| zum Kontakt | Seite empfehlen | Seitenfehler melden | Sitemap | zum Impressum | zum Disclaimer |
Verein A - Z > Es war im Jahre ... > 2017

April 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 23.05.2017
2017 >>

D1-Junioren belegen bei E.INFRA Cup Rang neun

Hochkarätig besetztes Turnier

Die D1-Junioren spielten unter anderem gegen den Zweitliga-Nachwuchs von Arminia Bielefeld.

(27.04.17) Am Samstag spielten die D1-Junioren die Vorrunde beim E.INFRA Junior Cup 2017 und verpassten nur knapp den Einzug in die Championsrunde. Somit spielte die Mannschaft von Trainer Daniel Nowak am Sonntag in der Vorrunde der Goldrunde gegen SG Weixdorf, Willem II Tilburg weiß und JSG Langschede/Frömern schwarz.

Im ersten Spiel des Tages traf der Nachwuchs der Westfalia auf den Nachwuchs des dänischen Superliga-Teams, den FC Nordsjaelland. Die Westfalia tat sich von Beginn an sehr schwer gegen die spielstarke Mannschaft der Dänen. Nordsjaelland glänzte mit gutem Kombinationsfußball und guten Spielverlagerungen. Wethmar verlor das Spiel letztlich mit 0:3. „Nordsjaelland hat einen richtig tollen Fußball gezeigt. Sie waren für mich die beste Mannschaft, die auf der Platzanlage in Frömern gespielt hat. Trotz des Ergebnisses haben wir in diesem Spiel eine ordentliche Leistung gezeigt“, sagte Daniel Nowak.

Im zweiten Vorrundenspiel spielte die Mannschaft gegen Willem II Tilburg blau, dessen Profi-Mannschaft in der niederländischen Eredivise spielt. Tilburg spielte den typisch niederländischen Fußball und hatte mehr vom Spiel. Wethmar verteidigte sehr geschickt und setze ein paar Nadelstiche nach vorne. Letztlich sollte die gute Leistung aber nicht belohnt werden, denn Tilburg konnte kurz vor dem Schlusspfiff nach einem Eckstoß die 0:1-Führung erzielen, welche auch den Endstand darstellte. „Schade, dass es in diesem Spiel nicht für einen Punkt gereicht hat, diesen hätte die Mannschaft verdient gehabt“, so Nowak.

Nach zwei Niederlagen aus den ersten beiden Spielen sah es für die Westfalia in der Tabelle alles andere als rosig aus und es schien nichts darauf hinzudeuten, dass die Mannschaft noch in den Kampf um Gruppenplatz 2 eingreifen könnte. Im dritten Spiel gelang der Westfalia jedoch ein Überraschungscoup gegen den Nachwuchs des Zweitligisten Arminia Bielefeld, denn durch einen Treffer von Robin Kowalczyk konnte die Westfalia das Spiel mit 1:0 für sich entscheiden und den Ostwestfalen die einzige Niederlage des Turniers zufügen. Bielefeld dominierte allerdings das Spielgeschehen und Wethmar hielt auf mit kämpferischen Mitteln dagegen. Trotzdem konnten sich die Ostwestfalen einige gute Torchancen herausspielen. Diese wurden aber von der gut aufgelegten Lou-Ann Wuth vereitelt. Am Ende war es allerdings der Westfalia vergönnt das einzige Tor des Spiels zu erzielen. Nach einem Konter zwei Minuten vor Schluss ging Robin Kowalczyk in einer 1-gegen-1-Situation auf den Torhüter zu und konnte den Ball in den rechten Winkel schlenzen. „Auch wenn dieser Sieg mit Sicherheit glücklich war, haben wir gerade in diesem Spiel gezeigt, dass man auch gegen spielerisch bessere Mannschaften dagegen halten kann und sich mit kämpferischen Mitteln etwas erarbeiten kann. Ich habe mich sehr für meine Mannschaft gefreut, denn für die Jungs war dieser Sieg natürlich ein Highlight und hat auch noch mal Kräfte für die nächsten beiden Spiele freigesetzt“, sagte Nowak.

