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August 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 09.09.2017
2017 >>

Wichtige Entscheidung über Verschmelzung

Außerordentliche Mitgliederversammlung

(02.08.17) Der TuS Westfalia Wethmar lädt alle Mitglieder für Montag, 14. August, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein, die um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Haus Lüggert“, Dorfstraße 66, beginnt. Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die geplante Verschmelzung des Sportvereins mit dem Trägerverein TWW-Arena, der aktuell unter anderem für den Betrieb der Sportanlage verantwortlich ist.

„Die Verschmelzung ist aus Sicht der Vorstände beider Vereine unbedingt erforderlich. Gemeinsam soll der Vereinsheimneubau realisiert werden, wir erhoffen uns eine bestmögliche Nutzung der Sportstätten und Gebäude sowie eine Erweiterung und Aktualisierung der Angebotspalette. Zudem sollen Fördergelder noch gezielter eingesetzt werden, der Verein soll weiter an Attraktivität bei Sponsoren und Mitgliedern gewinnen und wir wollen noch größere Einflussmöglichkeiten bei sportpolitischen Planungen und Entscheidungen erlangen“, nennt Manfred Chojnicki (Foto), Vorsitzender des Sportvereins, einige Gründe für das Vorhaben.

Der Verschmelzungsvertrag wurde in den vergangenen Monaten unter anwaltlichen Beistand und der Beteiligung von Steuerexperten entwickelt, zudem die Satzung des künftigen Verschmelzungsvereins, der weiterhin TuS Westfalia Wethmar heißen wird, grundlegend überarbeitet. „Durch die Verschmelzung beider Vereine wird also keinem Mitglied ein Nachteil entstehen. Ganz im Gegenteil, wir erhoffen uns von diesem Schritt kurz-, mittel- und langfristig viele Vorteile“, sagt Chojnicki.

Neben den verschiedenen Abstimmungen, die rund um die Verschmelzung erforderlich sind, und den üblichen Regularien, die zu jeder Mitgliederversammlung gehören, stehen auch Vorstandswahlen und Ehrungen langjähriger sowie verdienter Mitglieder auf der Tagesordnung.

Die Jahresabschlüsse des Sportvereins für die letzten drei Geschäftsjahre (2014 bis 2016) sowie der letzte Kassenbericht können von Mitgliedern auf Wunsch im Büro am Sportplatz Cappenberger See eingesehen werden. Die Vereinsverantwortlichen bitten allerdings um vorherige Terminabsprache mit dem zweiten Vorsitzenden Stephan Poplatz unter der Rufnummer 0172/2300880.

Dritte verliert in Brambauer deutlich mit 0:4

Schwacher Testspiel-Auftritt

(02.08.17) Auch nach dem vierten Testspiel der Sommervorbereitung wartet die B-Liga-Dritte des TuS Westfalia Wethmar weiter auf den ersten Sieg, verlor am Dienstagabend bei der zweiten Mannschaft des BV Brambauer deutlich mit 0:4 (0:3).

"Das war ein schwaches Spiel von uns. Vor allem in der ersten Halbzeit ab dem ersten Gegentor. Danach haben die Jungs zu wenig Gegenwehr gezeigt und standen viel zu weit von den Gegenspielern weg", fand Spielertrainer Flemming Dvorak (Foto) deutliche Worte.

Dabei hielten die Grün-Weißen in der Anfangsviertelstunde noch ordentlich mit, bevor es nach einem unnötigen Ballverlust durch Bezirksliga-Leihgabe Marvin Schuster erstmals im Westfalia-Kasten klingelte (20.). Mit diesem Tor war die Ordnung völlig dahin und Wethmar fing sich binnen fünf Minuten zwei weitere Gegentreffer ein. Beim 2:0 dribbelte Joachim Coers von der Mittellinie los, ließ gleich mehrere Gegner stehen und schloss aus 16 Metern ab, bevor für das 3:0 wieder Schuster verantwortlich war.

In der Folge erarbeitete sich der kleine BVB drei weitere beste Möglichkeiten, weitere Treffer fielen allerdings nicht mehr. Ab der 35. Minute kamen dann auch die Gäste zu ersten Kontermöglichkeiten, die Philipp Altebäumer und Andreas Krause allerdings nicht nutzen konnten.

"In der Pause haben wir ein wenig umgestellt und kamen in der zweiten Halbzeit etwas besser in die Zweikämpfe", sagte Dvorak. So kam Wethmar öfter zu Ballgewinnen, spielte die Kontersituationen aber nicht vernünftig aus oder zeigte nicht genügend Selbstvertrauen, um aus der zweiten Reihe einfach mal abzuschließen.

Stattdessen legte Brambauer praktisch mit dem Schlusspfiff noch Tor Nummer vier nach. "In der zweiten Hälfte haben wir es etwas besser gemacht, haben aber leistungstechnisch weiter viel Luft nach oben. Wir werden die richtigen Schlüsse aus der Niederlage ziehen und an der Defensive arbeiten", sagte Dvorak abschließend.

Wethmar III: Heinrich, Jansen; Splittgerber, Segieth, Buchholz, Pohl, Brox, Milcarek, Puziak, Kress, Krause, Altebäumer, L. Erling, Mowinkel, Zeppan, Büscher, Dvorak.

Pokal- und Turnierwochenende für Erste und Zweite

Doppelter Doppeleinsatz

(02.08.17) Mit dem Turnier beim SV Preußen Lünen auf der Anlage am Alten Postweg und der dritten Kreispokalrunde haben erste und zweite Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar am Wochenende jeweils zwei Spiele zu absolvieren.

Das Bezirksliga-Team von Simon Erling tritt am Freitag (18.45 Uhr) gegen A-Ligist Werner SC II und am Sonntag (16.45 Uhr) gegen Nachbar BW Alstedde zu seinen beiden Vorrundenspielen beim SVP-Turnier an. Die Zweite der Grün-Weißen ist in Preußen ebenfalls dabei, tritt in der Konkurrenz der Reservemannschaften an und bekommt es am Samstag (16.30 Uhr) zunächst mit B-Ligist VfB Lünen II zu tun. Zudem absolvieren die Schützlinge von Philipp Bremer am Sonntag (14.30 Uhr) das Kreispokalspiel bei B-Ligist Kamener SC.

