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August 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 09.09.2017
2017 >>

Im Heimspiel-Doppelpack unter Druck

Am Sonntag soll der Turnaround gelingen

(25.08.17) Erst zwei Spieltage sind absolviert, aber die erste Mannschaft und die U23 des TuS Westfalia Wethmar stehen am Sonntag im Heimspiel-Doppelpack am Cappenberger See bereits stark unter Druck. Mit null beziehungsweise einem Punkt, ist der Saisonstart misslungen. Nun soll endlich der Turnaround gelingen.

Mit Viktoria Kirchderne trifft die Bezirksliga-Erste ab 15 Uhr auf einen weiteren Meisterschaftsanwärter, der wie die Westfalia schwach gestartet und noch sieglos ist (zwei Unentschieden). Dass Wethmar den Bock nach zwei Niederlagen unbedingt umstoßen und endlich die ersten Punkte in dieser Spielzeit will, war unter der Woche mit einer hohen Trainingsbeteiligung und viele Engagement deutlich zu spüren.

"Verbessern müssen wir uns vor allem im Spiel gegen den Ball, kompakter werden, deutlich besser umschalten und mehr Präsenz sowie Aggressivität in den Zweikämpfen zeigen", sagt Co-Trainer Robert, der in dieser Woche seinen urlaubenden "Chef" Simon Erling im Trainingsbetrieb vertrat. An diesen Punkten versuchte Kittel mit dem Team in den Einheiten zu feilen, erkannte dabei auch erste Verbesserungen.

Problematisch bleibt weiterhin die Personalsituation. Die Langzeitverletzten Nico Stork, Gianluca Kösling und Till Kowalski, der mittlerweile zumindest ins Lauftraining einsteigen konnte, fallen weiterhin aus. Eine lange Pause steht auch Paul Mantei (Foto) bevor. Der Abwehrmann riss sich bei der 2:5-Klatsche am vergangenen Wochenende gegen RW Unna das Außenband im Knöchel. Paul Giesebrecht fehlt zudem urlaunsbedingt.

Ein ganz besonderes Spiel wird das sonntägliche für Patrick Schöpf und Christian Wantoch von Rekowski. Beide wechselten vor der Saison von der Viktoria an den Cappenberger See und dürften deshalb besonders motiviert sein.

Aber auch ohne das Duo verfügen die Dortmunder - im letzten Spieljahr eine der besten Rückrundenmannschaften - weiterhin über eine sehr gefährliche Offensivabteilung. Unter anderem mit Routinier Noureddien El Yahyaoui, Patrick Kramer, zuletzt zweitbester Torschütze hinter Wethmars Tim Heptner, und dem Ex-Wethmarer Mursel Budnjo, im Vorjahr Torschützenkönig in der A-Liga 2 Dortmund für Phönix Eving. Hinzu kommen erfahrene Akteure wie Christian Fröse oder Neuzugang Mario Bunk, die beide früher für Westfalia Wickede in der Westfalenliga aufliefen.

"Ich erwarte einen sehr spielstarken Gegner und ein Duell auf Augenhöhe. Hoffentlich diesmal endlich mit dem besseren Ende für uns", sagt Kittel.

Wiedergutmachung möchte auch die U23 im Kreisliga-A2-Spiel gegen SV Bausenhagen (Anstoß ab 13 Uhr) betreiben, nachdem der Nachwuchs am vergangenen Sonntag bei der SG Massen chancenlos mit 0:5 untergegangen war. "Wir müssen auf jeden Fall ein anderes Gesicht zeigen, zumal das Spiel extrem wichtig, da tabellenmäßig richtungweisend, ist", sagt Co-Trainer Benjamin Fasse.