Im vierten Gruppenspiel ging es nun gegen den polnischen Vertreter STF Champion Warszawa. Dieses Spiel dominierte die Westfalia von Beginn an und konnte sich einige gute Torchancen erspielen. Es sollte allerdings einige Minuten dauern, bis Robin Kowalczyk etwas glücklich das 1:0 erzielen konnte. Das 2:0 erzielte Justin Maruszczyk mit einem sehenswerten Treffer aus 14 Metern. Mika Hensler erzielte mit einem tollen Freistoß in den linken Winkel das 3:0-Endstand. Nach einer Unaufmerksamkeit in der Wethmarer Hintermannschaft konnte Warszawa auf 3:1 verkürzen, was auch den Endstand darstellte. „Der Sieg war hochverdient. Wenn wir etwas konsequenter unsere Torchancen nutzen geht das Spiel auch noch höher für uns aus“, lobte Nowak sein Team.

Im letzten Gruppenspiel gegen Borussia Dröschede ging es für die Westfalia um den sicheren Einzug in die Goldrunde und darum, sich die Chancen auf den Einzug in die Championsrunde zu wahren. Dafür müsste Bielefeld im letzten Gruppenspiel unentschieden spielen. Wethmar war das ganze Spiel über die bessere Mannschaft und konnte sich viele Möglichkeiten erspielen, aber über lange Zeit keine davon verwerten. Nach einer Unachtsamkeit in der Defensive der Westfalia war es allerdings Dröschede, die die größte Chance des Spiels liegen ließen. Wethmar konnte dann erneut kurz vor Schluss nach einem schönen Spielzug den hochverdienten Siegtreffer durch Konstantin Henneböhl erzielen.

Im abschließenden Gruppenspiel zwischen Arminia Bielefeld und Willem II Tilburg blau konnte Bielefeld durch einen Treffer in der letzten Spielminute das Spiel für sich entscheiden. Somit fehlten der Westfalia nur 60 Sekunden zum Einzug in die Championsrunde. „Im letzten Spiel haben wir es unnötig spannend gemacht. Wir hätten das Spiel schon viel eher für uns entscheiden müssen. So mussten wir bis zum Schluss zittern, um den Einzug in die Goldrunde perfekt zu machen“, sagte Nowak und fügte zufrieden hinzu: „Ich bin ganz ehrlich, den Einzug in die Goldrunde hätte ich nicht erwartet. Aber die Mannschaft hat sich den Einzug in die Goldrunde mit drei Siegen in Folge redlich verdient. Auch wenn es letztlich nicht für die Championsrunde gereicht hat, bin ich dennoch sehr zufrieden mit dem Tag und stolz darauf, wie sich die Mannschaft hier präsentiert hat. Zudem hat jeder mindestens 10 Minuten pro Spiel gespielt, so konnte jeder hier seine Erlebnisse sammeln.“

Am Sonntag ging es bereits früh los, denn bereits um 9:30 Uhr spielte der Nachwuchs der Westfalia im ersten Spiel des Tages gegen JSG Langschede/Frömern schwarz. Obwohl die Westfalia sich Torchancen erspielte und spielbestimmend war, blieb doch der Eindruck, dass die Mannschaft noch nicht vollkommen wach war. So ging Frömern auch früh durch einen glücklichen Treffer in Führung und sollte diese bis zum Ende nicht mehr hergeben. „Wir waren die deutlich bessere Mannschaft, aber bei unseren Torchancen hat uns häufig die Konzentration gespielt. Hinten haben wir einmal etwas zugelassen und wurden dafür bitter bestraft“, kommentierte Nowak das Spiel.

Im zweiten Spiel des Tages gegen Willem II Tilburg weiß zeigten beide Mannschaften ein sehr gutes Spiel mit vielen Torszenen. Beide Mannschaften hatten aber gut aufgelegte Torhüter, die den Großteil der Chancen vereitelten, oder leidenschaftlich verteidigende Abwehrreihen, die sich in die Schüsse warfen. So endete das Spiel mit einem torlosen Unentschieden. „Ein sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften. Ich war sehr zufrieden mit meiner Mannschaft, da waren spielerisch ein paar richtig starke Aktionen dabei“, sagte Nowak.