"Wir haben bei Kamen wegen einer Spielverlegung angefragt, diese wurde aber abgelehnt. Wir hatten für das Turnier des SV Preußen mit vielen Vereinen aus Lünen schon lange zugesagt, spielen jetzt auch dort. Mit der Terminierung der Kreispokal-Runden haben die Kreisverantwortlichen sicherlich keinen glücklichen Griff getan", kritisiert Simon Erling (Foto), dass in der Vorbereitung gleich drei Runden absolviert werden müssen. "Die Notwendigkeit ist überhaupt nicht gegeben, weil das Finale erst im Mai 2018 gespielt wird. Für mich ist die Vorbereitung eine Zeit des Testens und Einspielens, da passt der Kreispokal nicht rein", sagt Erling.

Das Turnier in Horstmar möchte der Coach nutzen, um an zuletzt im Training geübten Elementen weiter zu feilen. "Im Fokus stand die Arbeit gegen den Ball. Im Training waren erste Fortschritte zu erkennen. Jetzt bin ich gespannt, wie es die Jungs im Spiel umsetzen", sagt Erling, der wieder auf zahlreiche Spieler aus seinem Kader verzichten muss. "Wir haben einige Urlauber, Langzeitverletzte und einige Spieler, die am Wochenende verhindert sind. Es gilt einfach das Beste aus der Situation zu machen. Auch in der Meisterschaft müssen wir immer mit Ausfällen rechnen und dann versuchen diese zu kompensieren", so Erling.

Auch die zweite Mannschaft muss krankheits-, verletzungs- und urlaubsbedingt auf viele wichtige Akteure verzichten, so dass die Pokalpartie ein echter Härtetest werden dürfte, denn der Kamener SC hat sich vor der Saison hochkarätigst verstärkt. Allen voran zu nennen sind die Brüder Kücükyagci. Cihad und Mucahit kickten zuletzt beim Neu-Regionalligisten Westfalia Rhynern. Islam war Stammspieler beim Landesligisten SSV Mühlhausen-Uelzen. Aus der Landesliga vom BSV Schüren wechselte Nico Lenz zum KSC und auch Kevin Lehmann spielte beim Holzwickeder SC höherklassig. Von daher heißt das Saisonziel unter Neu-Trainer Ahmed Kahya – er folgte auf Norbert Pannek – ganz klar Aufstieg in die Kreisliga A.

"Kamen hat mit seinem Team mindestens A-Liga-Niveau, wir werden in diesem Spiel ganz sicher voll gefordert. Ziel ist es dennoch die nächste Runde zu erreichen, auch wenn wir im Kreispokal ganz sicher nicht der große Favorit auf den Cup sind", geht Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling die Partie locker an.

Klares 6:1 gegen die Reserve des Werner SC

Starker Auftakt beim Turnier des SV Preußen

(04.08.17) Zum Auftakt des Jubiläumsturniers des SV Preußen feierte die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar einen starken 6:1 (1:0)-Erfolg gegen die Zweitvertretung des Werner SC.

„Das war das bisher Beste, was wir bisher in der Vorbereitung gezeigt haben!“, freute sich der Sportliche Leiter Rolf Nehling insbesondere über die zweite Halbzeit. „Die Jungs haben spielerisch voll überzeugt und den Gegner nach der Pause total an die Wand gespielt.“

Schon vor dem Wechsel der über 2x30 Minuten angesetzten Begegnung hatte der TuS klare Vorteile und ging nach Heptners schöner Vorarbeit durch Kuruts früh in Führung. Allerdings gelang trotz bester Gelegenheiten zunächst kein weiterer Treffer.

Dies änderte sich jedoch schnell mit dem Wiederanpfiff: Per Doppelschlag schraubten Podszuck und erneut Kuruts das Ergebnis auf 3:0. Die Westfalia ließ nicht locker und erzeugte weiterhin immensen Druck, was insbesondere am zur Pause eingewechselten Rene Harder lag, der auf der rechten Flanke für großen Wirbel sorgte und insgesamt drei Scorer-Punkte sammelte.

„Wir haben stark aus der eigenen Defensive nach vorne kombiniert und richtig schöne Tore erzielt“, erinnerte sich Nehling an die übrigen drei Erfolgserlebnisse durch Anderson und den Doppelschützen Giesebrecht. Bereits am Sonntag geht es weiter, dann trifft der TuS am alten Postweg auf den Lokalrivalen BW Alstedde. Anstoß ist um 16.45 Uhr

U23 bezwingt VfB Lünen II mit 6:0

Wieder ein Wethmarer halbes Dutzend

(05.08.17) Nach dem klaren Erfolg der 1. Mannschaft hat auch die U23 des TuS Westfalia Wethmar einen deutlichen Sieg im ersten Turnierspiel beim SV Preußen gelandet: Gegen die Reserve des VfB Lünen gewann die Mannschaft um Benjamin Fasse klar mit 6:0 (3:0).

"Das war ein Spiel auf ein Tor!", befand Fasse, der lediglich zehn gegnerische Akteure auf dem Feld ausmachte. "Der VfB hat keine elf Mann zusammenbekommen." Dementsprechend hatte die Westfalia zu keiner Zeit irgendwelche Probleme und kontrollierte nach Belieben das Geschehen.

Die Tore fielen daher zwangsäufig und in schöner Regelmäßigkeit: Den Bann brach Giesebrecht nach knapp 20 Minuten, ehe Rogge mit einem Doppelschlag den 3:0-Pausenstand herstellte. Das muntere Toreschießen ging auch nach dem Wechsel weiter: Basti Hane, Orlowski und ein Eigentor binnen zehn Minuten machten das halbe Dutzend voll.

Am Montagabend folgt dann der zweite Turnierauftritt: Gegner um 19.45 ist dann die Reserve des BV Brambauer.

U23 scheitert beim Kamener SC mit 2:3

Pokal-Aus trotz starker Vorstellung

(06.08.17) Der TuS Westfalia Wethmar ist im Achtelfinale des Kreispokals ausgeschieden: Beim B-Ligisten Kamener SC unterlagen die Grün-Weißen mit 2:3 (1:0).

