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April 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 22.05.2017
2017 >>

U23 unterliegt dem SV Bausenhagen mit 1:3

Katastrophale Einstellung

(09.04.2017) Der Aufwärtstrend der U23 des TUS Westfalia Wethmar war nur von kurzer Dauer: Nachdem der grün-weiße Talentschuppen in der Vorwoche endlich den ersten Sieg des Jahres gegen Mühlhausen gefeiert hatte, folgte nun gegen Bausenhagen beim 1:3 (0:1) eine erneute bittere Enttäschung.

Trainer Simon Erling (Foto) fand nach dem Schlusspfiff deutlichste Worte. „Was wir heute in puncto Einstellung gezeigt haben, grenzte teilweise an eine Frechheit!“, meinte ein komplett bedienter Übungsleiter und ergänzte: „Wenn man glaubt, diese Spiele im Schongang zu gewinnen, wird man zurecht bitterböse bestraft.“

Tatsächlich passten die Gastgeber ihre Spielweise der äußeren Witterung an, der TuS zeigte neunzig Minuten Sommerfußball und verpasste es gegen einen biederen Gegner dennoch, schon zur Pause in Front zu liegen. Niklas Lohölter vergab die erste Riesenchance, als er mutterseelenallein auf den Keeper zulief und diesem harmlos in die Arme schob. Kurz darauf brach Schinck am rechten Flügel durch und wartete vergeblich auf die Unterstützung im Zentrum, sodass er aus spitzem Winkel selbst abschließen musste. „In dieser Szene konnte man erkennen, wie ernst es uns war. Da muss nur einer der Offensivspieler in den Strafraum nachrücken und den Querpass einschieben“, kritisierte Erling. „Aber selbst dieser 20-Meter-Sprint, um ein Tor zu erzielen, war uns zu viel.“

Stattdessen kam es auf der anderen Seite knüppeldick, und dies auch noch doppelt. Nach einem Schussversuch der Gäste klärte Selbstaedt mit angelegtem Arm auf der Torlinie und kassierte dafür die Rote Karte, der anschließende Elfmeter fand sein Ziel, sodass der TuS plötzlich mit 0:1 hinten lag (44.).

Nach dem Wechsel wurde es noch unerträglicher für den Coach, als die Gäste nach einem zweifelhaften Standard erhöhten. Abwehrrecke Ciernioch hatte dazu gleich zwei Mal das Bedürfnis, die Entscheidung des Schiedsrichters kritisch zu hinterfragen und holte sich nach der gelben direkt auch noch die Ampelkarte ab. „Das darf – speziell in dieser Phase – nicht passieren!“, schimpfte Erling, der sich und seine Mannen nun chancenlos sah.

Erst recht nach dem 0:3 war die Partie entschieden. Dennoch riss sich der TuS dann zusammen und schaffte sogar den Ehrentreffer durch Zimmermann. „In doppelter Unterzahl haben wir etwas mehr getan“, sagte Erling. „Dass wir in der letzten halben Stunde dann sogar auf Augenhöhe sind, sagt auch viel über die Qualität des Gegners. Aber unter dem Strich haben wir mehr als verdient verloren."

Wethmar U23: Wagner; Langenkämper, M. Hane, Lange, Ciernioch, Selbstaedt, Schinck, A. Lohölter, N. Lohölter (56. Zimmermann), Witte (44. Hartmann), S. Hane (61. Thomala).

Tore: 0:1 (38./Handelfmeter), 0:2 (65.), 0:3 (69.), 1:3 (74.) Zimmermann. 

Rote Karte: Selbstaedt (37., Handspiel).

Gelb-rote Karte: Ciernioch (64.).

Keeper Müller hält 2:0-Sieg in Holzwickede fest

Wethmar klettert auf Tabellenplatz zwei

(09.04.17) Mit einer taktisch disziplinierten Leistung, vollem Einsatz und einem bärenstarken Torwart Maik Müller gewann Westfalia Wethmar am 24. Spieltag bei der starken zweiten Mannschaft des Holzwickeder SC auf der Sportanlage am Haarstrang am Sonntag mit 2:0 (2:0) und kletterte durch den zwölften Saisonsieg auf Tabellenplatz zwei.

Denn der BV Brambauer, der diesen Rang bis dato belegt hatte, verlor sein Heimspiel gegen SuS Kaiserau mit 0:3. Tabellenführer bleibt der Werner SC mit weiterhin vier Punkten Vorsprung auf die Grün-Weißen. Die Nachbarstädter mussten beim letztjährigen Vizemeister FC Overberge zwischenzeitlich zwar das 1:1 hinnehmen, siegten durch zwei späte Treffer aber letztlich mit 3:1.

"Ich bin zufrieden, dass wir dieses schwierige Spiel in Holzwickede gewonnen haben. Nach den fünf Gegentoren in der Vorwoche haben wir hinten diesmal besser gestanden", sagte Wethmars Interimstrainer und Sportlicher Leiter Rolf Nehling.

Dabei mussten die Gäste auf ihren gesperrten Abwehrchef und Co-Trainer Pascal Harder verzichten, der von der starken U23-Leihgabe Lukas Nagel vertreten wurde. Mit Alexander Podszuck sorgte zudem ein weiterer Spieler aus dem Talentschuppen auf der rechten Seite für viel Belebung.

