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April 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 13.04.2017
2017 >>

Verdiente 1:6-Niederlage in Münster

A-Junioren zeigen ihr schwaches Auswärtsgesicht

(02.04.17) Mit einer deutlichen, aber völlig verdienten 1:6-Klatsche beim SC Münster verabschiedeten sich die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am Sonntagvormittag in die mehrwöchige Spielpause rund um die Osterferien.

Wie schon so häufig in dieser Spielzeit, zeigte Wethmar einmal mehr sein ganz schwaches Auswärtsgesicht, war gegenüber der Vorwoche gar nicht wiederzuerkennen, also man Tabellenführer SC Wiedenbrück am Cappenberger See noch über 90 Minuten einen couragierten Fight geliefert hatte und nur unglücklich mit 1:2 unterlegen war.

In Münster fehlte in der ersten Halbzeit bei einigen Akteuren allerdings nicht nur jegliche Normalform, was sich in mangelndem Zweikampfverhalten, fehlender Laufbereitschaft, schlechter Raumaufteilung und vielen falschen Aktionen im Spielaufbau bemerkbar machte, sondern auch in der mannschaftlichen Geschlossenheit und Disziplin leisteten sich die Gäste einige schlimme Aussetzer.

„Was wir da geliefert haben, war Westfalia Wethmar unwürdig, wir haben uns und den Verein lächerlich gemacht“, sagte ein extrem enttäuschter Trainer Andreas Stückmann.

Münster war in allen Belangen mindestens eine Klasse überlegen, dominierte das Geschehen nach Belieben und hatte nach zuvor einigen knappen Ergebnissen und Niederlagen überhaupt keine Mühe, schon bis zur Pause vier Treffer zu erzielen.

Obwohl von Coach Stückmann zuvor deutlich angesprochen, schafften es die Lüner nicht ansatzweise, die Kreise von Linus Möllers einzuengen. So nutzte der SC-Torjäger seine Freiheiten dankbar aus und erzielte einen Hattrick (8., 11., 38.). Tor vier steuerte Johannknecht bei (44.).

Mit diesem Spielstand war natürlich alles längst entschieden, mit Wiederbeginn präsentierte sich Wethmar aber endlich als Mannschaft und stemmte sich gegen eine noch viel deutlichere Klatsche. Zumindest dies mit Erfolg, weil die Gäste jetzt deutlich couragierter zu Werke gingen, allerdings auch, weil Münster mindestens einen Gang herunter schaltete.

So kam die Westfalia zu guten Abschlüssen durch Kenneth Stückmann und Semih Celik, der sein erstes Pflichtspiel für die Grün-Weißen bestritt, und konnte das Geschehen allgemein etwas offener gestalten. Die Spielhoheit lag dennoch weiterhin bei den Münsteranern, die sich auch mit Halbgas einige weitere Hochkaräter erspielten.

In mehreren Situationen rettete Keeper Niklas Dvorak, bei den Schüssen von Hömann (78.) und Johannknecht (87.) war aber auch er machtlos. Den Ehrentreffer für die Gäste zum zwischenzeitlichen 1:4 erzielte Karim Bali durch einen schmeichelhaften Foulelfmeter (76.).

„Unser schwacher Auswärtsauftritt in der ersten Halbzeit hat uns wieder das Genick gebrochen. Das war einfach viel zu wenig, so etwas hätte ich von meiner Mannschaft nicht erwartet“, sagte Stückmann konsterniert.

Wethmar: N. Dvorak; Simsek, Jankort (18. Arslan), Simmes (40. Celik), Splittgerber, Osterholz, Sonnen, Neutzner, Tasan (46. Borchardt), Bali, Stückmann (71. Kress).

Tore: 1:0, 2:0, 3:0 alle Möllers (8., 11, 38.), 4:0 Johannknecht (44.), 5:1 Bali (76./Foulelfmeter), 5:1 Hömann (78.), 6:1 Johannknecht (87.).

U23 in Mühlhausen mit dem ersten Sieg des Jahres

Hane-Brüder schießen die Krise weg

(02.04.17) Auch spielerisch gelang den Grün-Weißen gegenüber den Vorwochen eine deutliche Steigerung. „Statt der hohen Bälle haben die Jungs endlich wieder flach gespielt, miteinander gesprochen und sich angefeuert. Dann kommt eben solch ein Resultat dabei heraus“, analysierte Erling.