Der TuS war mit nicht mit der ersten Mannschaft angetreten: Da der Kreis mit der Runde der letzten Sechzehn unverständlicherweise bereits die dritte (!) Pokalrunde vor dem Saisonstart angesetzt hatte und parallel das Turnier beim SV Preußen auf dem Spielstand stand, reiste die U23 mit Verstärkung der Dritten zum KSC und bot dort einen großen Kampf. „Das war richtig, richtig gut, was die Jungs abgeliefert haben“, lobte Co-Trainer Benjamin Fasse sein Team, das er zunächst sehr defensiv ein- und aufgestellt hatte.

„Der Gegner hat sich in der Sommerpause namhaft und ziemlich hochkarätig verstärkt, daher haben wir versucht, die Räume eng zu machen und den Gegner intensiv in den Zweikämpfen zu fordern“, erklärte Fasse. Diese Taktik ging gut auf, denn die offensivstarken Hausherren kamen in der ersten 45 Minuten überhaupt nicht zur Entfaltung, stattdessen setzte die Westfalia das erste Ausrufezeichen und erzielte durch Orlowski die frühe Führung (14.). Borchardt brach kurz darauf frei durch, konnte aber freistehend nicht erhöhen.

Mit dem Wiederanpfiff schwanden mit fortlaufender Spieldauer mehr und mehr die Wethmarer Kräfte. Der TSC übernahm nun das Kommando und erspielte sich einige gute Möglichkeiten. Die Entscheidung zu Ungunsten der Gäste folgte zwischen der 67. Und 76. Minute, als die ambitionierte Kamener Truppe drei Mal einnetzte. „Schade!“, sagte Fasse. „Vor dem Ausgleich haben wir sogar noch die Chance zum 2:0, doch danach war die Moral meiner Jungs dann leider gebrochen.“ Dennoch formulierte der Coach keinerlei Vorwürfe. „Wir haben uns nach Kräften gewehrt und in der ersten Stunde eine starke Vorstellung geboten. Nach den personellen Voraussetzungen vor der Partie können wir mit dem Resultat gut leben.

TWW: Dvorak, Rath (39. Brox), Milcarek, R. Selbstaedt, Langenkämper, Giesebrecht (77. Witte), Borchardt, Ronneburger, Kampmann, Orlowski, S. Hane.

Tore: 0:1 (14.) Orlowski, 1:1 (67.), 2:1 (74.), 3:1 (76.), 3:2 (89.) Orlowski.

Wethmar schlägt BW Alstedde souverän mit 2:0

Zweites Turnierspiel, zweiter Sieg

(06.08.17) Auch das zweite Vorrundenspiel beim Turnier des SV Preußen gewann die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar souverän und sicherte sich damit den Gruppensieg. Nach einem 6:1 gegen die Reserve des Werner SC zum Auftakt am Freitag, legten die Grün-Weißen am Sonntagnachmittag ein verdientes und souveränes 2:0 (1:0) gegen Nachbar BW Alstedde nach.

In der über 2x30 Minuten ausgetragenen Partie übernahm die Westfalia von Beginn an das Kommando, zeigte sich zudem aggressiv und laufbereit in der Arbeit gegen den Ball, weshalb immer wieder gute Balleroberungen gelangen.

Nach dem schnellen 1:0 durch René Harder (Foto) nach feinem Spielzug, bot sich Kuruts frei vor dem Tor nur wenig später die Möglichkeit zu erhöhen, sein Heber fand aber nicht den Weg ins Netz. Auch in der Folge ließen die Grün-Weißen Ball und Gegner teilweise ordentlich laufen, verpassten es aber weitere Treffer nachzulegen.

Mit einer Ausnahme in Durchgang eins, als Keeper Bendix Wagner zufassen musste, geriet die sicher stehende Defensive der Wethmarer nicht in Gefahr. Die vielen langen Bälle, mit denen es Alstedde in der Vorwärtsbewegung fast ausschließlich versuchte, klärte die Westfalia-Deckung allesamt souverän.

Auch mit Wiederbeginn behielt Wethmar das Heft des Handelns in der Hand, hatte im Spielaufbau teilweise gute Ansätze und auch das Pressing zeigte immer wieder Wirkung. Trotz der Überlegenheit dauerte es bis Mitte der zweiten Hälfte, ehe Tor Nummer zwei fiel - auch dieses absolut sehenswerte herausgespielt. Nach einer Kombination über mehrere Stationen und einem Pass von Tim Holz von der linken Seite in den Rückraum, jagte von dort der eingewechselte Christian Wantoch von Rekowski das Spielgerät aus 20 Metern per Dropkick genau neben den rechten Torpfosten.

In der Folge hätte Wethmar die Führung durchaus weiter aus bauen können. Die beste Gelegenheit vergab Tim Heptner, der frei vor dem Tor am Ex-Westfalia-Keeper Lukas Kosche zwischen den Alstedder Pfosten scheiterte. Aber auch so bestätigte Wethmar seinen leistungsmäßigen Aufwärtstrend Richtung Meisterschaftsstart am kommenden Sonntag (13. August, 15 Uhr, Cappenberger See) gegen Titelfavorit SuS Kaiserau.

Zuvor steht in der kommenden Woche allerdings noch das Halbfinalspiel beim Turnier des SV Preußen an, das die Grün-Weißen nutzen werden, um ein weiteres Mal intensiv zu testen.

Wethmar: Wagner; Holz, Cillien, Mantei, P. Harder, Schöpf (27. Giesebrecht), , R. Harder (31. Heptner), Podszuck (70. Wantoch von Rekowski), Kuruts, Osterholz, Klink.

2:2 gegen BVB II: Auch U23 im Halbfinale

Unter den letzten Vier beim Preußen-Turnier

(07.08.17) Nach dem souveränen Auftritt der 1. Mannschaft hat es auch die U23 des TuS Westfalia Wethmar geschafft: Durch ein 2:2 (1:1) gegen die Reserve des BV Brambauer stehen die Grün-Weißen nun ebenfalls im Halbfinale des Jubiläumsturniers des SV Preußen.

Dort kommt es am Mittwoch um 18.30 Uhr zum Duell mit dem Lokalrivalen BW Alstedde II, direkt im Anschluss tritt dann die Erling-Truppe gegen den BV Lünen an (19.45 Uhr), um sich das Ticket für das Endspiel am Freitag zu sichern.