In einem temporeichen Bezirksligaspiel war die HSC-Zweite von Beginn an der erwartet unbequeme Gegner, der gegen eine etwas defensiver ausgerichtete Westfalia sicherlich mehr Ballbesitz hatte, sich aber auch einige Fehler im Aufbau und Passspiel erlaubte.

Nach solchen schaffte es Wethmar immer wieder schnell umzuschalten und gefährlich zu werden. Nach einem langen Ball von Tim Holz war Geburtstagskind Tim Heptner (Foto) in der zwölften Minute frei durch und machte sich mit dem Tor zur Führung wohl selbst das schönste Geschenk.

In der Folge wurde ein Schuss von Dennis Löhrke gerade noch geblockt und nach einem Versuch von Podszuck rettete ein HSC-Verteidiger fast auf der Torlinie. Kurz vor der Pause jubelten einige Holzwickeder schon über den vermeintlichen Ausgleich, doch Torwart Müller wehrte den abgefälschten Ball noch zur Ecke ab. "Den hat Maik überragend gehalten. Er hat sich in den vergangenen Wochen extrem stabilisiert, strahlt viel Ruhe aus und ist so ein ganz wichtiger Rückhalt für uns", lobte Nehling.

Statt 1:1 stand es stattdessen plötzlich 0:2, als Löhrke 13 Meter vor dem Tor an den Ball kam und platziert vollstreckte (43.). Geschockt von diesem weiteren Rückschlag zeigten sich die Gastgeber aber keineswegs, kamen nach der Pause mit viel Schwung zurück auf den Kunstrasen und schnürten Wethmar regelrecht in der eigenen Hälfte ein.

Keeper Müller musste gleich mehrfach in höchster Not retten und einige weitere HSC-Versuche gingen knapp vorbei. "In dieser Phase hatten wir Glück, nicht den Anschluss zu kassieren", sagte Nehling. Erst etwa ab der 65. Minute konnte sich Wethmar wieder etwas aus dieser ganz festen Umklammerung lösen. Sicherlich auch, weil jetzt auf beiden Seiten bei einigen Akteuren die Beine immer schwerer wurden.

Als Holzwickede in der Schlussphase in der Abwehr auf Dreierkette umstellte, ergaben sich für die Mannen vom Cappenberger See Kontermöglichkeiten. Ein Schuss von Kapitän Nico Stork wehrte der Torwart zur Ecke ab, wenig später jagte Heptner den Ball aus sieben Metern völlig frei vor dem Gehäuse über die Querlatte und verpasste so den endgültigen K.o.-Schlag bei Holzwickede anzusetzen.

Stattdessen blieb es bis hinein in die Nachspielzeit spannend. Doch Müller wehrte auch gegen den eingewechselten Ex-Wethmarer Naujoks ab und der Schus von Torjäger Djordjevic ging vorbei, so dass Wethmar hinten diesmal die Null hielt und damit weiterhin Richtung Platz eins schielen darf.

Wethmar: Müller; Holz, Nagel, Mantei, Felsberg, Stork, Quiering (35. Oh), Podszuck (58. Cillien), Kowalski, Löhrke (74. Giesebrecht), Heptner.

Tore: 0:1 (12.) Heptner, 0:2 (42.) Löhrke. 

Erste testet in der spielfreien Zeit - U23 voll gefordert

Zufrieden in die Osterpause

(10.04.17) Als neuer Tabellenzweiter geht die Bezirksliga-Erste des TuS Westfalia Wethmar in die Pflichtspielpause rund um die Ostertage. "Damit können wir sehr zufrieden sein, zudem kommt die Pause für uns jetzt zum genau richtigen Zeitpunkt", sagte Wethmars Interimstrainer und Sportlicher Leiter Rolf Nehling.

Denn zum einen kostete das Spiel bei hohen Temperaturen bei der zweiten Mannschaft des Holzwickeder SC extrem viel Kraft, bis der 2:0-Sieg perfekt war, zum anderen kassierten mit Paul Mantei (Foto) und Rafael Felsberg gleich zwei Spieler ihre fünfte gelbe Karte. Die Sperre können beide nun über das spielfreie Osterwochenende absitzen.

"Gut für uns, dann können wir in das nächste Heimspiel gegen Eintracht Dortmund wieder mit vollem Kader gehen", sagte Nehling. Denn auch Abwehrchef und Co-Trainer Pascal Harder ist dann wieder entsperrt. In Holzwickede wurde Harder von U23-Spieler Lukas Nagel ersetzt, auch Alexander Podszuck stand in der Startelf, zudem saßen mit Niklas Dvorak und Jonas Osterholz zwei A-Junioren auf der Bank.

"Für den Saisonendspurt gilt es alle Kräfte zu bündeln. Wir wollen den Druck auf Werne durch Siege weiter aufrecht erhalten, gelingt uns das, kann es durchaus möglich sein in sechs Spielen den Rückstand von aktuell vier Punkten aufzuholen", sagte Nehling.

Dass sein Team dazu gewillt ist, war in Holzwickede zu sehen. "Die Jungs haben kämpferisch alles reingehauen. Spielerisch hatten wir zwar sicherlich wieder einige Defizite, haben uns in der zweiten Halbzeit auch zu sehr in die Defensive drängen lassen, aber wichtig ist in dieser Saisonphase vor allem das Ergebnis", sagte Nehling.