Bausenhagen erwartet Fasse als sehr eingespielte und kampfstarke Mannschaft, "die uns alles abverlangen wird". Hoffnung macht eine verbesserte personelle Lage. Niklas Pella, Niklas Witte, Niklas Rogge, Marco Heidrich und Flemming Orlowski sind allesamt aus dem Urlaub zurück und könnten damit eingesetzt werden. "Dazu kommen mindestens zwei Spieler aus der Ersten, so dass sich die Lage deutlich entspannt und mein ,Chef' Philipp Bremer und ich nicht erneut auf der Bank sitzen müssen", sagt Fasse lachend.

U23 bezwingt Bausenhagen mit 4:3

Erster Sieg im dritten Anlauf

(27.08.17) Im dritten Anlauf ist der Befreiungsschlag geglückt: Die U23 des TuS Westfalia Wethmar hat in einem ziemlich offenen Schlagabtausch durch ein 4:3 (3:2) gegen den SV Bausenhagen endlich den ersten Dreier der Saison eingefahren.

Hätte der TWW-Fan nach 10 Minuten einen Blick auf die virtuelle Anzeigetafel geworfen, wäre er wahrscheinlich der Verzweiflung nahe gewesen: Durch die ersten beiden Torschüsse überhaupt hatte der Gast gleich zwei Mal erfolgreich eingenetzt und war auf 2:0 davongezogen.

„Dabei waren wir eigentlich super ins Spiel gekommen, doch leider war nur der Gast effektiv“, sagte Co-Trainer Benny Fasse etwas konsterniert. Allerdings schien der doppelte Nackenschlag sein Team überhaupt nicht zu stören. „Wir haben einfach weitergemacht!“, lobte Fasse. „Daher kann ich den Jungs nur ein dickes Kompliment aussprechen, dass sie in dieser Form zurückgekommen sind.“

Denn exakt vier Minuten nach dem zweiten Gegentreffer legte Sajojnz nach einem schönen Angriff über die linke Flanke quer, sodass Langenkämper nur noch einzuschieben brauchte. Und weiter ging die wilde Fahrt: Die Hausherren waren deutlich überlegen und fuhren einen Angriff nach dem anderen, während der Gegner total harmlos blieb. Nach einer halben Stunde egalisierte schließlich Niklas Pella nach feiner Vorabeit von Max Hane, ehe kurz vor dem Seitenwechsel der Vorbereiter selbst vollstrecke, nachdem Sajonz ihn mustergültig bedient hatte.

Auch nach der Pause blieb die Westfalia dominant: Schinck scheiterte im Eins-gegen-eins gegen den SV-Keeper, bevor der TuS bei einem krachenden Bausenhagener Freistoß an den Pfosten noch eine Schrecksekunde zu verarbeiten hatte. Wenig später sammelte Sajonz jedoch seinen dritten Scorer-Punkt und staubte eine scharfe Flanke zum 4:2 ab.

Danach überließen die Grün-Weißen dem Gast jedoch unnötigerweise das Heft des Handelns. „Ich hätte mir gewünscht, dass wir Ball und Gegner etwas mehr hätten laufen lassen“, meinte Fasse. „Wir haben zwar nie die Kontrolle verloren, allerdings haben wir Bausenhagen zu viele Spielanteile überlassen.“

Der TuS beschränkte sich folglich zu sehr auf die Verwaltung des sicheren Vorsprungs – und wäre am Ende fast noch bestraft worden, als der SVB kurz vor Schluss noch verkürzte. Am Ende reichte es zum knappen, aber mehr als verdienten und damit ersten Saisonsieg. „Darüber sind wir froh“, erklärte Fasse. „Und daran wollen wir ab sofort auch erfolgreich anknüpfen.“

TWW: N. Dvorak, F. Pella (48. Ciernioch), A. Lohölter, N. Pella (61. Orlowski), Langenkämper, M. Hane (46. Witte), Bremer, Sajonz, Selbstaedt, Schinck, Kuruts.

Tore. 0:1 (6.), 0:2  (9.), 1:2 (13.) Langenkämper, 2:2 (28.) N. Pella, 3:2 (44.) M. Hane, 4:2 (56.) Sajonz, 4:3 (90.).