In einer unter dem Strich eher zerfahrenen Partie geriet die Westfalia schon nach fünf Minuten in Rückstand und hatte Mühe, sich in die Partie hineinzufinden. Zu häufig stand die grün-weiße Deckung zu tief in der eigenen Hälfte und überließ dem Gegner so wichtige Räume im Mittelfeld. Erst nach einer knappen Viertelstunde gelang der Befreiungsschlag, als Giesebrecht die Abwehrkette nach einem lange Ball geschickt hinterlief und mit einem gekonnten Lupfer dem Ausgleich erzielte.

Nach der Pause übernahm der TuS dann deutlich das Kommando, hatte mehr zielstrebige und gelungene Aktionen zu verzeichnen und ging folgerichtig nach einer weiteren starken Einzelleistung durch Giesebrecht, der aus zwanzig Metern trocken abzog, mit 2:1 in Front (40.). Doch nur wenige Minuten später gelang dem BVB noch der plötzliche Ausgleich, was am Gruppensieg der Westfalia allerdings nichts mehr änderte.

Sponsor "Dee's Fahrschule" unterstützt B1-Junioren weiterhin

Mit "Vollgas" ins zweite Jahr

Die B1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar bekamen neue Trikots von Sponsor "Dee's Fahrschule".

(09.08.17) Die B1-Jugend des TuS Westfalia Wethmar darf sich darüber freuen, mit ihrem Sponsor „Dee’s Fahrschule“ in die zweite Saison zu starten.

„Das erste Jahr hat super geklappt, vor allem die Kommunikation. Sogar am Finaltag der Hallenstadtmeisterschaft konnten wir Ani und Rob begrüßen, umso schöner war es natürlich, dass wir diesen Titel dann auch noch geholt haben. Das Gleiche gilt für die Feldstadtmeisterschaft. Ich denke, es war für uns und den Sponsor, mit den beiden Stadtmeistertiteln im Gepäck, sportlich eine super Saison. Das möchten wir wiederholen“, sagt Trainer Rene Harder.

Nachdem schon in der ersten Saison ein Satz Trikots und eine Trainingsausstattung gesponsert wurden, folgte für  die zweite Saison ein neuer Trikotsatz hinterher.

"Das erste Jahr hat alles super geklappt, da fiel uns die Entscheidung leicht, weiter mit Rene und seinen Jungs zu arbeiten. Zumal wir uns auch darüber freuen durften, den einen oder anderen aus der Truppe in unserer Fahrschule zu begrüßen", sagten  Ani und Rob.

Erste und U23 gewinnen K.o.-Spiele

Doppeltes Wethmar-Finale in Preußen

(09.08.17) Der TuS Westfalia Wethmar ist gleich doppelt ins Finale des Jubiläumsturniers beim SV Preußen eingezogen. Nachdem die U23 am Mittwochabend mit einem souveränen 2:0 (1:0) gegen BW Alstedde II das Ticket gelöst hatte, zog auch die 1. Mannschaft durch ein 6:1 (2:1) gegen den BV Lünen 05 erfolgreich nach.

Für die Mannschaft von Simon Erling lief es zunächst wie am Schnürchen, denn bereits nach neun Minuten führte die 1. Mannschaft mit 2:0, nachdem Goalgetter Heptner doppelt zur Stelle gewesen war. Wethmar war das klar tonangebende Team und blieb dominant, ehe die „Geister“ mit einem herrlichen Fallrückzieher von Broda nach einer knappen Viertelstunde ebenfalls ins Spiel eingriffen.

„Der Gegner kam immer besser in Schwung und hat uns mit einer aggressiven Spielweise lange Zeit alles abverlangt“, sagte der Sportliche Leiter Rolf Nehling nach dem Abpfiff. Angetrieben vom stark aufspielenden Spielertrainer Dennis Gerlewe verbuchten die 05er ein Zweikampf-Plus und rochen zwischendurch sogar am Ausgleich. Fast aus dem Nichts sorgte dann der überragende "Vierfach-Heptner" mit einem feinen Schlenzer sowie einem tollen Kopfball gegen die Laufrichtung des Keepers für die Entscheidung.

Der BV, mittlerweile auch nach einer Ampelkarte in Unterzahl, hatte nun nichts mehr zuzusetzen und kassierte nach einer tollen Kombination über fünf Stationen durch Harder sowie einen knallharten Distanzschuss von Wantoch von Rekowski die Tore fünf und sechs.

Nicht ganz so deutlich, aber unter dem Strich ähnlich souverän, gewann zuvor die U23 ihr Halbfinale gegen den Lokalrivalen aus Alstedde. Die Grün-Weißen legten los wie die Feuerwehr und erspielten sich eine Chance nach der anderen. „In dieser Phase hätte die Partie schon entschieden sein müssen“, meinte Nehling.

Schinck brach dann endlich aus eigentlich unmöglichem Winkel den Bann, als er von der Grundlinie den Ball ins Netz zirkelte. Auch nach der Pause blieb Wethmar am Drücker, tat sich aber immer noch schwer, endlich den Deckel auf die Partie zu machen. Alstedde blieb über weiteste Strecken der Partie völlig harmlos und brachte den Nachbarn nicht in Bedrängnis. Stattdessen war es erneut Schinck endlich vorbehalten, mit einem feinen Lupfer für die Entscheidung zu sorgen.

Damit kommt es am Freitag zu zwei Endspielen mit Wehmarer Beteiligung: Erneut bestreitet die U23 um 18.30 Uhr das Vorspiel und trifft dort auf die Reserve des Gastgebers SV Preußen. Im Anschluss kommt es für die Erling-Truppe wie in der Vorrunde erneut zum Duell gegen BW Alstedde (19.45 Uhr).

Dauerkarten sind am Cappenberger See eingetroffen

Im zweiten Anlauf endlich erhältlich

Vorsitzender Manfred Chojnicki, sein Stellvertreter Stephan Polplatz und Fachschaftsleiter Heinz-Werner Krause präsentieren das Plakat zur Dauerkarte.