Und dieses stimmte am Sonntag. Weil aber auch der WSC gewann, 3:1 beim letztjährigen Vizemeister FC Overberge, bleibt es beim Vier-Punkte-Abstand. Mit dem bisherigen Tabellenzweiten BV Brambauer, 0:3 gegen SuS Kaiserau, konnten die Grün-Weißen einen Konkurrenten aber bereits überflügeln.

Mit jetzt 22 Punkten ist Wethmar weiter die beste Rückrundenmannschaft in der Bezirksliga acht. "Das sind neun Punkte mehr als Werne eingesammelt hat, punkten wir mit dieser Konstanz weiter, kann es vielleicht noch einmal spannend werden", sagte Nehling.

Um durch das spielfreie Osterwochenende nicht aus dem Rhythmus zu kommen, testet die Westfalia am Mittwoch, 12. April, ab 19 Uhr am Cappenberger See gegen Westfalenligist SV Brackel.

Weniger gut ist derzeit die Stimmung bei der U23 des TWW. Der positive Trend nach dem 3:0 in Mühlhausen ist bereits nach einem Spiel wieder verflogen, der SV Bausenhagen entführte mit einem 1:3 nämlich ziemlich mühelos drei Punkte vom Cappenberger See.

Einzig und allein die Einstellung der Mannschaft machte Coach Simon Erling für die Pleite verantwortlich. "Das war teilweise einfach eine Frechheit. Mir ist das schleierhaft, wie wir dieses Spiel so auf die leichte Schulter nehmen konnten."

Passend dazu dezimierte sich die Mannschaft auch noch selbst, wobei Erling seinen Schützling Robin Selbstaedt noch in Schutz nahm. "Er klärt mit angelegtem Arm auf der Linie und wird quasi angeschossen", so Erling zum ersten Platzverweis der Partie kurz vor der Pause. Anders fiel die Wertung bei der zweiten Hinausstellung aus, die Dominik Ciernioch in Form der Ampelkarte kassierte. "Zwei Mal zu meckern ist völlig unnötig, da muss es nach der Verwarnung auch mal gut sein", bemängelte Erling.

In doppelter Unterzahl war dann kaum mehr etwas zu holen, auch wenn Zimmermann noch zum 1:3 für Wethmar traf, das zumindest läuferisch etwas mehr in die Waagschale warf. Dennoch sollte Bausenhagen am Ende hochverdient mit drei Zählern die Heimreise antreten.

Auch Coach Erling ist ab morgen auf Tour und fliegt für zwei Wochen in die USA - nach diesem Spiel wahrscheinlich eine angebrachte Erholungspause. Sein Team dagegen kann nicht verschnaufen. Am Gründonnerstag, 13. April, steht bereits das nächste Pflichtspiel beim TSC Kamen (19.30 Uhr) an, Ostermontag kommt es zum Derby beim TuS Niederaden.

"Für Donnerstag war unser Kader ohnehin schon arg dezimiert, jetzt fallen mit Robin und Dominik zwei weitere Spieler aus. Es gilt nun erst einmal zu schauen, wie wir überhaupt eine Mannschaft stellen können", sagte Erling.

Der 24. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Spitzenreiter Werne siegt durch zwei späte Tore

Rafael Felsberg und Westfalia Wethmar schafften in Holzwickede den zwölften Saisonsieg.

Mit einem 2:0-Auswärtssieg bei der zweiten Mannschaft des Holzwickeder SC verbesserte sich der TuS Westfalia Wethmar am 24. Spieltag der Bezirksliga 8 auf Tabellenplatz zwei.

Die Grün-Weißen zogen am BV Brambauer vorbei, der sein Heimspiel gegen den SuS Kaiserau deutlich mit 0:3 verlor. Matchwinner war SuS-Goalgetter Milcarek, der alle drei Treffer erzielte. Die Kamener Vorstädter bleiben damit die zweitbeste Rückrundenmannschaft, sind mittlerweile seit zehn Spielen ungeschlagen und verbesserten sich von einem Platz kurz vor der Abstiegszone bis auf Rang fünf. „Ein verdienter Sieg für uns. Wir haben stets ein Mittel gefunden gegen die langen Bälle von Brambauer, bekamen oft den zweiten Ball und griffen schon an der Mittellinie an. Hinten in der Abwehr standen wir kompakt. Das hat die Mannschaft taktisch gut gelöst“, sagte Kaiserau-Coach Tom Schulz dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Erster bleibt der Werner SC, der sein Auswärtsspiel beim letztjährigen Vizemeister FC Overberge mit 3:1 gewann. Nach zuletzt einigen schwächeren Auftritten ließ der WSC im Nachbarschaftsduell vor allem in der zweiten Hälfte einige beste Möglichkeiten aus und wurde dafür zunächst bestraft. Denn nachdem Prinz früh die Führung gelungen war (6.), schaffte Plattfaut in Minute 78 den Ausgleich für Overberge. Mit der Hereinnahme von Joker Durkalic wechselte Werne dann den Sieg ein. Der Torjäger sicherte dem Tabellenführer durch zwei später Treffer in der 86. Minute und der Nachspielzeit noch die volle Punktzahl. „Wir haben uns einen verdienten Sieg erkämpft. Wichtig war heute die Mannschaftsleistung. Das Gegentor war natürlich ärgerlich. Aber so, wie die Mannschaft darauf regiert hat, wünscht man sich das als Trainer. In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass wir noch eine Schüppe drauflegen konnten“, sagte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk dem Westfälischen Anzeiger. Overberges Co-Trainer Chris Brügmann sagte gegenüber der Zeitung: „Es war ein hochintensives Spiel von beiden Seiten. Wer solche Spiele gewinnt, der wird auch Meister. Werne hat immer an sich geglaubt. Für den hohen Aufwand, den wir betrieben haben, hätten wir einen Punkt verdient gehabt.“