Die Gäste waren im Stadion am Mühlbach von Beginn an die bessere Elf, kamen durch Kevin Klink, der am gegnerischen Keeper scheiterte, und Jan Hellmich, der knapp verzog, zu guten Möglichkeiten. Auf der Gegenseite kam ein SSV-Angreifer nach einem mehrfach abgefälschten Ball im Strafraum ziemlich frei zum Abschluss, lupfte das Spielgerät allerdings über das Tor.

Sekunden vor der Pause wurde ein Schuss von Niklas Witte auf der Linie geklärt. In dieser Aktion verloren beide Teams einen Spieler, weil Jan Hellmich mit voller Wucht mit dem SSV-Schlussmann zusammengeprallt war. „Beide hatten eine große Platzwunde im Gesicht, mussten ins Krankenhaus. Das sah nicht gut aus. Von dieser Stelle gute Besserung, hoffentlich sind beide schnell wieder fit“, sagte Erling.

Für den verletzten Hellmich kam mit Wiederbeginn Sebastian Hane (Foto) ins Spiel. Mit diesem Wechsel hatte Erling eine gute Entscheidung getroffen, denn in der 50. Minute brachte Hane die Gäste in Führung. Weil bei Mühlhausen der angerufene Ersatzkeeper noch nicht zwischen den Pfosten eingetroffen war, feuerte Hane einen Freistoß einfach mal bretthart Richtung kurzes Eck und überraschte damit den Feldspieler im SSV-Gehäuse, der für einige Minuten übergangsweise die Handschuhe übergestreift hatte.

„Mit dem 1:0 im Rücken haben wir weiter super verteidigt, hatten alles im Griff“, freute sich Erling. Erst recht als Max Hane nach einem schönen Pass von Lennard Langenkämper nach 60 Minuten auf und davon war und frei vor dem Tor auf 0:2 stellte.

In der Schlussphase war dann einmal auch Westfalia-Schnapper Bendix Wagner gefordert, der eine Großchance stark parierte. So fiel auch das dritte Tor an diesem Nachmittag für Wethmar. Nach einem Konter wurde Sebastian Hane gelegt und zum Strafstoß trat erneut Lukas Nagel an. Nachdem er in der Vorwoche gleich zwei Mal verschossen hatte, zeigte er sich diesmal nervenstark und hämmerte das Leder per Vollspann unhaltbar ins Netz, machte damit endgültig den ersten Sieg seines Teams in diesem Jahr perfekt.

„Lukas hat heute ein richtig gutes Spiel gemacht. Deshalb wollte ich unbedingt, dass er wieder den Elfmeter schießt und sich auch belohnt“, sagte Erling.

Wethmar: Wagner; F. Pella, L. Nagel, Langenkämper, M. Hane, Klink (90. T. Nagel), Evermann, Lange, Selbstaedt, Hellmich (46. S. Hane), Witte (75. Thomala).

Tore: 0:1 S. Hane (50.), 0:2 M. Hane (60.), 0:3 L. Nagel (90./Foulelfmeter).

Erste gewinnt in Lüdinghausen in der Nachspielzeit mit 6:5

Andersons Looping in der Achterbahn

(02.04.17) Was für ein Wahnsinn: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar hat am 23. Spieltag sein Auswärtsspiel bei Union Lüdinghausen gewonnen. Dies ist die gute, nüchterne Nachricht, doch dahinter versteckte sich ein unfassbarer Schlagabtausch. Am Ende stand ein 6:5!

Ein Ergebnis, das die zahlreichen Zuschauer im Altkreis-Derby auf der einen Seite zwar hochgradig unterhielt, auf der anderen Seite aber die Nerven der sportlich Verantwortlichen nachhaltig strapazierte. „Nicht zu glauben!“, brachte es Wethmars Trainer Rolf Nehling auf den Punkt. „Wie wir dieses Spiel aus der Hand geben konnten, ist nicht zu erklären!“ Doch dazu später mehr.

Zunächst das Positivste vorweg: Bereits in der Nachspielzeit angekommen, fuhren die Gäste beim Stand von 5:5 einen letzten Konter, um die Achterbahnfahrt doch noch mit einem Looping zu beenden, und tatsächlich: Offensiv-Wirbelwind Dennis Anderson (Foto) schnappte sich den Ball und zirkelte den Ball in bewährter Manier mit dem Außenrist zum umjubelten Siegtreffer – 6:5. Die drei Punkte waren doch noch unter Dach und Fach.