(10.08.17) Nach einer kleinen Anlaufschwierigkeit hat es nun doch noch recht pünktlich geklappt: Der TuS Westfalia Wethmar präsentiert drei Tage vor dem Start in die neue Saison die diesjährige Dauerkarte 2017/18.

„Eigentlich hatten wir schon etwas früher mit dem Ticket geplant, leider gab es dann einen Organisationsfehler“, erklärt Fachschaftsleiter Heinz-Werner Krause. „Dafür möchten wir uns entschuldigen. Immerhin ist aber jetzt alles vorrätig und unsere Fans können sich das Vorteils-Ticket vor dem ersten Doppel-Heimspiel ab sofort sichern.“

Für 48 Euro gibt es das auch schon in der vergangenen Spielzeit begehrte Objekt, das zum Eintritt zu allen Spielen der 1. Mannschaft und der U23 berechtigt, zu kaufen. „Schon ab dem heutigen Donnerstag liegen die Dauerkarten im Verkaufscontainer bereit“, sagt Krause. „Natürlich gibt es sie auch am Sonntag an der Tageskasse und in den darauf folgenden Wochen im Container weiterhin zu kaufen.“

Damit kann es also am Sonntag sowohl für die Fans als auch die Teams endlich losgehen: Um 13 Uhr empfängt die U23 den Vorjahresmeister PSV Bork, im Anschluss ab 15 Uhr feiert die Erling-Truppe ihr Saisondebut gegen das starke SuS Kaiserau.

Erste und U23 mit Heimspiel-Doppelpack

Vorfreude und Ungewissheit vor dem Start

(11.08.17) Viel schwieriger hätte der Auftakt in die Bezirksliga-Saison 2017/18 für die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar nach einer durchwachsenen Vorbereitung wohl gar nicht werden können: Mit dem SuS Kaiserau kommt am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) die mit Abstand beste Rückrunden-Mannschaft der vergangenen Spielzeit und einer der größten Meisterschaftsfavoriten zum Cappenberger See.

Dementsprechend groß ist der Respekt von Wethmars neuem Trainer Simon Erling vor den Kamener Vorstädtern. "Kaiserau ist eine sehr gute Truppe, mannschaftlich extrem geschlossen und noch dazu eine absolute Einheit", sagt der junge Coach.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste ist Timo Milcarek. "Er ragt aus dieser starken Mannschaft noch deutlich heraus. Ihn müssen wir aus dem Spiel nehmen, um überhaupt eine Chance zu haben", sagt Erling. Kaiserau habe häufig unfassbar viel Tempo in den Offensivaktionen und noch dazu ein brandgefährliches Konterspiel.

"Wir müssen deshalb schauen, eine möglichst gute Leistung abzurufen. Die Jungs sollen sich auf ihre Stärken konzentrieren und versuchen unser Spiel durchzubringen. Dann sollte alles möglich sein", sagt der Trainer, den große Personalsorgen plagen.

Der Einsatz des neuen Spielmachers und Taktgeber Patrick Schöpf ist fraglich. Der Neuzugang von Viktoria Kirchderne ist seit dem Turnierspiel in Horstmar gegen BW Alstedde angeschlagen. Sicher ausfallen werden Fabian Hillmeister, Gianluca Kösling, Till Kowalski (Foto) und Kapitän Nico Stork. "Dass diese Jungs nicht spielen können, tut uns extrem weh", sagt Erling.

Zudem kommt wohl auch für Bastian Quiering der Einsatz nach einer Bänderverletzung zu früh. Ebenfalls ersetzt werden muss Keeper Maik Müller (Urlaub). Für ihn rückt Bendix Wagner zwischen die Pfosten. "Auf dieser Position mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Bendix wird Maik ohne Probleme vertreten. Das hat er schließlich auch in der Vergangenheit schon mehrfach hervorragend getan", so Erling.

Trotz der vielen Ausfälle und des damit arg dezimierten Kaders verspürt der neue Trainer eine große Vorfreude auf den Saisonstart: "Nach einer langen Vorbereitung geht es am Sonntag endlich los. Die Jungs sind heiß und werden alles geben, um ein möglichst positives Resultat zu erzielen."

Das möchte natürlich auch die U23, die das Kreisliga-A2-Vorspiel ab 13 Uhr bestreitet. Aber zumindest von der Papierform her hat das Team des neuen Trainertrios Philipp Bremer, Benjamin Fasse und Lennard Langenkämper mit Vorjahresmeister PSV Bork ebenfalls einen ganz dicken Brocker erwischt.

Allerdings haben die Gäste nach dem verpassten Aufstieg in zwei Relegationsrunden fast die komplette Stammelf der Vorsaison verloren, darunter die beiden "Tormaschinen" Joel Grodowski und Marvin Schuster, so dass die Ausgangslage so eindeutig also gar nicht sein dürfte.

"Auch wir freuen uns natürlich auf den Saisonstart, zumal wir direkt ein Altkreis-Derby haben", sagt Wethmars Co-Trainer Benjamin Fasse. Allerdings sei es für ihn nicht nur schwierig einzuschätzen, wo der PSV leistungsmäßig stehe, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Truppe könne nur schwierig vorhergesagt werden.

"Der Kader ändert sich derzeit beinahe fast täglich, deshalb müssen wir erstmal abwarten, wer am Sonntag bei uns auflaufen wird", erklärt Fasse. Sicher ausfallen die urlaubenden Niklas Pella und Robin Selbstaedt. "Ob wir Unterstützung aus der Ersten bekommen, ist angesichts der vielen Ausfälle oben ebenfalls noch völlig offen", so Fasse abschließend.

Zwei Finalniederlagen

Wethmar verpasst beide Turniersiege

(11.08.17) Aus der Traum vom Turniersieg: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar unterlag gegen den Lokalrivalen BW Alstedde etwas überraschend, aber unter dem Strich gerechterweise mit 0:1 (0:1).

„Alstedde hat sich das aufgrund einer leidenschaftlichen und kämpferisch starken Vorstellung vollauf verdient“, erkannte der Sportliche Leiter Rolf Nehling am Ende an, zumal die Blau-Weißen auch in der Schlussphase einer völlig offenen Partie immer gefährlich waren und durch einige schnelle Konter die Vorentscheidung auf dem Fuß hatten.