Wethmar nächster Gegner, TSC Eintracht Dortmund, spielte im Kampf um den Ligaverbleib gegen den direkten Konkurrenten FC Nordkirchen 1:1, behält damit ein Fünf-Punkte-Polster auf die rote Zone, während der einstige Meisterschafts-Topfavorit aus dem Münsterland weiterhin nur ein Zählerchen vor dem ersten Abstiegsplatz steht. Nach einer torlosen ersten Hälfte brachte Zwanzig die Eintracht nach ziemlich genau einer Stunde auf eigenem Platz in Führung. Zum Sieg reichte dieses Treffer letztlich nicht, weil FCN-Angreifer Lorenz in Minute 74 ein Tor zum 1:1 glückte.

Wohl endgültig für eine weitere Saison in der Bezirksliga planen kann Viktoria Kirchderne nach einem deutlichen 5:0 im Duell zweier Aufsteiger beim FC Roj. Sieben Punkte ist die Viktoria nun von der Abstiegszone entfernt, der FCR ist noch fünf Zähler voraus. Nachdem die Gäste durch Routinier El Yahyaoui (30.) und Kramer (45.) bereits in der ersten Halbzeit zwei Treffer erzielt hatten, mussten nach Wiederbeginn bei Roj gleich zwei Spieler mit Ampelkarten vorzeitig den Platz verlassen. In Überzahl ließ Kirchderne nichts mehr anbrennen, legte durch Fröse, erneut El Yahyaoui und Wantoch von Rekowski, der im Sommer bekanntlich nach Wethmar wechselt, weitere Tore nach.

Der VfB Lünen verpasste es beim abgeschlagenen Vorletzten TuS Ascheberg durch einen Sieg die Abstiegsplätze zu verlassen, kam im Münsterland nicht über ein 3:3 hinaus. Nach einer ereignisarmen Anfangsphase ging Ascheberg in Minute 20 durch Tüns in Führung. Anschließend wurde der VfB stärker, verschoss durch Christal zunächst einen Elfmeter (25.), bevor Mantei der Ausgleich glückte (40.). In Durchgang zwei gingen die Süder durch Tore von Wagner (61.) und erneut Mantei (70.) gleich zweimal in Front, kassierten aber jeweils den Ausgleich. Heinrich (67.) und Tüns (73.) waren für Ascheberg erfolgreich. „Das Unentschieden tut denen mehr weh als uns“, sagte TuS-Trainer Andrea Balderi den Westfälischen Nachrichten und zeigte sich zufrieden mit seinem Team: „Wir haben uns nach den Rückschlägen nicht fallen gelassen, mit der Mentalität in der zweiten Halbzeit war ich sehr zufrieden.“

Mit einem 2:2 ebenfalls eine Punkteteilung gab es zwischen dem TuS Hannibal und Union Lüdinghausen. Ex-Wethmar-Torjäger Samir Zulfic rettete dem TuS das Remis mit einem späten Tor in der 87. Minute. Zuvor hatte Odum (16.) das 0:1 für die Münsterländer besorgt. Nach dem schnellen Ausgleich durch Paltian (21.) war es in Hälfte zwei erneut Odum (70.), der seine Farben in Führung brachte. Weil die Unionisten in der Folge einige gute Kontermöglichkeiten vergaben, blieb Hannibal im Spiel und schlug schließlich durch Zulfic zurück. „Wir haben gegen einen sehr starken Gegner einen Punkt geholt“, sagte Gästecoach Mahmoud Abdul-Latif den Westfälischen Nachrichten.

Schlusslicht SC Husen-Kurl verlor beim VfL Kamen mit 2:3 und ist damit bereits nach dem siebtletzten Spieltag auch rechnerisch endgültig abgestiegen. Trotz der schon vor dem Spiel sportlich aussichtslosen Lage gab sich Husen-Kurl im Jahnstadion nie auf, egalisierte – nachdem Lindner einen Doppelpack geschnürt hatte - einen Zwei-Tore-Rückstand durch Albert (78.) und Burgemeister (87.). Weil König in der Nachspielzeit aber noch eine Ecke ins Netz köpfte, kam der VfL doch noch zum Dreier. „Der Sieg ist mehr als glücklich zustande gekommen. Am Ende müssen wir froh sein, die drei Punkte im Jahnstadion behalten zu haben. Es war seit langem das schlechteste Spiel. Wir spielen einfach keinen Fußball mehr. Das ist mir ein Rätsel“, fand VfL-Linienchef Marko Barwig gegenüber „Sport im Kreis Unna“ kritische Worte zur Leistung seines Teams.