Dies waren sie eigentlich auch schon zur Pause: Durch ein selten zuvor abgebranntes Offensiv-Feuerwerk mit fantastischen Toren führte die Westfalia nach 45 Minuten mit 5:1. „Eine großartige Leistung mit tollen Spielzügen, da war ein Tor wirklich schöner als das andere“, meinte Nehling, zu diesem Zeitpunkt noch voll des Lobes über die Abschlussqualitäten seiner Stürmer. Bereits nach fünf Minuten klingelte es zum ersten Mal im altehrwürigen Westfalenringstadion, als Löhrke per Fallrückzieher einnetzte. Kurz darauf jagte Kapitän Stork einen Freistoß aus 30 Metern in die Maschen, ehe Löhrke per Volleyschuss aus der Drehung auf 3:0 erhöhte (27.). Der kurzzeitige Anschluss störte den TuS kaum, denn Löhrke nach Doppelpass mit Stork und Heptner mit einem „normalen“ Tor nach einer Ecke schraubten das Resultat auf ein uneinholbares 5:1.

Uneinholbar? Mitnichten! „Wir haben in der Kabine die Marschroute für den zweiten Abschnitt nicht nur einmal besprochen“, erinnerte sich Nehling. „Wir wollten die Partie kontrollieren und ruhig weiterspielen!“ Das gelang dann spätestens nach dem 2:5 nicht mehr, denn die Westfalia verlor Ordnung, Orientierung und Stabilität und ließ sich per Doppelschlag („Das waren Eiertore!“ O-Ton Nehling) komplett aus der Partie schießen. Vier Minuten vor Schluss zeigte der Referee dann auch noch auf den Punkt, Lüdinghausen schoss per Elfmeter tatsächlich zum 5:5 ein.

„Danach wurde es dann richtig eng“, gab Nehling, doch als fast niemand mehr an ein echtes Happy-End glaubte, erlöste Anderson seine Mannschaft mit dem nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtor. Und es kam nach Schlusspfiff noch besser: Während der TWW – wie auch immer – einen Auswärtssieg einfuhr, patzte das Spitzenduo im Gleichschritt: Der Werner SC unterlag auf eigenem Rasen mit 0:2 gegen Roj, der BV Brambauer kassierte nach Pausenführung in 1:2 bei Viktoria Kirchderne. Damit ist Wethmar nur noch drei bzw. vier Punkte von Platz eins und zwei entfernt.

TWW: Müller, Mantei, Anderson, Holz, Löhrke (62. Giesebrecht), Oh, Harder, Kuruts (71. Cillien), Stork, Felsberg, Heptner.

Tore: 0:1 (5.) Löhrke, 0:2 (13.) Stork, 0:3 (27.) Löhrke, 1:3 (32.), 1:4 (36.) Löhrke, 1:5 (45.) Heptner, 2:5 (55.), 3:5 (60.), 4:5 (61.), 5:5 (86./Foulelfmeter).

Wechselbad der Gefühle beim 6:5 in Lüdinghausen

Im Meisterrennen, aber nur eine Hälfte meisterlich

(03.04.17) Was für ein Wochenende für die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar: Nach einem atemberaubenden Schlagabtausch bei Union Lüdinghausen und dem am Ende glücklichen 6:5-Erfolg lagen die Nerven nach Schlusspfiff etwas blank, doch dann rauschte noch die Nachricht von den anderen Plätzen in die Kabine. Denn sowohl der Werner SC als Liga-Primus als auch der erste Verfolger BV Brambauer verloren ihre Partien am 23. Spieltag und ließen die Westfalia wieder auf Schlagdistanz heranrudern.

„Das ist eigentlich unglaublich, so wie das gelaufen ist“, erinnerte sich Trainer Rolf Nehling (Foto), der ein solches Wechselbad der Gefühle in seiner langen Laufbahn selten durchlebt hatte. „Die Mannschaft hatte alles im Griff und hat sich nach der Pause komplett aus dem Rhythmus gebracht“, so der Coach, der den 5:1-Pausenvorsprung mehr und mehr schmelzen sah.

Als dann die Gastgeber noch per Strafstoß ausgleichen konnten und in der Endphase auf den Siegtreffer drückten, stand plötzlich alles auf der Kippe, doch Dennis Anderson, wie immer unermüdlich in der Offensive, sorgte für den abschließenden Paukenschlag und setzte per Außenrist den Ball zum Dreier in die Maschen. „Ein unfassbarer Schlusspunkt!“, so Nehling.