Allerdings setzte auch die Westfalia auf der Zielgeraden alles auf eine Karte und drängte auf den Ausgleich, doch Schinck, Wantoch von Rekowski, Heptner, Cillien und Harder ließen das 1:1 auf dem Kunstrasen am Alten Postweg liegen. „Wir haben es vor dem Tor heute einfach nicht hinbekommen!“, bemängelte Nehling.

In der ersten Halbzeit bot sich den Zuschauern noch ein anderes Wethmarer Bild, denn der TuS kam abgesehen von einer ordentlichen fünfminütigen Anfangsphase mit zwei Chancen von Heptner überhaupt nicht in die Gänge, leistete sich zahllose Fehlpässe im Aufbau und brachte kaum Ordnung in die eigenen Reihen. Folgerichtig ging der BWA auch mit dem dritten hochkarätigen Versuch mit 1:0 in Front und feierte entsprechend früh das Tor des Tages.

Damit verpassten die Grün-Weißen den Turniersieg und damit die Möglichkeit, eine gehörige Portion Selbstvertrauen für den Auftakt am kommenden Sonntag gegen Kaiserau zu tanken. „Wir müssen jetzt zusehen, dass wir schnell den Hebel umlegen, um dann zum Start voll da zu sein“, meinte Nehling abschließend.

Auch die U23 des TuS musste sich am Ende des Turniers mit dem zweiten Platz begnügen. Gegen die Reserve des Gastgebers scheiterte die Mannschaft von Philipp Bremer im Elfmeterschießen mit 5:6, nachdem es nach regulären 60 Minuten noch 1:1 (0:0) gestanden hatte.

Dabei hatte die Westfalia allerdings auch ein wenig Glück, überhaupt den Shoot-Out zu erreichen. „Insbesondere in der zweiten Halbzeit hat der Gegner zahlreiche gute Chancen gehabt, das Spiel vorzeitig zu entscheiden“, erinnerte sich Nehling an einige überlegene Phasen der Preußen, die allerdings nicht effektiv vor dem Tor waren.

Gleiches galt dann auch für den TuS vom Punkt, doch der mögliche entscheidende Elfer zum Turniersieg fand nicht den Weg ins Tor, sodass der Gastgeber im Rennen blieb und letztlich die Lotterie (Torschützen für Wethmar: Anderson, Kuruts, Orlowski, Rogge) für sich entschied. In der regulären Spielzeit hatte Ciernioch die Führung der Schwarz-Weißen kurz nach der Pause (39.) wenige Minuten später wieder ausgeglichen

Wethmar bekommt Zuschlag vom Kreis Unna/Hamm

Pokalendspiele am Cappenberger See

(12.08.17) Auf der Platzanlage des TuS Westfalia Wethmar finden am Samstag, 18. November, die Kreispokal-Endspiele der C- bis A-Junioren sowie der B-Juniorinnen statt. Die Grün-Weißen hatten sich um die Ausrichtung beworben und bekamen den Zuschlag von den Verantwortlichen des Kreises Unna/Hamm.

"Wir freuen uns über diese Entscheidung, an diesem Tag wird sicherlich richtig was los sein auf unserer Anlage", sagt Wethmars stellvertretender Vorsitzender Stephan Polplatz (Foto). Bis zu diesem Termin werden auch die Bauarbeiten auf der Anlage beendet sein. "Den Betrieb im Vereinsheim wollen wir im September aufnehmen und auch der Umbau des ehemaligen Bauhof-Gebäudes soll möglichst im September, spätestens aber im Oktober abgeschlossen werden. Unmittelbar nach der Fertigstellung der beiden Großprojekt gleich ein solches sportliches Highlight auf unserem Platz zu haben, ist eine tolle Sache", sagt Polplatz.

Den Anfang machen um 11 Uhr die C-Junioren. Immer im Zwei-Stunden-Rhythmus folgen dann die Finals der B-Junioren (13 Uhr), B-Juniorinnen (15 Uhr) und A-Junioren (17 Uhr). "Vielleicht schafft es ja eine unserer Mannschaften, sich für den Finaltag zu qualifizieren. Das würde der Sache natürlich noch einmal einen ganz besonderen Reiz verleihen. Aber bis dahin ist es noch ein ganz weiter Weg", weiß Polplatz.

Denn die Pokalwettbewerbe haben noch gar nicht begonnen, die erste Runde wird Mitte September kurz nach Ende der Sommerferien ausgetragen. Die A-Junioren treten am Mittwoch, 13. September, zunächst beim FC Overberge an (19 Uhr). Die B-Junioren müssen ebenfalls am 13. September ran, auswärts beim TuS Uentrop (19 Uhr). Einen Tag früher, am Dienstag, 12. September, starten die C-Junioren in den Pokalwettbewerb 17/18. Auswärtsgegner ist der VfL Kamen.

Die Endspiele der E- und D-Junioren sowie der D- und C-Juniorinnen werden übrigens erst am 31. Mai nächsten Jahres ausgetragen. Ausrichter hierfür ist der SVF Herringen. Dennoch steht die erste Runde ebenfalls für Dienstag, 12. September, im Terminplan. Die Grün-Weißen müssen ab 18 Uhr auswärts ran, Gegner ist der TuS Wiescherhöfen. Für die E-Junioren geht es am Mittwoch, 13. September, um 17.15 Uhr beim TuS Uentrop los.

Dritte unterliegt beim SuS Oberaden deutlich mit 0:5

Kompletter Fehlstart

(13.08.2017) Mit einer deftigen 0:5-Auswärtsniederlage gegen den großen Aufstiegsfavoriten SuS Oberaden startete die dritte Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar in die neue B-Liga-Spielzeit. Für den neuen Spielertrainer Flemming Dvorak (Foto) war die Packung nach einer allenfalls durchwachsenen Vorbereitung allerdings kein großes Problem.

"Wir sind auf einen starken Gegner mit großem Potenzial vor allem in der Offensive getroffen. Wir haben uns gut gewehrt. Deshalb kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen. Meine Mannschaft hat kämpferisch alles reingeworfen, was ging. Gegen einen Gegner mit einer solchen Qualität kann man verlieren", sagte der Coach.