Über das Osterwochenende ruht der Ball in der Bezirksliga 8. Weiter mit dem 25. Spieltag geht es erst am 23. April.

In Kamen und in Niederaden

U23 vor Oster-Doppelpack

(12.04.17) Ein anstrengendes Osterwochenende mit zwei Spielen in der Kreisliga A2 Unna/Hamm liegt vor der U23 des TuS Westfalia Wethmar. Der Auswärtsdoppelpack beginnt für den Nachwuchs der Grün-Weißen am Gründonnerstag beim TSC Kamen (19.30 Uhr, Sportanlage Gutenbergstraße).

Der TSC galt mit seinen von den Namen und der individuellen Klasse der Akteure hochkarätig besetzten Kader vor der Saison als einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft. An Tabellenführer PSV Bork, der am Donnerstag im Heimspiel gegen Schlusslicht SuS Kaiserau II mit einem Sieg übrigens den Meistertitel bereits sichern kann, verloren die Kamener aber schon früh den Anschluss, stehen derzeit mit 41 Punkten (vier mehr als die Westfalia) auf Platz fünf.

Auch wenn es bei den Gastgebern also schlechter läuft als erwartet, sind sie am Donnerstag klar favorisiert, denn Wethmar plagen extreme Personalsorgen. So ist nicht nur Trainer Simon Erling urlaubsbedingt verhindert und wird an der Linie von sein Co Robert Kittel vertreten, sondern auch zahlreiche wichtige Spieler stehen nicht zur Verfügung. Um überhaupt ein konkurrenzfähiges Team stellen zu können, wird Hilfe aus der A-Jugend und den anderen Seniorenmannschaften benötigt.

Das schwache 1:3 am Sonntag gegen den SV Bausenhagen hat die Situation noch einmal verschäft. Wethmar verlor nicht nur die drei Punkte, sondern nach Platzverweisen auch Robin Selbstaedt und Dominik Ciernioch (Foto). Beide dürfen nun in Kamen nur zuschauen. "Es gilt jetzt sich mit der Situation zu arrangieren und trotzdem eine Reaktion zu zeigen. Denn gegen Bausenhagen fehlte teilweise jegliche Einstellung, das können und dürfen wir uns nicht noch einmal erlauben", sagt Kittel.

Erneut auswärts antreten muss der Wethmarer Talentschuppen am Ostermontag. Dann im Derby beim TuS Niederaden (15 Uhr, Sportanlage Kreisstraße). "Zumindest in dieser Partie sollte die Motivation ja auf jeden Fall stimmen. Aber mit dem Derby beschäftige ich mich jetzt noch nicht. Zunächst gilt es die Aufgabe in Kamen möglichst erfolgreich abzuarbeiten", sagt Kittel.

Wethmar spielt nächste Woche gegen Brackel

Testspiel abgesagt

(12.04.17) Das Testspiel des TuS Westfalia Wethmar gegen den SV Brackel, das für Mittwochabend (19 Uhr) angesetzt war, findet nicht statt.

Die Absage erfolgte nach den den traurigen Vorfällen am Dienstag in Dortmund. "Nach der Absetzung der Champions-League-Partie und der Neu-Terminierung auf Mittwoch haben sich beide Clubs auf eine Verlegung geeinigt", erklärte Wethmars Trainer Rolf Nehling am Dienstagabend.

Akteure beider Teams hätten Tickets für diese Partie, sodass die Personaldecke hüben wie drüben deutlich ausgedünnt würde. "Außerdem wollen auch bestimmt viele, die ansonsten gerne zum Cappenberger See gekommen wären, den Auftritt der Borussia im TV verfolgen", ergänzt Nehling. "Eine Absage macht unter diesen Umständen einfach Sinn."

Der Test wird am kommenden Dienstag an gleicher Stelle nachgeholt.

Unglückliche 2:3-Niederlage beim TSC Kamen

U23 belohnt sich für starke Leistung nicht

(13.04.17) Gut gespielt, Reaktion gezeigt, sich aber leider nicht belohnt: Nach dem durchweg enttäuschenden 1:3 am vergangenen Wochenende gegen den SV Bausenhagen präsentierte sich die U23 des TuS Westfalia Wethmar am Gründonnerstag beim TSC Kamen deutlich formverbessert, couragiert und lauffreudig. Das nach 90 Minuten dennoch eine 2:3-Niederlage auf dem Spielberichtsbogen stand, war aus Sicht der Gäste äußerst unglücklich.

„Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden, einzig das Ergebnis stimmt heute nicht, alle drei Gegentore waren sehr ärgerlich“, sagte Wethmars Co-Trainer Robert Kittel, der seinen urlaubenden Chef Simon Erling an der Seitenlinie vertrat.

Da Wethmar auf zahlreiche Stammkräfte verzichten musste, dafür mit Jonas Osterholz und Luca Splittgerber zwei A-Junioren ihre Pflichtspielpremiere bei den Senioren feierten und später mit Duncan Borchardt auch noch ein dritter Youngster zum Einsatz kam, war die Mannschaft zunächst auf Sicherheit bedacht.