2:3: Erste unterliegt auch Viktoria Kirchderne

Weiterhin überhaupt nicht in Form

(27.08.17) Die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar kommt in der Bezirksliga-Saison 2017/18 weiterhin überhaupt nicht in Tritt, kassierte im dritten Spiel die dritte Niederlage und bleibt damit punktloses Schlusslicht. Das Heim-2:3 gegen die zuvor ebenfalls noch sieglose Viktoria aus Kirchderne war verdient, und einzig ihrem bärenstarken Schlussmann Maik Müller hatten es die Grün-Weißen zu verdanken, sich nicht noch einige Gegentreffer mehr gefangen zu haben.

"Gegenüber der 2:5-Niederlage in der Vorwoche in Unna habe ich leider keinen Schritt nach vorne gesehen. Phasenweise war es sogar noch schlechter", sagte ein sichtlich enttäuschter und angefressener Trainer Simon Erling (Foto). Wie schon vor sieben Tagen in der Kreisstadt wackelte sein Team vor allem in der Defensive bedenklich, machte es dem Gegner immer wieder viel zu einfach Richtung Tor und dann auch brandgefährlich zum Abschluss zu kommen.

"Der Gegner hatte immer wieder viel zu viel Zeit und Platz, konnte fast ungestört kombinieren. Das ist eigentlich überhaupt nicht das, was wir spielen wollten", kritisierte Erling die fehlende Laufbereitschaft sowie mangelnde Zweikampfstärke und Laufgeschwindigkeit vor allem in der Arbeit gegen den Ball. "Es waren nicht alle bereit sich auch mal zu quälen. So wird es dann schwer einen Gegner in dieser Liga unter Druck zu setzen und so auch mal richtige Probleme zu bereiten", sprach Erling nach dem Schlusspfiff Klartext.

Bei den Gegentoren machte es Wethmar den Dortmunder Vorstädtern dann auch noch sehr einfach. So wie beim 0:1 in der 12. Minute: Rafael Felsberg warf einen Einwurf in der eigenen Hälfte zu Innenverteidiger Lukas Nagel, der allerdings gleich von mehreren Gegenspielern unter Druck gesetzt wurde und so letztlich keine Chance hatte das Spielgerät zu behaupten. Der stark aufspielende Ex-Wethmarer Mursel Budnjo lief deshalb alleine auf Keeper Müller zu und konnte nur noch per Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Routinier Mario Bunk sicher.

In der Folge hatte Wethmar zwar mehr vom Spiel - allerdings nur weil Kirchderne die Hausherren spielen ließ und sich auf das Kontern verlegte. Bei dem vielen Ballbesitz wurde die Westfalia bis zur Pause aber dennoch nur selten gefährlich. Ausnahme waren zwei Abschlüsse von Alexander Podszuck und der sehenswerte Ausgleichstreffer, als Christian Wantoch von Rekowski aus 25 Metern einfach mal abzog und der Ball unhaltbar im Tor einschlug (22.).

Stattdessen rückte schon in Abschnitt eins Schlussmann Müller vermehrt in den Blickpunkt, der mit starken Paraden gegen Budnjo zunächst noch den neuerlichen Rückstand verhindern konnte, so dass es mit einem 1:1 zurück in die Kabinen ging.

Auch nach dem Seitenwechsel war der unbedingt Wille, nach zwei Niederlagen den Bock im Heimspiel endlich umstoßen zu wollen, nicht immer zu erkennen. Dennoch hätte Wethmar in der 48. Minute in Führung gehen müssen, als nach einem der wenigen gut vorgetragenen Angriffe Wantoch von Rekowski per Abpraller aus sechs Metern völlig frei zum Abschluss kam, den Ball überhastet jedoch nur genau auf den gegnerischen Schlussmann jagte. "Das muss eigentlich ein Tor sein. Und wie weiß wie das Spiel dann gelaufen wäre. Aber auch diese Szene passt zu unserer bisherigen Saison", ärgerte sich Erling.