Zumindest in den ersten 20 Minuten schaffte es Wethmar in der Defensive gut zu stehen und gegen den Ball ordentlich zu verschieben. "Ich hatte das Ziel ausgegeben, möglichst lange die Null zu halten und dem Gegner durch gute Zweikampfführung die Lust am Spielen zu nehmen", sagte Dvorak.

Dieses Vorhaben war allerdings nach 25 Minuten dahin, als die Bergkamener Vorstädter in Führung gingen. Wie schon häufiger in der Vorbereitung zu beobachten, war die Ordnung bei den Grün-Weißen nach dem ersten Gegentreffer dahin und der SuS hatte keine Mühe nur drei Minuten später Tor Nummer zwei nachzulegen.

Anschließend fanden die Gäste zumindest wieder etwas besser in die Zweikämpfe und damit leicht ins Spiel zurück. "Wir haben uns so in die Pause gerettet und uns vorgenommen, weiter nach vorne spielen zu wollen", so Dvorak. Allerdings dauerte es nach Wiederbeginn keine drei Minuten, bis Oberaden Tor Nummer drei nachlegte und die einseitige Begegnung damit endgültig entschied.

Mit zunehmender Spieldauer ging der Westfalia dann auch noch die Kraft aus, so dass der A-Liga-Absteiger ohne große Anstrengungen zwei weitere Treffer folgen ließ. "Vielleicht ist das Ergebnis um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen, aber die Niederlage geht natürlich völlig in Ordnung. Unser großes Problem war, dass wir über 90 Minuten keinerlei Entlastung hatten. Der gegnerische Schnapper musste nicht einen Ball halten", analysierte Dvorak.

Von den fünf Toren der Gastgeber fielen übrigens drei durch frühere Wethmar-Spieler: Robin Jaszmann (2) und Ismail Pakdemir waren erfolgreich.

TWW III: Janßen, Splittgerber, Buchholz (46. Mowinkel), Puziak, Pohl, Kress, Krause, Büscher (35. Kampmann), Milcarek, Erling (68. Dvorak), Westrup.

Tore: 1:0 (25.), 2:0 (28.), 3:0 (48.), 4:0 (70.), 5:0 (80.).

U23 holt spätes 2:2 gegen den PSV Bork

Teilerfolg gegen den Vorjahresmeister

(13.08.17) In letzter Sekunde: Die U23 des TuS Westfalia hat einen Fehlstart in die neue Saison quasi mit der letzten Aktion vermieden und schaffte gegen den Vorjahresmeister PSV Bork ein glückliches 2:2 (1:2).

Es lief bereits die Nachspielzeit, als Kuruts in den Strafraum eindrang und unsanft von den Beinen geholt wurde: Elfmeter! Der Gefoulte schnappte sich den Ball und legte ihn sich zielstrebig auf den Punkt, ehe er eiskalt ins untere rechte Eck verwandelte.

Wenig später pfiff der Schiedsrichter eine kurzweilige Partie ab – und Co-Trainer Benny Fasse war einfach nur noch erleichtert. „Das war schon ein glücklicher Punktgewinn!“, gab er unumwunden zu. „Bork hatte in der zweiten Halbzeit einige Möglichkeiten, frühzeitig den Deckel drauf zu machen.“

Der Champion der letzten Saison, der in den Play-Offs den Aufstieg in die Bezirksliga vergeben und in der Pause fast sein komplettes Stammpersonal verloren hatte, zeigte über weite Strecken des Spiels, dass auch in dieser Spielzeit mit ihm zu rechnen ist. Abgesehen von einer wackeligen Anfangsphase, in der Anderson eine frühe Wethmarer Führung liegen ließ, dominierte der Gast das Geschehen und erzielte nach einer Ecke und einer Direktabnahme das 1:0.

Wenige Minuten später legte der PSV nach und nutzte einen kapitalen Fehlpass im grün-weißen Spielaufbau zur vermeintlich beruhigenden 2:0-Führung, denn die Hausherren brauchten einige Zeit, um sich zu finden. „Wir hatten wie in der gesamten Vorbereitung wieder einmal eine große Personalrotation“, wagte Fasse einen Erklärungsversuch in Bezug auf die eine oder andere Unstimmigkeit.

Dennoch blieb der TuS im Spiel und rutschte nach Hanes Freistoß durch Freund und Feind hindurch wieder an den Favoriten heran. „Da war nix herausgespielt, aber genau so ein Tor brauchten wir, um die Motivation in der Kabine hochzuhalten“, sagte Fasse. In der Halbzeit drehte Coach Bremer dann etwas an den taktischen Stellschrauben, um das starke Borker Pressing zu umgehen und besser in die offensiven Räume zu kommen. Dies gelang zwar hin und wieder, der Gast jedoch schnupperte mehrfach an der Entscheidung, ehe die Westfalia doch noch über einen zwar späten, aber umso  wichtigeren Teilerfolg jubeln durfte.

TWW: N. Dvorak, Pella, Ciernioch (28. S. Hane), Bremer, Langenkämper, Orlowski, Anderson, Borchardt (70. Resch), Giesebrecht, Ali (80. Fasse), Kuruts.

Tore: 0:1 (17.), 0:2 (25.), 1:2 (36.) S. Hane, 2:2 (90.+2/Foulelfmeter).

1. Mannschaft unterliegt mit 1:2 gegen SuS Kaiserau

Ganz bittere Pille zum Auftakt

(13.08.17) Kapitaler Fehlstart: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia hat in einer engen Partie gegen SuS Kaiserau mit 1:2 (1:1) den Kürzeren gezogen und erwischte damit einen denkbar ungünstigen Auftakt in die aktuelle Spielzeit.

Der Sportliche Leiter Rolf Nehling ordnete die Partie in die Kategorie „unnötige Niederlage“ ein. „Das haben wir uns wieder einmal selbst zuzuschreiben“, ärgerte sich Nehling über die vergebene Chance, mit einem für Körper und Geist wichtigen Erfolg zu starten: „Vor der Pause müssen wir schon den Sack zumachen!“

In einer abwechslungsreichen ersten Hälfte zeigten sich beide Teams sehr agil und versuchten in beinahe jeder Phase, ihr Heil im Spiel nach vorne zu finden. Das erste Erfolgserlebnis feierte schließlich der Gast: Nach einer Ecke gestatteten drei TuS-Verteidiger eine Direktabnahme aus acht Metern, der Keeper Wagner, der Urlauber Müller im Verlauf bestens vertrat, nur hinterherschauen konnte.