„Wir standen in der ersten Hälfte etwas tiefer, haben Mittelfeldpressing gespielt“, sagte Kittel. Weil die junge Wethmarer Mannschaft in der Defensivarbeit gut verschob und die Räume deshalb schließen konnte, kamen die Gastgeber aus dem Spiel heraus zu keiner ernsthaften Möglichkeit. Die Westfalia war über zwei Konter gefährlich, aber Lucas Zimmermann verzog seinen Schuss knapp und Max Hane sowie Bezirksliga-Leihgabe Dennis Anderson (Foto) vertändelten das Spielgerät, als sie in Überzahl auf das TSC-Gehäuse zuliefen.

Obwohl zuvor völlig harmlos, ging Kamen mit der letzten Aktion der ersten Hälfte mit 1:0 in Führung, als Tekkanat einen Freistoß aus 18 Metern unhaltbar ins Netz zirkelte. „Wenn der Schiedsrichter überhaupt pfeift, dann wäre es ein Freistoß für uns gewesen und das Tor wäre nie gefallen“, ärgerte sich Kittel.

Den Rückstand steckte die Elf vom Cappenberger See aber gut weg, agierte mit Wiederbeginn deutlich offensiver ausgerichtet. „Wir haben den Gegner sofort vorne angelaufen, früh gestört“, sagte Kittel.

Dies wurde belohnt. Nachdem Hane und Anderson zwei Chancen vergeben hatten, machte es Anderson nach einer Stunde besser und besorgte im Nachschuss den Ausgleich.

In der Folge blieb Wethmar tonangebend, hatte durch Hane den zweiten Treffer auf dem Fuß. Mitten in die Drangphase der Gäste hinein, fiel das Tor allerdings auf der Gegenseite. Genc schoss den VfL in Minute 75 erneut in Front. Die klare Abseitsstellung des Stürmers vor dem Torabschluss war dem Referee leider entgangen.

„Heute hatten wir wirklich Pech“, sagte Kittel nicht nur mit Blick auf dieses Tor, sondern auch den nächsten Einschlag nur fünf Minuten später. Diesmal überraschte Genc Keeper Bendix Wagner mit einem Heber aus 30 Metern.

Obwohl zwei Tore im Hintertreffen, versuchte Wethmar weiter alles, kam durch Lennard Langenkämper zu einer Kopfballmöglichkeit und einen Schuss von Osterholz kratzte der TSC-Schlussmann aus dem Torwinkel.

Anderson glückte schließlich doch das 3:2, weil dieses aber erst in der Schlussminute fiel, reichte anschließend die Zeit nicht mehr, um für eine Wende zu sorgen.

Weiter geht es für den Wethmarer Nachwuchs bereits am Ostermontag, dann steht um 15 Uhr das Derby beim TuS Niederaden an. „In diesem Spiel gilt es an die starke Leistung aus Kamen anzuknüpfen und erneut die richtige Einstellung zu zeigen, denn das Derby wollen wir natürlich unbedingt gewinnen. Personell sollte es für uns am Montag wieder deutlich besser aussehen“, sagte Kittel abschließend.

Wethmar U23: Wagner; Splittgerber, Osterholz (87. Schwarz), Strecker (82. Witte), Anderson, Kuruts, Langenkämper, M. Hane, Zimmermann, Hartmann, Thomala (65. Borchardt).

Tore: 1:0 Tekkanat (45.), 1:1 Anderson (60.), 2:1, 3:1 beide Genc (75., 80.), 3:2 Anderson (90.).

B-Junioren starten am Karfreitag wieder ihre Spanientour

Fahrt zur Costa Maresme

2016 hatte der Wethmar-Tross viel Spaß in Spanien. Auch für dieses Jahr sind wieder Strandtemperaturen vorhergesagt.

(14.04.17) Die beiden B-Junioren-Mannschaften des TuS Westfalia Wethmar starten am Karfreitag wieder ihre mittlerweile schon traditionelle Spanienfahrt. Für die knapp 40 Aktiven und ihren Betreuerstab geht es an die Costa Maresme bei Barcelona, wo der Westfalia-Tross eine Woche vor Ort sein wird.

Neben Freizeitgestaltung am Strand, einer Tagesfahrt in die katalanische Metropole und gemeinsamen Unternehmungen werden die Grün-Weißen einmal mehr an der Costa Maresme, einem der größten und international besetzten Jugendturnier Europas, teilnehmen. "In den vergangenen Jahren waren bis zu 150 Mannschaften am Ball, 2017 werden Teams aus Spanien, England, der Schweiz, Frankreich, Moldawien, Schottland, Deutschland, Albanien, Rumänien, Belgien, Israel, Argentinien, Libanon und Kasachstan dabei sein. Das wird wieder ein ganz besonderes sportliches Miteinander", sagt Wethmars Fahrtleiter Niklas Rath (Foto) voller Vorfreude.

Auch das Wetter dürfte in diesem Jahr wieder mitspielen. "Vorhergesagt sind für alle Tage Temperaturen von 20 Grad oder deutlich darüber, dazu viel Sonnenschein. Alle sollten also an Sonnencreme denken", sagt Rath lachend.