Und nur sieben Minuten später kam es noch schlimmer. Dabei war auch der zweite Gegentreffer ein Spiegelbild der bisherigen Auftritte. Eine abgefälschte Flanke von Tim Holz fiel nicht ins Tor, sondern nur auf die Querlatte, so dass Kirchderne kontern durfte und gegen eine viel zu offen verteidigende und dazu noch schlecht umschaltende Westfalia leichtes Spiel hatten. Folglich liefen Budnjo und Routinier Noureddien El Yahyaoui in Überzahl auf den einzigen Verteidiger der Lukas Nagel zu, der deshalb letztlich ebenso machtlos war wie Keeper Müller.

Wer jetzt eine Trotzreaktion oder gar einen Sturmlauf der Platzherren erwartet hatte, wurde enttäuscht. Wethmar kam kaum einmal gefährlich zum Abschluss. Die vielen langen Bälle in die Spitze waren meist kein Problem für die sonst längst auch nicht immer sattelfest wirkende Abwehr der Kirchderner. "Wir hätten wohl noch zwei Stunden spielen können und hätten aus dem Spiel heraus keinen Treffer mehr gemacht", sagte Erling konsterniert.

Stattdessen leistete sich die Defensive in der 83. Minute noch einen kollektiven Aussetzer, so dass ein verlorenes Kopfballduell ausreichte, damit Kirchdernes Adriatik Jashanica frei vor Müller auftauchte und zum 1:3 vollstreckte.

Erst als alles längst entschieden war, ließ Wethmar in der Nachspielzeit zumindest einmal das eigentliche Können aufblitzen, als Wantoch von Rekowski nach einer feinen Freistoßvariante am Fünfmeterraum völlig frei zum Abschluss kam und etwas Ergebniskosmetik betrieb.

"Auch diesen Nackenschlag gilt es jetzt wegzustecken und am Sonntag auswärts in Holzwickede endlich mal eine Reaktion zu zeigen. Ich werde mir die Trainingswoche ganz genau anschauen und dann entscheiden, was wir machen", sagte Erling abschließend.

TWW: Müller, R. Harder, P. Harder, Nagel, Felsberg, Schöpf, Hillmeister (78. Klink), Holz, Wantoch von Rekowski, Podszuck (60. Cillien), Heptner (62. M. Hane).

Tore: 0:1 Bunk (12./Foulelfmeter), 1:1 (21.) Wantoch von Rekowski, 1:2 El Yahyaoui (55.), 1:3 Jashanica (83.), 2:3 (90.) Wantoch von Rekowski. 

Erling-Team weiter in der Abwärtsspirale

Unterschiedliche Gefühlswelten

(28.08.17) Seit Sonntagnachmittag herrscht bei der ersten Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar endgültig Katerstimmung, denn mit 2:3 verloren die Grün-Weißen gegen Viktoria Kirchderne auch das dritte Spiel der Bezirksliga-Saison 2017/18. Statt wie vor dem Serienauftakt erhofft, erneut um die vorderen Plätze mitspielen zu können, klebt Wethmar damit weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz fest.

Die Niederlage fiel - wie sieben Tage zuvor beim 2:5 in RW Unna - hochverdient aus, weil Wethmar sich auch gegen Kirchderne in der Defensive nicht ansatzweise wie ein Spitzenteam der Bezirksliga präsentierte. "Wir machen es den Gegnern momentan sehr einfach, zum Torerfolg zu kommen, weil der Gegner Platz und Zeit bekommt zu kombinieren, das Anlaufen weiterhin nicht vernünftig funktioniert und wir dann auch noch taktische Fehler machen", sagt Trainer Simon Erling (Foto).

So reichte auch der zuvor ebenfalls noch sieglosen Viktoria aus Kirchderne schon eine durchschnittliche Leistung, um am Cappenberger See zu zahlreichen besten Möglichkeiten und damit letztlich auch zu drei Punkten zu kommen.