Die Hausherren zeigten sich jedoch davon ziemlich unbeeindruckt und hatten durch Wantoch von Rekowski und zwei Mal Heptner beste Gelegenheiten, um den Spielstand zu egalisieren. In der Rückwärtsbewegung indes hatte die Westfalia das ein oder andere Problem – ebenso im Übrigen wie die Mannschaft aus Kaiserau, die defensiv nicht immer sattelfest stand.

Als die rund 200 Zuschauer bereits mit dem Pausenpfiff rechneten, folgte der große Auftritt von Neuzugang Wantoch von Rekowski: Der Vollblutstürmer schnappte sich das Leder kurz vor der Strafraumgrenze, ließ drei Gegenspieler gekonnt aussteigen und schloss mit links fulminant ab. „Ein Wahnsinnstor! Es war eigentlich eminent wichtig für uns, dass wir noch den total verdienten Ausgleich vor der Pause machen konnten“, erklärte Nehling. „Leider haben wir den Schwung nicht mit hinüber in die zweite Halbzeit nehmen können.“

Dies konnte man so stehen lassen, denn mit dem Wiederanpfiff des starken Referees Sahin verflachte die Partie mehr und mehr, zielstrebige und spielerisch saubere Aktionen in beide Richtungen verkamen zur Seltenheit.

„Eigentlich war das ein typisches Unentschieden-Spiel“, waren sich nach dem Ende Wethmars Neu-Coach Simon Erling und dessen Kaiserauer Pendant Mike Woller unisono einig, doch die Gäste setzten den Big-Point, als die TuS-Defensive einmal mehr nicht eng genug verteidigte und dem Gegner den negativ entscheidenden Raum ließen: Nach einem feinen Anspiel auf die Halbposition stand schließlich der SuS-Stürmer nach einem Querpass goldrichtig und schob zum 2:1-Sieg ein (74.).

TWW: Wagner, A. Lohölter (58. Podszuck), Mantei, Holz, Schöpf, Klink (80. Schinck), R. Harder (65. Cillien), P. Harder, Heptner, Wantoch von Rekowski, Osterholz.

Tore: 0:1 (14.), 1:1 (45.) Wantoch von Rekowski, 1:2 (74.).

Erste und U23 bleiben zum Start ohne Sieg

Aller Anfang ist schwer

(14.08.17) Aller Anfang ist schwer: Sowohl die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar als auch die U23 erwischten in die neue Saison einen holprigen Start – am Ende des Heim-Doppelpacks am Cappenberger See stand insgesamt lediglich ein magerer Zähler.

Während der grün-weiße Talentschuppen im Vorspiel in letzter Sekunde noch ein 2:2 gegen den PSV Bork ergatterte, ging der Auftakt für die Erste gründlich daneben. „Da wäre sicherlich deutlich mehr dirn gewesen“, haderte der Sportliche Leiter Rolf Nehling nach dem unglücklichen 1:2 gegen das zumindest im erweiterten Meisterfavoritenkreis schlummernde SuS Kaiserau. „Unsere Abschlussschwäche hat sicherlich letztlich den Ausschlag gegeben."

Denn die Westfalia brauchte nach dem schönen Volleygegentreffer nach einer Ecke (14.) nur kurze Zeit, um sich zu erholen und brannte auf schnelle Wiedergutmachung. Beste Einschusschancen blieben jedoch leider ungenutzt, lediglich kurz vor der Pause reichte es zum Ausgleich: Wantoch von Rekowski spielte fast die gesamte Kaiserauer Abwehr schwindelig und schloss mit links fulminant in den Knick zum absoluten Traumtor ab.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie mehr und mehr, da beide Mannschaften zum einen nicht mehr mit dem Tempo der ersten Halbzeit nach vorne spielten. Zum anderen stieg auch die Fehlpassquote im Mittelfeld, so dass die spielerische Qualität zurückging. Nur noch einmal fanden die Gäste den entscheidenden Raum in der Schnittstelle und nutzten einen Schnellangriff über drei Stationen zum Sieg.

„Das war eigentlich ein typisches Unentschieden!“, resümierte auch Trainer Simon Erling (Foto links), der mit seinem missglückten Debut zwar haderte, aber gleich wieder nach vorne schaute. „In der kommenden Woche werden wir die Fehler ansprechen und intensiv daran arbeiten, dass es am Sonntag zum Erfolgserlebnis reicht.“ Gegner ist dann auswärts der starke Aufsteiger RW Unna.

Etwas besser erging es der U23: Fast mit dem Schlusspfiff markierte Kuruts mit einem an ihm verursachten Elfmeter den wichtigen Ausgleich gegen den PSV Bork, der als Vorjahresmeister eine starke Visitenkarte abgegeben hatte. „Das war extrem glücklich für uns, daher sind wir froh, dass wir mit einem Punktgewinn aus der Partie gegangen sind“, meinte Co-Trainer Benjamin Fasse (Foto rechts), nachdem seine Mannschaft einen 0:2-Rückstand wettgemacht hatte.

Die Moral war also völlig intakt, nachdem die Gäste nach einer halben Stunde deutlich vorn lagen. Coach Philipp Bremer war letztlich ganz besonders happy, hatte er doch das 0:2 mit einem schweren Abspielfehler eingeleitet. „So einen schlechten Pass habe ich noch nie gespielt“, sagte der Neu-Trainer erleichtert und mit einem Augenzwinkern. „Ich bin froh, dass die Jungs das noch gedreht haben.“

Nach dem 1:2 durch Hanes Dusel-Freistoß zeigte sich die neu formierte Mannschaft kämpferisch auf der Höhe und fightete gegen den spielerisch sicherlich überlegenen Gegner leidenschaftlich zurück. Der PSV verstand es aber nicht, effektives Kapital aus seinen vielen Chancen zu schlagen und ließ damit den TuS im Spiel. So reichte es dann noch mit dem Schlussakt zum umjubelten Remis.

Zuletzt geändert am: 06.10.2017 um 20:05

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