Im letzten Vorrundenspiel der Goldrunde ging es gegen die SG Weixdorf. Dort musste ein Sieg her um den Einzug in das Viertelfinale zu schaffen. Wethmar geriet durch einen vermeidbaren Fehler in Rückstand, gab sich aber nicht auf und kam durch einen Treffer von Nico Beile zurück ins Spiel. Danach drängte Wethmar auf den Führungstreffer, dieser sollte aber nicht mehr fallen. „Schade, dass wir für unsere Leistung nicht belohnt wurden. Letztlich fehlte es uns heute vor dem Tor aber an der Konzentration“, sagte Nowak.

Im Spiel um Platz 9 traf die Westfalia als bester Gruppenvierter erneut auf die JSG Langschede/Frömern schwarz, die die Vorrunde als schwächster Gruppendritter absolvierte. So bot sich die Möglichkeit zur Revanche für die Niederlage im ersten Spiel. Der Spielverlauf war identisch mit dem des ersten Spiels, mit dem Unterschied, dass der Wethmarer Nachwuchs das einzige Tor des Spiels erzielte. Nach einem schönen Spielzug durch das Zentrum war es nach einem geblockten Ball Konstantin Henneböhl, der den Ball aus dem Rückraum in die Maschen drosch. So beendete die Mannschaft die Goldrunde auf dem 9. Platz.

„Auch wenn es nicht mehr das Spiel mit der großen sportlichen Bedeutung war, haben wir uns hier noch einmal zusammengerissen und das Turnier mit einem Sieg beendet, was immer ein gutes Gefühl ist“, sagte Nowak, der das Turnier mit einem positiven Fazit abschloss: „Insgesamt waren es zwei sehr schöne Tage, die uns allen viel Spaß gemacht haben. Das Highlight des Wochenendes war für die Jungs natürlich der Sieg gegen Arminia Bielefeld. Auch möchte ich abschließend ein großes Lob an die Bielefelder Jungs aussprechen, die bei den Gastfamilien einen sehr guten Eindruck hinterlassen haben.“

Wethmar: Lou-Ann Wuth – David Stalev, Jonas Stephan, Fabian Beckmann, Mika Hensler, Konstantin Henneböhl, Fabian Fischer, Julian Beckmann, Nico Beile, Leon Hallscheidt, Jordan Kaiser, Julien Hagen, Robin Kowalczyk, Justin Maruszczyk, Muris Boljetin.

D1 gastiert am Samstag bei SuS Kaiserau

Selbstbewusst in den Liga-Endspurt

(27.04.17) Nach der Osterpause steht für die D1-Junioren am Samstag um 13.30 Uhr das nächste Rückrundenspiel an. Zu diesem ist der Nachwuchs der Westfalia zu Gast beim SuS Kaiserau.

„Kaiserau stellt eine gute Mannschaft und ist nicht zu unterschätzen. Aber auch wir können gut Fußball spielen und wollen es am Samstag auch zeigen“, sagt Nowak über das kommende Spiel. Nach der Niederlage vor den Osterferien gegen GW Paderborn sammelte die Mannschaft von Trainer Daniel Nowak beim E.INFRA Junior Cup 2017 neues Selbstvertrauen für den Endspurt in der Liga. Dort erreichte der Wethmarer Nachwuchs die Goldrunde, welche sie letztlich auf Platz 9 abschloss

„Auch wenn unsere Situation durch die Niederlage gegen Paderborn nicht besser wurde, so werden wir gegen Kaiserau doch alles Mögliche tun, um drei Punkte einzufahren. Wir werden uns unserem Schicksal nicht einfach ergeben. Die Leistung beim E.INFRA Junior Cup stimmt mich dahingehend auch sehr positiv“, sagt Nowak.