Damit rangiert Wethmar nach wie vor und ungefährdet auf Platz drei, hat aber plötzlich wieder Sichtkontakt zur Spitze. Coach Nehling allerdings bleibt gerade nach dem gestrigen Spiel auf dem Boden. „Wir müssen einfach unsere Hausaufgaben weiterhin erledigen und souveräner agieren. Solche Leistungen wie in der zweiten Halbzeit verbieten jegliche Aussagen in Bezug auf Meisterschaft oder Tabellenspitze.“

Mit der Tabellenspitze längst nichts mehr zu tun hat die U23 der Westfalia in der Kreisliga A2 Unna/Hamm. Mit dem 3:0 beim SSV Mühlhausen II gelangen nach zuvor fünf Niederlagen in 2017 aber endlich die ersten Punkte in diesem Jahr.

"Die Jungs haben ein gutes Spiel gemacht, der Sieg war völlig verdient", sagte Simon Erling. Der Coach hatte auf die ergebnismäßige Talfahrt der Vorwochen reagiert und sein Team kompakter und defensiver ausgerichtet. Die vielen Fehler im Spiel gegen den Ball wurden damit minimiert und Wethmars Nachwuchs fand von Minute zu Minute mehr zu altbekannter Sicherheit zurück.

"Wir haben viel stabiler gestanden, kaum etwas zugelassen, hatten so über 90 Minuten eigentlich immer alles im Griff, weil wir auch nach vorne deutlich gefährlicher waren", sagte Erling, der nach dem ganz wichtigen Sieg tabellarisch auf einen entspannten, punktemäßig aber erfolgreichen Saisonschlussspurt hofft.

"Durch den Dreier bleiben wir in der oberen Tabellenhälfte, müssen jetzt wohl endgültig nicht mehr auf die Abstiegsplätze schauen. So werden weiterhin einige Jungs ihre Einsatzchance bekommen, die sich im Training aufdrängen", sagte Erling.

Mit dem ersten Sieg in der Rückrunde kann die U23 nun deutlich ruhiger in die intensiven kommenden Tage gehen. Während die Bezirksliga-Erste vom Cappenberger See in den nächsten drei Wochen gerade einmal zwei Spiele Pflichtspiele gegen die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC sowie Eintracht Dortmund bestreiten muss und sich zwischendurch über ein fußballfreies Osterwochenende freuen darf, stehen für die U23 mit SV Bausenhagen, TSC Kamen, TuS Niederaden und Königsborner SV in diesem Zeitraum vier Partien an.

"Die nächsten Wochen werden anstregend, aber wir wollen die Leistung aus Mühlhausen bestätigen, möglichst in jedem Spiel punkten. Vielleicht besteht ja hin und wieder auch die Möglichkeit auf personelle Unterstützung aus der ersten Mannschaft", sagte Erling abschließend.

C-Junioren schlagen Heessen - Auch B punktet dreifach

Bigpoint im Kampf um die Meisterschaft

Die C-Junioren des TuS Westfalia Wethmar gehen als Tabellenführer in die Spielpause.

(03.04.17) C-Jugend-Kreisliga A: Westfalia Wethmar - SVE Heessen 3:0 (2:0). Der Nachwuchs vom Cappenberger See geht als Tabellenführer in die Spielpause rund um die Osterferien, fuhr im Kampf um die Meisterschaft mit einer starken Leistung gegen den Vierten SVE Heessen drei ganz wichtige Punkte ein.

"Es war zu erkennen, warum Heessen bislang so etwas wie der Favoritenschreck war. Aber meine Jungs haben sehr konzentriert gespielt, viel von dem ungesetzt, was wir vor dem Spiel besprochen und unter der Woche trainiert hatten. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung", sagte ein zufriedener Coach Niklas Rath (Foto), nachdem Meisterschaftskonkurrent Westfalia Rhynern in der Vorwoche gegen Heessen nicht über ein Remis hinausgekommen war.

Heessen zeigte sich zwar auch am Samstag sehr kampf- und offensivstark, dennoch hatten die Gastgeber das Spielgeschehen über weite Strecken im Griff. "Der Gegner hat es immer wieder mit langen Bällen versucht. Darauf waren wir vorbereitet, haben die Pässe häufig abgelaufen", sagte Rath. Die wenigen Abschlüsse, die die Eintracht zu verzeichnen hatte, wurden sicher von Schlussmann Jonas Rudwill entschärft.

Die Westfalia kam vor allem durch gelungenes Umschaltspiel immer wieder zu guten Möglichkeiten. Der erste Treffer fiel bereits in der siebten Minute, als Leon Beile sich einen Querpass erlaufen konnte und trocken zur Führung abschloss. Steffen Beling baute den Vorsprung kurz vor der Pause auf 2:0 aus. Als nach einer Standardsituation bereits mehrere Schüsse abgeblockt worden waren, jagte der Linksaußen den letzten Abpraller schließlich unhaltbar ins Netz.

