:3 mach 4:3

C1-Junioren gewinnen Nerven-Krimi gegen den Hombrucher SV

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die C1-Jugend des TuS Westfalia Wethmar machte es am Samstag im Spiel gegen den Hombrucher SV III mal wieder spannend: Nach einem zwischenzeitlichen 1:3 feierte man am Ende noch einen umjubelten und verdienten 4:3 Erfolg.

"Unsere Jungs begannen die Partie ungewöhnlich nervös. Insbesondere die Abwehr stand anfangs absolut nicht sicher", sagte Trainer Thomas Schönfelder. "Der Gegner hat es immer wieder geschafft, den Ball hinter unsere Abwehrreihe zu spielen und sich so Chancen erarbeitet. So haben wir uns dann letztendlich auch den ersten und zweiten Gegentreffer durch einfache Stellungsfehler gefangen."

Positiv wollte der Coach jedoch erwähnen, dass die Mannschaft zu keiner Zeit aufgesteckt habe. "Wir konnten schon eine Minute nach dem 0:2 den Anschlusstreffer erzielen", lobte Schönfelder die Moral. Oscar Koert schlug von links eine Flanke in den Sechszehner von Hombruch. Ben Kautz stand goldrichtig, nahm die Murmel an und versenkte den Ball im gegnerischen Netz (15.). Die Freude währte dann allerdings wiederum nur kurz. "Nach einem erneuten Bock in der Hintermannschaft haben wir den Gegner zum 1:3 praktisch eingeladen", sagte Schönfelder.

Aber Wethmar wäre nicht Wethmar, wenn sich die Mannschaft davon unterkriegen lassen würde. Durch einen Standard kam der TuS erneut zum Anschlusstreffer: Julien Hagen brachte das Spielgerät in den gegnerischen Sechzehner und Kautz konnte den Ball in die Maschen köpfen (19.). So ging es dann mit dem 2:3 in die Kabine.

Die zweite Spielhälfte lief deutlich besser, eigentlich spielte nur noch Wethmar. "Man hat gesehen, dass die Mannschaft diese Woche stark trainiert hat. Endlich hat auch das Kurzpassspiel sehr gut geklappt", sagte Schönfelder. "Die Mannschaft wollte den Sieg unbedingt. In Halbzeit zwei hatte der Gegner kaum noch eine Chance. Unser Manko war nur, dass wir die 100%igen oder besser gesagt 1000%igen Torchancen nicht nutzen konnten. Sonst wäre das Spiel wahrscheinlich 10:3 ausgegangen", vermutete Schönfelder weiter.

Zweimal trafen die Grün-Weißen dann aber doch noch. Oscar Koert erzielte nach Vorarbeit von Julian Papior das 3:3 per Volleyschuss (47.). Den Schlusspunkt setzte erneut Kautz. Er rannte alleine auf den gegnerischen Keeper zu, behielt die Nerven und verwandelte zielstrebig zum 4:3 für die Hausherren (61.). "Über die Chancenverwertung muss man natürlich reden. Sicherlich auch über die Fehler in der Hintermannschaft, aber erstmal freuen wir uns über die drei Punkte. Zumal das Hinspiel mit 2:3 punktlos für uns endete" resümierte Mannschaftsbetreuer Heiko Kautz abschließend.

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