Nach der Ankunft in Malgrat de Mar am Samstagmittag stehen die ersten Tage den Lüner Vorstädtern zur eigenen Gestaltung zur Verfügung. "Das Turnier startet mit der großen Eröffnungsfeier am Dienstag, wenn alle Mannschaften zusammen ins Stadion einlaufen. Das ist immer eine besondere Atmosphäre. Wir werden natürlich auch in diesem Jahr wieder versuchen möglichst weit zu kommen. Aber das Wichtigste an den Tagen in Spanien sollte für alle der Spaß sein", sagt Rath.

Auch Jugendleiter Bernd Völkering wünscht der Gruppe ein paar tolle Tage unter der südlichen Sonne: "Ich war selbst schon mit, das ist eine super Sache, bringt auch unheimlich viel für den Zusammenhalt in diesem Jahrgang und im Verein überhaupt. Teilweise erinnern sich Spieler noch Jahre später an die Tage in Malgrat und die besonderen Erlebnisse. Zunächst wünsche ich den Spielern und ihren Begleitern eine entspannte Anreise, dann eine sonnige, spaßige und sportlich erfolgreiche Woche in Malgrat."

U23 reist zum Nachbarn TuS Niederaden

Derby zu Ostern

(16.04.17) Zum Abschluss der Feiertage wartet für die U23 des TuS Westfalia eine ziemlich schwierige Aufgabe: Der Talentschuppen der Grün-Weißen reist zum Ortsnachbarn TuS Niederaden, der noch mit mindestens einem Auge auf die Abstiegsregionen schielen muss.

Nach dem 2:3 beim TSC Kamen am Gründonnerstag gilt es für die Mannschaft vom Cappenberger See nun, ein Ausrufezeichen zu setzen und einen erfolgreichen Saisonendspurt einzuleiten. Anstoß an der Kreisstraße ist um 15 Uhr.

U23 unterliegt beim TuS Niederaden mit 2:4

Osterhase bringt Derby-Pleite

(17.04.17) Die U23 des TuS Westfalia konnte ihren Abwärtstrend auch beim TuS Niederaden nicht stoppen und feierte somit auch zu Ostern nicht die ersehnte sportliche Wiederauferstehung. Im Derby an der Kreisstraße verlor die Westfalia am Ende völlig verdient mit 2:4 (0:2).

Co-Trainer Robert Kittel (Foto) redete nach Spielschluss nicht um das heiße Osterei herum. "Niederaden war heute in allen Belangen, die die Grundtugenden des Fußballs ausmachen, besser!" Tatsächlich ließen die Gäste nach einer ansprechenden Anfangsphase, in der Podszuck früh nur den Pfosten traf, vieles vermissen und überließen den kämpferisch überlegenen und willensstärkeren Hausherren das schwer bespielbare Rasenfeld.

Hinzu kamen einmal mehr ärgerliche individuelle Fehler, die der noch immer vom Abstieg bedrohte TuS eiskalt nutzte: Nach einem zu kurzen Rückpass von Abwehrchef Nagel auf seinen Keeper Wagner spritzte ein gegnerischer Angreifer dazwischen und markierte im zweiten Versuch die Führung. Nach dem 0:2 durch einen blitzschnellen Konter kassierte Wethmar dann kurz vor dem Wechsel auch noch das 0:3. "Dieser Treffer darf einfach nicht fallen", kritisierte Kittel das Abwehrverhalten in der Aktion, in der der Stürmer ein Kopfballduell gegen drei TWW-Kicker zählbar gewann.

In der Pause wechselte Kittel zwei Mal aus, um frischen Wind in die Partie zu bringen - dies gelang, denn Basti Hane stieß in die Nahtstelle der Niederadener Abwehr und versenkte ebenfalls im Nachschuss zum Anschluss. Pechvogel Podszuck zielte wenig später erneut zu genau und scheiterte zum zweiten Mal in der Partie unglücklich am Außenpfosten.

Auf der Gegenseite sorgte ein billiger Freistoßtrick für die Entscheidung. "Da haben wir ebenfalls nicht gut ausgesehen", bemängelte Kittel, der sich über die letzte Aktion - Hane schnürte noch seinen Doppelpack - nicht wirklich freuen konnte. "Das war heute einfach zu wenig. Wenn man in einem Derby nicht die richtige Einstellung hat, wird es immer schwer, erfolgreich zu sein."

TWW: Wagner, L. Nagel, Strecker (46. Thomala), Langenkämper (46. A. Lohölter), M. Hane, Podszuck, S. Hane, Kowalski, Kösling, Osterholz (66. Schwarz), Evermann.

Tore: 1:0 (15.), 2:0 (33.), 3:0 (36.), 3:1 (57.) S. Hane, 4:1 (67.), 4:2 (90.) S. Hane.

B-Junioren besichtigen das "Camp Nou" in Barcelona

Spiel, Spaß und Sonne statt am Mittelmeer

Viel Spaß unter der Sonne Spaniens: Die B-Junioren des TWW.

(17.04.17) Seit Samstagmittag sind die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar in der Nähe Barcelonas, um ab Dienstag an der Copa Mresme teilzunehmen. In den ersten beiden Tagen hatten die Youngster keinerlei Eingewöhnungsprobleme, ganz im Gegenteil: Bei über 20 Grad herrschen überragende Wetterbedingungen, sodass die Ausflüge zum Strand und ins Mittelmeer geradezu Pflicht waren. "Wir haben schon einige Sonnenbrände zu verzeichnen", schmunzelt Delegationsleiter Niklas Rath. Am Ostermontag folgte die Stadtbesichtigung Barcelonas, wo der Höhepunkt das weltberühmte Stadion Camp Nou nicht fehlen durfte.