Im Training am Mittwoch arbeitete die Mannschaft vorrangig am Torabschluss sowie an koordinativen Elementen. „Wir haben konzentriert gearbeitet und hatten viel Spaß beim Training. Gerade bei den koordinativen Übungsformen gab es einige lustige Situationen“, so Nowak. Personell steht Nowak am Samstag, bis auf die verletzungsbedingten Ausfälle von Julian Papior und Robin Kowalczyk, der komplette Kader zur Verfügung. Wie dieser letztlich aussehen wird, entscheidet sich wie üblich nach dem Abschlusstraining

Erste zu Gast beim Vorletzten, U23 in Weddinghofen

Erfolgreicher Endspurt soll in Weddinghofen beginnn

(28.04.17) Mit sechs Punkten Rückstand auf Tabellenführer Werner SC geht Westfalia Wethmar in die letzten fünf Saisonspiele in der Bezirksliga 8. Um weiterhin eine kleine Chance auf die Meisterschaft zu wahren, sind deshalb am Sonntag (15 Uhr, Sportanlage Nordkirchener Straße) natürlich drei Punkte beim Vorletzten TuS Ascheberg Pflicht.

"Die Aussichten auf Platz eins sind nach dem völlig unnötigen 2:2 zuletzt gegen Eintracht Dortmund nicht größer geworden, aber solange rechnerisch alles möglich ist, glauben wir weiterhin an uns", sagt Wethmars Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling (Foto).

Der Gegner hatte in den vergangenen Wochen eigentlich längst für die Kreisliga geplant, ehe die Münsterländer mit einem 3:2 beim FC Nordkirchen aufhorchen ließen und damit den Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz, auf dem der FCN steht, auf fünf Punkte zusammenschrumpften.

"Ascheberg glaubt jetzt wieder an sich, wird gegen uns alles daran setzen den Abstand zum rettenden Ufer weiter zu verkürzen. Wir sollten und also auf einen extrem motivierten und willigen Gegner einstellen", sagt Nehling, der den TuS als sehr lauf- und zweikampfstark beschreibt.

Spielerisch verfügen die Hausherren allerdings über einige Defizite, nachdem im vergangenen Jahr zahlreiche Schlüsselspieler den Club verließen und nicht adäquat ersetzt worden sind. In Heimspielen fallen die spielerischen Schwächen des TuS Ascheberg allerdings kaum ins Gewicht. "Denn der Naturrasen in Ascheberg ist eigentlich das ganze Jahr über nie in einem wirklich guten Zustand. Spielerisch starke Mannschaften sind dort immer im Nachteil. Deshalb haben wir uns in Ascheberg auch immer brutal schwer getan. Am Sonntag wird es einmal mehr nur über den Kampf gehen", glaubt Nehling.

Neben den Langzeitverletzten wie René Harder, Thomas Glombitza und Robins Jaszmann, müssen die Grün-Weißen am 26. Spieltag unter anderem auf den spielenden Co-Trainer Pascal Harder verzichten, der gegen die Eintracht die Ampelkarte wegen Meckerns kassierte. Dafür bleiben die zuletzt aus der U23 nach oben gezogenen Lukas Nagel und Alexander Podszuck im Kader.

"Wie wir genau auflaufen, werden wir wahrscheinlich erst am Sonntg wissen, weil einige Jungs zuletzt angeschlagen waren, nur reduziert trainieren konnten", sagt Nehling, der bei den Gastgebern vor allem vor den Schlüsselspielern Marian Tüns, Fernando Manfredi und Rodrigo De Sousa warnt. "Auch im Ascheberger Kader stehen einige richtig Gute, die wir besser nicht zur Entfaltung kommen lassen sollten."

Das Hinspiel am Cappenberger See gewann Wethmar im Oktober vergangenen Jahres deutlich mit 7:0, zeigte Ascheberg mehr als nur einen Klassenunterschied auf. "Dieses Spiel hat für mich am Sonntag überhaupt keinen Wert mehr. Der Gegner wird sich am Sonntag gänzlich anders präsentieren. Wir müssen deshalb höllisch aufpassen und von der ersten Minute an bereit sein mindestens 100 Prozent zu geben. Gelingt das dem Team, bin ich sehr zuversichtlich, was die Punkte betrifft", sagt Nehling.