"Wir müssen jetzt ganz schnell die Kurve bekommen. Im Spiel gegen den Ball viele Dinge besser machen. Das werden wir in dieser Woche intensiv trainieren. Und dabei werde ich ganz genau hinschauen", kündigt Erling bereits jetzt indirekt mögliche Veränderungen in der Startelf an. Denn: "Es muss jetzt etwas passieren. Wir müssen als Team eine Reaktion zeigen."

Leicht wird dies allerdings nicht, denn mit dem Gastspiel bei der zweiten Mannschaft des Holzwickeder SC geht es am kommenden Sonntag (15.15 Uhr) gegen ein weiteres Schwergewicht der Liga. Die Reserve des Westfalenliga-Spitzenclubs ist in dieser Saison noch ungeschlagen, hat bereits fünf Punkte auf dem Konto. "Wir stark die Holzwickeder sind, wenn man sie spielen lässt, haben wir bereits in der Vorbereitung gesehen, als wir im Finale des Turniers in Werne klar mit 1:5 verloren haben. Für uns kann es also zunächst nur darum gehen defensive Stabilität zu bekommen und so den Negativlauf endlich zu beenden. Einen Schönheitspreis werden wir in Holzwickede ganz sicher nicht bekommen, aber hoffentlich die ersten Punkte", so Erling.

Deutlich besser machte es im Vorspiel am Sonntag die U23: In einer torreichen Begegnung behielt die Mannschaft um Spielertrainer Philipp Bremer letztlich hochverdient mit 4:3 die Oberhand gegen den SV Bausenhagen.

Damit stand endlich der erste Saisonsieg zu Buche, der nach zehn Minuten noch in weiter Ferne schien: Denn genau zwei gefährliche Situationen benötigten die Gäste, um scheinbar demoralisierend auf 2:0 davonzuziehen. Aber nur scheinbar: „Die Jungs haben das erstaunlich gut weggesteckt!“, freute sich Co-Trainer Benny Fasse. „Wir haben einfach so weitergespielt, als wenn gar nichts passiert wäre.“

So stand es nach einem wahren Angriffswirbel des Wethmarer Talentschuppens schon zur Pause 3:2. Und auch nach dem Wechsel blieb der TuS am Drücker und schraubte das Ergebnis noch auf 4:2. „Danach haben wir uns leider zurückgezogen“, monierte Fasse. „Ich bin mir sicher, dass wir bei entsprechender Aggressivität und bei größerer Entschlossenheit noch deutlich mehr Tore hätten schießen können.“

Folglich konnte Bausenhagen durch optische Vorteile und höhere Ballanteile zwar das Kommando übernehmen, wurde dabei aber nicht mehr großartig gefährlich. Kurz vor Schluss glückte nur noch der Anschlusstreffer. „Das waren extrem wichtige drei Punkte! Diesen Rückenwind wollen wir unbedingt in die kommenden Wochen mitnehmen“, blickte Fasse optimistisch in die Zukunft.

Neu formiertes Team überzeugt in der Vorbereitung

Turniersieg in Hamm-Heessen

Die F-Junioren gewannen am Wochenende das Turnier des SVE Heessen.

(28.08.17) Die neu zusammengestellten F1- und F2-Junioren des TuS Westfalia Wethmar gewannen mit einem gemischtem Kader am Wochenende ein Turnier beim SVE Heessen. Dabei zeigte der junge Wethmarer Nachwuchs in der Hammer Vorstadt eine starke Leistung und durfte sich deshalb verdient über den Siegerpokal freuen.

Die F-Junioren vom Cappenberger See starteten in der Vorrunde mit einem 4:0 gegen SVF Herringen in die Konkurrenz, ließen anschließend einen 7:0-Kantersieg gegen die dritte Mannschaft des Gastgebers folgen, so dass im abschließenden Gruppenspiel ein torloses Remis gegen die Hammer SpVg reichte, um in die Vorschlussrunde einzuziehen.