Am Dienstag dann startet das Turnier, wobei das Wetter die ganze Woche so bleiben soll. "Alle sind gesund und fit, und das soll auch so bleiben", sagt Rath zufrieden.

Erste unterliegt Westfalenligist SV Brackel mit 3:5

Gelungener Test trotz Niederlage

(18.04.17) Knapp eine Woche später als geplant hat es doch noch geklappt: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar empfing am Dienstagabend den Westfalienligisten SV Brackel und musste sich am Ende knapp mit 3:5 (2:2) geschlagen geben.

Eigentlich sollte die Begegnung schon am letzten Mittwoch stattfinden, allerdings einigten sich die Verantwortlichen nach der Verlegung des Champions-League-Spiels von Borussia Dortmund auf eine Verschiebung.

„Das war eine gelungene Sache!“, meinte Coach Rolf Nehling, der sicherlich nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Elf war. „Wir haben in einigen Phasen gut mitgespielt, auch wenn der Gegner im Spiel ohne Ball überlegen war und mehr Ballbesitz hatte.“

Ziemlich früh ging der TuS mit 1:0 in Front, nachdem Löhrke im Strafraum vollstreckt hatte. Danach übernahm der Gast jedoch merklich das Kommando, benötigte für seine ersten beiden Erfolgserlebnisse allerdings zwei Mal einen Standard: Zunächst führte eine Ecke auf den kurzen Pfosten zum Ausgleich, kurz darauf jagte ein SVB-Akteur einen zweiten Ball nach einem Freistoß halbvolley in die Maschen.

Die Westfalia antwortete noch vor der Pause mit einem durch Stork verwandelten Foulelfmeter, ehe Brackel kurz nach Wiederanpfiff erneut zuschlug. Ein letztes Mal wehrte sich dann der TuS mit Erfolg: Kowalskis direkter Freistoß schlug nach knapp einer Stunde unhaltbar im Brackeler Gehäuse ein. Mit zunehmender Spieldauer machte der Westfalenligist dann den doppelten Klassenunterschied deutlich, ohne dass Wethmar hoffnungslos unterlegen war.

„Wir haben als Mannschaft gut verteidigt, auch wenn wir in der ein oder anderen Situation kompakter und näher an den Gegenspielern stehen müssen", bemängelte Nehling. Letztlich konnte der TuS die letzten beiden Treffer und damit die Niederlage in der Schlussphase nicht verhindern, wobei Heptner und Anderson ihrerseits noch gute TuS-Chancen ausließen.

B-Junioren spielen gegen Frintrop um Viertelfinal-Einzug

Unter den letzten 16

Auch sportlich strahlt bei den B-Junioren des TWW die Sonne.

(19.04.17) Die Vorrunde bei der Copa Maresme ist durch, und zumindest eine Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar darf sich über das Weiterkommen freuen.

Während die B2 nach drei Niederlagen ausschied, feierte die B1 mit zwei Siegen und zwei Remis ohne Gegentor den Gruppensieg. Niklas Rath und sein Co-Delegationsleiter Markus Wilczek, der nach den Erfahrungen der letzten Jahre diesmal genügend Sonnencreme im Gepäck hatte, sind mit dem Verlauf der bisherigen Woche sehr zufrieden.

Am Donnerstagvormittag steigt schon das Achtelfinale gegen Adler Frintrop aus Essen. "Anschauungsunterricht" nahmen die TWW-Kicker schon am Mittwochabend, als der gemeinsame Fußball-Abend mit dem BVB auf dem abwechslungsreichen Programm stand.

B1-Junioren verlieren gegen Frintrop mit 0:1

Endstation Achtelfinale

(20.04.17) Nach der überzeugenden Vorrunde bei der "Copa Maresme" folgte in der K.O.-Phase das schnelle Aus: Die B1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar unterlagen gegen Fintrop mit 0:1 und beendeten damit den sportlichen Teil der einwöchigen Erlebnistour am Mittelmeer.

Denn das Ersatzprogramm sollte dem 40-köpfigen Tross ein starker Trost sein. "Jetzt geht es einfach nur noch ab zum Strand", meinte Markus Wilczek, der wie in jedem Jahr in der spanischen Sonne dabei ist und somit als alter "Reisehase" gilt. "Die Jungs haben unglücklich verloren, haben alles gegeben und sicherlich auch das Viertelfinal-Ticket verdient gehabt. Aber so machen wir uns einfach noch anderthalb schöne Resttage."

So steht die Freizeit also im Vordergrund, ehe es am Samstagmorgen wieder auf die Heimfahrt geht. "Bis dahin werden wie in den letzten Tagen weiterhin einfach nur Spaß haben und das herrliche Wetter mit den Jungs genießen", freute sich auch Niklas Rath, der ebenfalls zum Reise-Inventar am Mittelmeer gehört, über den bisherigen entspannten Verlauf des Wethmarer Traditions-Urlaubs.

Zuletzt geändert am: 22.05.2017 um 23:34

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