Die U23 der Westfalia gastiert am Sonntag (15 Uhr, Sportanlage Häupenweg) zum A-Liga-Spiel bei VfK Weddinghofen. Während der Nachwuchs vom Cappeberger See nach dem 3:2-Erfolg zuletzt gegen den Königsborner SV in den verbleibenden Spielen wohl endgültig nicht mehr Richtung Abstiegskampf schauen muss, ist es genau in diesem noch brutal spannend. Der frühere Westfalenligist aus Bergkamen ist bei fünf Punkten Abstand zur Abstiegszone weiterhin nicht endgültig gerettet.

"Dementsprechend motiviert dürfte der VfK zur Sache gehen, wir dürfen uns davon nicht, anders als zuletzt bei der Derbyniederlage gegen Niederaden, aus der Fassung bringen lassen und werden versuchen immer unseren Stiefel runterzuspielen", sagt Coach Simon Erling, der seinen USA-Urlaub beendet hat und am Wochenende wieder an der Seitenlinie stehen wird.

"Wir können und wollen die Saison nicht einfach so ausklingen lassen, deshalb sind drei Punkte in Weddinghofen das klare Ziel", sagt Erling, der einmal mehr auf zahlreiche fehlende Leistungsträger in seinem Kader verzichten muss. Das sei natürlich ärgerlich, aber kein mögliches Alibi für die sonntägliche Leistung. "Einen gut besetzten Kader bekommen wir weiterhin zusammen. Und sollte es doch eng werden, helfen Spieler aus der A-Jugend oder den unteren Seniorenmannschaft aus", so Erling abschließend.

C-Junioren nun auf Schützenhilfe angewiesen

2:2 im Spitzenspiel gegen Westfalia Rhynern

(29.04.17) C-Jugend, Kreisliga A Unna/Hamm: Westfalia Rhynern II - Westfalia Wethmar 2:2 (1:2). Im Topspiel des Tabellenführers beim Zweiten musste sich die C-Jugend des TuS Westfalia Wethmar nach einer Zwei-Tore-Führung schließlich unglücklich mit einem Remis begnügen. Damit bleiben die Grün-Weißen zwar an der Tabellenspitze - jetzt punktgleich mit dem Holzwickeder SC - haben die Meisterschaft aber nicht mehr in der eigenen Hand. Denn bei Punktgleichheit zweier Teams am Saisonende zählt der direkte Vergleich. Dieser spricht für den HSC.

"Über weite Strecken haben wir ein richtig gutes Spiel gegen einen unangenehmen Gegner gemacht. Dass die Jungs sich dafür nicht belohnen, ist extrem ärgerlich, aber leider haben wir uns den einen Konter in der zweiten Halbzeit gefangen. Es ist wirklich ziemlich bitter, wie es gelaufen ist", sagte ein enttäuschter Trainer Niklas Rath (Foto).

In einem gutklassigen, intensiven und temporeichen C-Jugend-Spiel waren die Gäste zunächst das bessere Team, präsentierten sich gut organisiert und bestens vorbereitet auf die Namenscousine aus der Hammer Vorstadt. Verdienter Lohn war die schnelle Führung durch Michel Holzenthal, der nach einer Ecke einnetzte (3.).

Als Kilian Grohs wenig später verletzt ausgewechselt werden musste, kam ein kleiner Bruch ins Wethmarer Spiel. Rhynern wurde stärker, hatte mehr vom Geschehen und kam zu einigen Gelegenheiten. Die Bälle gingen jedoch entweder am Gehäuse vorbei oder wurden eine sichere Beute von Keeper Paul Sikora.

Als Frederic Fischer mit einem Distanzschuss dann auch noch auf 0:2 stellte (26.), sah es richtig gut aus für die Westfalia, die jedoch noch vor der Pause den ersten Rückschlag hinnehmen musste. Nach einer der wenigen Unaufmerksamkeiten in der Wethmarer Deckung konnte Sikora zunächst zwar klären, der Abpraller trudelte allerdings doch über die Linie.

Mit Wiederbeginn waren die Gäste wieder deutlich besser im Spiel. "Eigentlich hatten wir dann alles im Griff, haben kaum etwas zugelassen und versucht gefährlich nach vorne zu spielen", sagte Rath. Zehn Minuten vor Schluss wurde den Grün-Weißen eine eigene Ecke zum Verhängnis, denn Rhynern eroberte den Ball, setzte zu einem Konter an und vollendete diesen nach einer Fehlerkette in der Hintermannschaft der Wethmarer gewinnbringend zum Ausgleich. "Dieses Tor dürfen wir uns so nie fangen, da haben wir schlecht verteidigt", ärgerte sich Rath.