Im Halbfinale hatte der Westfalia-Nachwuchs dann ebenfalls wenig Mühe, gewann gegen die erste Mannschaft des SVE Heessen mit 3:0 und schaffte so den Sprung ins Finale. Hier hieß der Gegner RW Ahlen, der sich nach einer kämpferisch und spielerisch hervorragenden Leistung der Wethmarer letztlich mit 0:2 geschlagen geben musste, so dass die Grün-Weißen über den Turniersieg jubeln durften.

Zum erfolgreichen Team gehören: Lukas Knehaus, Henry Szkudlarek, Leon Schmitz, Tom Weiß, Mats Weiss, Lasse Wilberg, Jonas Bioly, Matthis Orthmann, Moritz Linde, Maxim Specht und Jan Knehaus.

Der 3. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Tabellenführer TuS Hannibal marschiert weiter

Rafael Felsberg und Westfalia Wethmar verloren auch gegen Kircherne.

(29.08.17) Drittes Spiel, dritte Niederlage. Der TuS Westfalia Wethmar bleibt auch nach dem dritten Spieltag der Saison 2017/18 das Schlusslicht der Bezirksliga 8, verlor am Sonntag am Cappenberger See gegen Viktoria Kirchderne verdient mit 2:3. Während die Grün-Weißen damit weiterhin bei null Punkten bleiben, hat der Tabellenführer schon neun Zähler mehr auf dem Konto.

Denn der TuS Hannibal gewann auch sein drittes Spiel, setzte sich beim FC Overberge deutlich mit 3:0 durch. Dabei war der FCO allerdings bereits früh dezimiert. Denn schon in der vierten Minute sah Keeper Kloß nach einem Foulspiel im Strafraum die rote Karte. Der Ex-Wethmarer Samir Zulfic verwandelte den folgenden Elfmeter sicher. Als Zulfic dann auch noch nach ziemlich genau einer halben Stunde Treffer Nummer zwei für den TuS nachlegte, war das Match eigentlich früh gelaufen. Denn in Überzahl hatte Hannibal fortan alles sicher im Griff und ließ durch Ibrahim Berro Mitte der zweiten Hälfte einen weiteren Treffer zum 0:3-Endstand folgen.

Das zweite bisher noch verlustpunktfreie Team, der FC Roj, kassierte eine überraschende 0:4-Klatsche beim VfL Kamen. Dabei waren die Gastgeber im Jahnstadion über weite Strecken das bessere Team und der FCR in der Offensive ziemlich harmlos. Bereits in der zehnten Minute brachte Torjäger Bastian Zurstraßen, der bis zu seiner Hochzeit Sudhaus hieß, seine Farben per Strafstoß in Führung. Als Mario Lindner kurz nach der Halbzeitpause per Freistoß das 2:0 nachlegte und Zurstraßen in der 53. Minute sogar noch auf 3:0 erhöhte, war alles entschieden. Den 4:0-Schlusspunkt setzte Philipp Markwald in der 83. Minute. „Wir haben nahtlos an die zuletzt guten Leistungen angeknüpft. Roj kam bis auf zwei Standards nicht zwingend vor unser Tor. Eine souveräne Leistung, ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft hat taktisch wieder alles richtig umgesetzt. Ein verdienter Sieg für uns, der sogar noch höher hätte ausfallen können“, sagte der neue VfL-Linienchef Sascha Siegner dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Wethmars nächster Gegner, die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC, bleibt in dieser Saison weiterhin ungeschlagen, holte durch einen späten Ausgleichstreffer zum 1:1 beim FC Nordkirchen am Sonntag einen Zähler. Zunächst passierte im Münsterland lange Zeit nichts Entscheidendes, bis Holzwickedes Felix Harbig in der 66. Minute die Ampelkarte kassierte. Mit einem Mann mehr auf dem Feld hatte der FCN etwas mehr vom Spiel und ging durch Gündüz schließlich auch per Foulelfmeter in Führung (82.). Holzwickede ließ sich aber auch davon nicht beeindrucken, versuchte weiter nach vorne zu spielen und wurde dafür mit dem Treffer zum 1:1 belohnt. Dabei spielte Routinier Hense einen Ball über die gesamte Abehrreihe des Gegners, so dass Heiß letztlich keine Mühe mehr hatte zu vollstrecken (90.). In der Nachspielzeit kamen die Gäste sogar noch zu zwei weiteren hochkarätigen Möglichkeiten, schafften es aber nicht mehr, die Begegnung noch komplett zu drehen. „Hut ab vor der Moral der Mannschaft. In Unterzahl und dann auch noch durch einen Elfmeter im Rückstand geraten, gab sie nicht auf und schaffte das verdiente Unentschieden“, sagte HSC-Coach Olaf Pannewig.