In der Schlussphase hatten die Gäste aber deutlich mehr zuzusetzen, entwickelten viel Druck und kamen zu drei besten Möglichkeiten. Aber Fischer und Leon Beile gleich zweimal, scheiterten völlig frei am Rhynern-Schlussmann. "Das waren richtig dicke Chancen, mindestens eine davon müssen wir machen, dann wäre alles in Ordnung gewesen", ärgerte sich Rath.

So hätten seine Schützlinge beinahe noch mit komplett leeren Händen die Heimfahrt antreten müssen, aber eine Bogenlampe über Torwart Sikora hinweg tickte in der Schlussminute nur an die Querlatte. "Wir müssen jetzt mit dem einen Punkt leben und in den letzten fünf Spielen auf einen Patzer der Holzwickeder hoffen", hat Rath die Hoffnung auf die Meisterschaft und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga längst nicht aufgegeben.

Die größte Hoffnung der Grün-Weißen heißt dabei ausgerechnet Rhynern, denn die Westfalia tritt am kommenden Samstag gegen Holzwickede an.

Wethmar: Sikora; S. Beling, Bohle, Holzenthal, Grimm, Hensler, Grohs, Jäger, Knoke, Fischer, Beile; Czarnietzki, Berka, Richter, T. Beling, Gabel, Wolter.

Tore: 0:1 Holzenthal (3.), 0:2 Fischer (26.), 1:2 (33.), 2:2 (60.).

A-Junioren schlagen SuS Kaiserau mit 9:0

Pflicht deutlich erfüllt

(30.04.17) Durch einen auch in der Höhe mehr als verdienten 9:0-Kantersieg gegen Schlusslicht SuS Kaiserau nutzten die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar die letzte kleine Chance auf den Klassenerhalt in der Landesliga 1. Durch den Dreier verkürzten die Grün-Weißen den Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz fünf Spieltage vor Schluss auf acht Punkte.

"Ein ordentlicher Auftritt von uns. Die Jungs haben die Woche über gut trainiert und das dann am Sonntag auch auf den Platz gebracht", sagte Teammanager Heinz-Werner Krause (Foto) zufrieden. Über die gesamten 90 Minuten lief der Ball eigentlich ausschließlich Richtung SuS-Tor. "Schon vor der Pause hat sich die Mannschaft teilweise gut bewegt und kam zu unzähligen Tormöglichkeiten, hat daraus leider nur viel zu wenig gemacht", sagte Krause.

So gelang nur ein Treffer durch Comebacker Nico Christiansen per Abstauber, der erstmals nach seiner Kreuzbandoperation wieder ein Pflichtspiel bestritt. "Wir haben unglaubliche Möglichkeiten vergeben, eigentlich muss es schon zur Halbzeit 6:0 oder 7:0 stehen", sagte Krause.

Mit Wiederbeginn zeigte sich seine elf dann endlich deutlich torhungriger. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite erhöhte Duncan Borchardt mit einem platzierten Schuss in den Torknick auf 2:0 (47.) und sorgte damit bereits für die Entscheidung.

"Nach diesem Tor war der Widerstand bei Kaiserau komplett gebrochen und wir hatten fortan leichtes Spiel", sagte Krause. Joker Tim Kress, der vier Mal traf, Laurenz Resch per Foulelfmeter, Riaan Neutzner und Ibo Tasan sorgten mit ihren Toren für den 9:0-Endstand.

Keeper Niklas Dvorak erlebte einen extrem ruhigen Sonntagvormittag. Kaiserau war einzig Mitte der zeiten Halbzeit mit einem Konter gefährlich, traf aber lediglich den linken Torpfosten.

"Auch wenn der Gegner nicht der ganz große Maßstab war, tut der Sieg natürlich gut und gibt Selbstvertrauen. Jetzt gilt es am kommenden Sonntag in Rhynern den nächsten Schritt zu machen", sagte Krause abschließend.

Wethmar: Dvorak; Jansen (62. Ohdamis), Simsek, Jankort, Splittgerber, Resch, Neutzner (68. Kröger), Sonnen, Borchardt (75. Arslan), Christiansen (46. Kress), Tasan.

Tore: Kress (4), Christiansen, Resch, Borchardt, Neutzner, Tasan.

U23 kassiert 0:3-Pleite beim VfK Weddinghofen

Die Luft ist raus

(30.04.17) „Die Luft ist raus!“ U23-Coach Simon Erling (Foto) brachte es zum Ende seiner Spielanalyse nach der Partie beim VfK Weddinghofen auf den Punkt: Ziemlich sang- und klanglos war seine Mannschaft mit 0:3 (0:0) untergegangen.

Der Tag begann schon alles andere als gut, denn Erling hatte einige personelle Ausfälle zu verkraften und musste damit nicht nur mit einer Rumpfelf antreten, sondern auch einige team-interne Umstellungen vornehmen. A-Jugend-Keeper rückte Niklas Dvorak rückte zwischen die Pfosten, Julian Helmus und Niklas Rogge waren nach einigen Wochen erstmals wieder dabei, Dominic Thomala musste auf der Rechtsverteidiger-Position ran und Routinier Benny Fasse nahm aufgrund des Aderlasses auf der Bank Platz.

„Wir konnten so sicherlich keine eingespielte Truppe auf den Platz bringen!“, erklärte Erling, ließ dies aber nicht als Entschuldigung gelten, sondern lieferte den primären Grund des erneuten Misserfolgs gleich nach. „Uns fehlten einfach die Bereitschaft, der Wille und die Intensität!“, kritisierte der Coach.

Die Hausherren, die alles andere als überragend auftrumpften, hatten daher in der zweiten Halbzeit keine Schwierigkeiten, die Weichen auf Sieg zu stellen und kamen durch drei blitzsaubere Konter zu einem ungefährdeten Heimsieg. Gegenwehr „suchte“ der VfK völlig vergebens, denn die Wethmarer Defensive war nicht in der Lage, die entscheidenden Zweikämpfe zu gewinnen oder verlorene Duelle mit einem taktischen Foul zu korrigieren.

„Es ging alles viel zu einfach“, monierte Erling. „Wir verteidigen schlecht und stehen dabei auch noch viel zu hoch.“ Eigentlich bei jedem Gegentreffer leisteten die Grün-Weißen lediglich Geleitschutz und ermöglichten auf diese Weise einen deutlichen Erfolg des Gegners, der seinerseits mühelos die Wethmarer Angriffsbemühungen entschärfen konnte.

Lediglich in der Viertelstunde vor der Pause deutete der Gast sein Potenzial an: Drei große Möglichkeiten verbuchte der TuS auf dem Chancenzettel, doch Schinck (2) und Langenkämper, dessen Kopfball auf der Torlinie geklärt wurde, brachten den Ball nicht unter. Trainer Erling war somit am Ende des Tages bedient. „Wir müssen nun die Saison mit der richtigen Einstellung gut zu Ende bringen. Dass wir Fußball spielen können, wissen alle. Aber wir müssen es endlich auch wieder zeigen!“

TWW: Dvorak, F. Pella, Rogge (65. Wittte), Langenkämper, Giesebrecht, Evermann, Thomala (77. Selbstaedt), S. Hane, Schinck, A. Lohölter, Helmus (75. N. Pella).

Tore: 1:0 (56.), 2:0 (68.), 3:0 (75.).

Erste verliert beim Abstiegskandidaten TuS Ascheberg

Auch die letzte kleine Meisterchance verspielt

(30.04.17) Durch eine 0:1 (0:1)-Niederlage beim fast sicheren Absteiger TuS Ascheberg verspielte Westfalia Wethmar wohl auch die letzte kleine Chance auf Platz eins in der Bezirksliga 8. Vier Spieltage vor Schluss hat der Werner SC, der am Sonntag gegen Union Lüdinghausen mit 3:1 gewann, nun satte neun Zähler Vorsprung und kann den Meistersekt kaltstellen.