Aufsteiger VfR Sölde zeigte sein großes Offensivpotenzial am Sonntag mit einem 4:0-Kantersieg auswärts bei Union Lüdinghausen. Dabei waren die Münsterländer auch mit großen Ambitionen in die Serie gestartet. So aber setzte es nun bereits die zweite Niederlage seit Saisonstart Mitte August. Den Unterschied machte dabei das Sölder Angreiferduo Oliver Adler und Marcel Greig aus. Zusammen erzielten beide drei der vier VfR-Treffer. Zwar spielten die Unionisten über weite Strecken gut mit, patzten aber vor allen Gegentreffern heftig. So sah beim 0:1 (11.) und 0:2 (42.) Schlussmann Höning gegen Doppelpacker Oliver Adler alles andere als gut aus. Beim 0:3 durch Greig (66.) und dem vierten VfR-Treffer, den der kleine Dendzik per Kopf erzielte (83.), waren seine Vorderleute indisponiert. „Wenn man so viele individuelle Fehler macht wie wir heute, dann kann man keine Spiele in der Liga gewinnen“, bilanzierte Union-Coach Kolja Zeugner, der an der Seitenlinie natürlich auch mitbekommen hatte, dass Robin Coerdt in der 88. Minute zu allem Überfluss auch noch mit roter Karte vom Platz flog.

Dem BV Brambauer ist der erste Saisonsieg geglückt. In einem turbulenten Spiel setzten sich die Schwarz-Weiß-Roten bei Eintracht Dortmund mit 4:3 durch. Dabei gingen die Gäste durch Treffer von Neuzugang Marvin Schuster (5., 18.) zweimal in Führung, die Zawatzky (16.) und Nanfack (26.) aber jeweils egalisierten. Anschließend war für den BVB mit Enrico Christal ein weiterer Neuer erfolgreich (40.). Auch nach diesem Treffer kam die Eintracht durch das 3:3 von Schroer zwar noch einmal zurück (52.), ehe Schuster seinen Dreierpack an diesem Nachmittag perfekt machte und zum 4:3-Sieg für die Süder traf (61.).

Torjäger Timo Milcarek machte beim 1:0-Erfolg des SuS Kaiserau gegen den starken und zuvor noch ungeschlagenen Aufsteiger RW Unna einmal mehr den Unterschied aus. Nur eine Minute nach Wiederbeginn erzielte Milcarek den einzigen, aber auch entscheidenden Treffer an diesem Nachmittag. In der Folge boten sich den Schwarz-Gelben zwar mehr und mehr Räume und damit auch gute Chancen, noch einmal erfolgreich zu sein, die Angreifer scheiterten jedoch immer wieder an RWU-Keeper Hellebrandt. „Wir haben das Spiel beherrscht. So stelle ich mir das schon vor. Da kann man auch nicht sagen, dass Unna zu schwach war. Eher, wir haben sie nicht ins Spiel kommen lassen. Das sah ganz gut aus“, sagte Kaiserau-Coach Mark Woller „Sport im Kreis Unna“. Sein Gegenüber, Unna-Trainer Emre Aktas, sagte der Internetplattform: Wir sind heute nicht ins Spiel gekommen. Heute muss ich sagen, dass der eine oder andere vielleicht doch gefehlt hat. Es fehlten noch sieben Mann. Das einzig Positive war, dass wir heute gegen einen Ligafavoriten nur 0:1 verloren haben. Wenn unser Tormann nicht so toll gehalten hätte und Kaiserau abgeklärter im Abschluss gewesen wäre, dann hätte man auch höher verlieren können.“