Die Niederlage im Münsterland war letztlich noch nicht einmal unverdient. Zwar zeigte Wethmar nach dem Seitenwechsel eine couragierte Leistung und diktierte das Geschehen klar, dafür war Durchgang eins für einen Titelanwärter allerdings überraschend willen-, kampf- und emotionslos.

Auf dem erwartet schwer zu bespielenden, weil lang und extrem holprig, Naturrasen hatte zwar auch Ascheberg spielerisch nur äußerst wenig zu bieten, fightete dafür jedoch leidenschaftlich um die letzte kleine Möglichkeit auf den Ligaverbleib und war so zunächst die gefährlichere Mannschaft.

Belohnt wurde der Einsatz der Münsterländer nach einer guten halben Stunde mit dem 1:0, als Yannick Westerhoff bei einem Konter mit Ball schneller war als die komplette grün-weiße Hintermannschaft und nach einem Solo von der Mittellinie aus halblinker Position schließlich platziert und unhaltbar ins lange Eck vollstreckte.

Die Gäste aus Lünen fanden in Durchgang eins offensiv praktisch nicht statt. Nach einer nicht unbedingt optimalen Trainingswoche erspielte sich die Mannschaft keine wirklich gefährliche Torgelegenheit. Weil häufig die Bewegung fehlte, operierte Wethmar bei Gegenwind fast ausschließlich mit langen Bällen, die die Ascheberger Hintermannschaft mit schöner Regelmäßigkeit jedoch vor wenige bis gar keine Probleme stellten.

Nach einer deutlichen Pausenaussprache und zwei Wechseln nahm Wethmar den Kampf endlich an, zeigte plötzlich eine völlig andere Präsenz in den Zweikämpfen und konnte die Hausherren, die lediglich mit einem Konter kurz vor dem Ende Keeper Maik Müller noch einmal zu einer Glanztat zwangen, so immer wieder unter Druck setzen.

Schon in der 50. Minute hätte Till Kowalski (Foto) den Ausgleich besorgen können, sein Schuss ging jedoch knapp vorbei. Wenig später verfehlte auch Tim Heptner mit einem langen Bein das Ziel knapp. Nach einem Schuss von Tim Holz lag das Spielgerät dann endlich im Netz, der bisweilen überfordert wirkende Schiedsrichter Oliver Preckel verweigerte dem Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung jedoch die Anerkennung.

In der Folge kam Wethmar in einer immer hektischer werdenden Partie zu zahlreichen Ecken und Freistößen aus dem Halbfeld, die jedoch allesamt ohne zählbares Ergebnis verpufften. Bereits in der Schlussphase setzte sich Dennis Anderson über die rechte Seite mehrfach gut durch, fand mit seinen Flanken in der Mitte jedoch nie den richtigen Abnehmer.

Obwohl dann auch noch Joker Dennis Löhrke nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung wegen Meckerns die Ampelkarte kassierte (87.), hätte Wethmar zumindest einen Punkt holen müssen, aber bereits tief in der Nachspielzeit vergab der sonst so treffsichere Goalgetter Heptner die XXL-Möglichkeit. Nach schöner Vorarbeit von Kowalski kam der Angreifer fünf Meter vor dem fast leeren Tor frei an den Ball. Statt ins Netz jagte er das Leder jedoch über den Fangzaun und setzte damit den aus Westfalia-Sicht passenden Schlusspunkt unter eine verkorkste Partie.

"Natürlich hatten wir in der zweiten Hälfte die Möglichkeiten die Partie zu drehen. Aber in Durchgang eins hat die Mannschaft einfach viel zu wenig gebracht, deshalb dürfen wir uns am Ende nicht über das Resultat beschweren", sagte ein verärgerter Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling.

TWW: Müller; Nagel, Mantei (46. Felsberg), Anderson, Holz, Heptner, Podszuck (46. Quiering), Cillien (74. Löhrke), Oh, Kösling, Kowalski.

Gelb-rot : Löhrke (87., Meckern).

Tor: 1:0 Westerhoff (32.).

Zuletzt geändert am: 23.05.2017 um 23:19

zurück