Heimsieg für den SC Dorstfeld. Auf Kunstrasen am Bummelberg gewannen der Aufsteiger gegen den umgruppierten TSC Hamm mit 3:1. Dabei waren die Gäste durch ein Tor von Ismail Gemec zunächst noch in Führung gegangen (17.). Aber Marsel Burazin egalisierte keine 120 Sekunden später die Führung der Hammer. Als dann auch noch Bastian Erzen vor 75 Zuschauern schnell Treffer Nummer zwei nachlegte (21.) und nach gut einer Stunde auch das 3:1 folgen ließ, war das Match praktisch entschieden.

Bezirksliga-Nachwuchs bereitet sich auf Saison vor

Klettern, Trainingslager, Teambuilding

Die C1-Junioren besuchten am Samstag den Kletterwald in Schwerte.

(30.08.17) Wenn am zweiten Septemberwochenende für die beiden Bezirksliga-Jugendmannschaften des TuS Westfalia Wethmar die neue Saison beginnt, wollen die C1- und A1-Junioren voll konkurrenzfähig sein. Deshalb stecken beide mitten in einer sehr intensiven, aber auch abwechslungsreichen Vorbereitung.

Neben den Trainingseinheiten sollen dabei auch Spaß und Teamgeist nicht zu kurz kommen. So besuchten die C-Junioren am Samstag den Kletterwald am Freischütz in Schwerte. Die A-Junioren (Foto links) radelten am selben Tag zunächst zum Kletterwald am Stausee in Haltern, absolvierten dort ein gut dreistündiges Teamtraining und fuhren anschließend auch die etwa 35 Kilometer wieder zurück.

Am Montag und Dienstag, den letzten beiden Ferientagen, absolvierten beide Teams - übrigens zusammen mit den D1-Junioren - zwei Trainingslager-Tage auf der eigenen Platzanlage am Cappenberger See. Der Nachwuchs arbeitete trotz der hohen Temperaturen intensiv am Formaufbau Richtung Meisterschaftsstart. Eher der Spaß stand beim Beachvolleyball oder dem Besuch im benachbarten Freibad im Vordergrund.

"Sportlich, aber auch für den Zusammenhalt haben diese beiden Tage richtig etwas gebracht, zumal jeweils fast der komplette Kader dabei war. Unsere Bezirksliga-Teams sind in der Vorbereitung auf einem richtig guten Weg. Ich freue mich auf die neue Saison und bin sehr optimistisch", sagt Jugendleiter Bernd Völkering.

Beide Teams wollen zunächst schnellstmöglich den Klassenerhalt realisieren. Die C1-Junioren starten in die erste Bezirksliga-Saison der fast 70-jährigen Vereinsgeschichte am Samstag, 9. September, mit dem Auswärtsspiel beim TuS Eving-Lindenhorst. Die A-Junioren beginnen ihre Saison nach dem Abstieg aus der Landesliga einen Tag später, am Sonntag, 10. September, mit dem Heimspiel gegen den SSV Mühlhausen.

"Bis dahin sind es also noch gut eineinhalb Wochen, die die Spieler und ihre Trainer natürlich auch noch nutzen werden, um sich gezielt auf den Saisonauftakt vorzubereiten", sagt Völkering abschließend.

Zuletzt geändert am: 09.09.2017 um 20:20

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