Endgültig für klare Verhältnisse sorgten die Hausherren nach gut einer Stunde. Nach einer Balleroberung war Frederic Fischer auf und davon, umkurvte auch den SVE-Schlussmann und schob mühelos zum 3:0 ins verwaiste Gehäuse ein.

"Das war ein ganz, ganz wichtiger Sieg. Jetzt folgen noch einige Trainingseinheiten und eine kurze Osterpause, bevor die Vorbereitung auf Rhynern beginnt", sagte Rath. Beim einen Punkt schlechteren Tabellenzweiten muss Wethmar zum wahrscheinlich schon vorentscheidenden Spiel um die Meisterschaft am 29. April antreten.

Wethmar: Rudwill; S. Beling, Hensler, Beile, Grohs, Fischer, Holzenthal, Kühlkamp, Jäger, Knoke, Bohle; Richter, Czarnietzki, T. Beling, Wolter.

Tore: 1:0 Beile (7.), 2:0 S. Beling (32.), 3:0 Fischer (62.).

B-Jugend-Kreisliga A: TuS Germaina Lohauserholz-Daberg II - Westfalia Wethmar 0:2 (0:1). Gegen das Kellerkind fuhr der Wethmarer Nachwuchs letztlich einen ungefährdeten Arbeitssieg auf schwierig zu bespielendem Naturrasen ein. 

Die Gäste benötigten zunächst rund 15 Minuten, um sich an das Geläuf zu gewöhnen. "Es ist gesundheitsgefährdend auf so einem Platz Fußball zu spielen", ärgerte sich Trainer René Harder. Um so erfreuter durfte er aber über das Auftreten seiner Mannen sein.

Diese erarbeiteten sich in der 20. Minute die erste gute Möglichkeit. Pothoff setzte auf der rechten Seite Böllhoff in Szene, der den Ball auf den aufgerückten Adam ablegte. Sein linker Hammer wurde soeben noch von einem Verteidiger auf der Linie geklärt.

Fünf Minuten später hatten die Jungs vom Cappenberger See mehr Glück. Beile setzte sich im Strafraum gegen gleich zwei Verteidiger durch und legte perfekt ab auf Goalgetter Jonas Allefeld, der den Ball nur noch einschieben musste.

Nur 120 Sekunden später folgte bereits die nächste 100-prozentige Chance für den TWW. Die starken Bohle und Beile überrumpelten im Zusammenspiel erneut die gesamte Abwehr der Germania, letztlich verhinderte einzig der Untergrund den schnellen Doppelpack. "Beide haben ein überragendes Spiel gemacht", schwärmte Harder von den Leihgaben aus der C-Jugend.

Kurz nach der Pause leistete sich die Verteidigung die erste und einzige Unaufmerksamkeit an diesem Sonntagvormittag, als Lohauserholz nach einem Konter plötzlich frei vor Keeper Ben Kroll auftauchte, dieser aber retten konnte.

In der 50. Minute dann die Vorentscheidung: Wieder war es Bohle, der einen präzisen Ball in die Spitze auf Allefeld spielte, der sich revanchierte und diesmal die Vorarbeit zum 0:2 durch Beile lieferte. Nach diesem Tor war die Luft ein wenig raus aus der Partie - bis sich in der Schlussminute Busche noch einmal ein Herz fasste, aus 20 Metern einfach mal abzog, der Ball jedoch nur ans Aluminium klatschte.

"Für die Platzverhältnisse haben die Jungs es super gemacht, ich bin zufrieden", sagte Harder nach dem Schlusspfiff.

Wethmar: Kroll; Schumann, Gonsior, Holzenthal, Pothoff, Jansen, Böllhoff(41. Neuhäuser), Adam, Bohle (61. Bartsch), Beile (61. Topolnjak), Allefeld.

Tore: 0:1 Allefeld (25.), 0:2 Beile (50.).

D1 stürzt nach 1:2 gegen Paderborn ans Tabellenende

Befreiungsschlag verpasst

(04.04.17) Die D1-Junioren verloren im richtungsweisenden Spiel gegen Grün-Weiß Paderborn mit 1:2 und gehen somit als Tabellenletzter mit 7 Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz in die Spielpause in den Osterferien.

„Natürlich waren alle von dem Ergebnis enttäuscht. Wir haben aber ein gutes Spiel gezeigt, nur wollten die Tore vorne einfach nicht fallen. Aber davon können wir uns auch nichts kaufen“, sagte ein kurz nach Spielschluss extrem enttäuschter Trainer Daniel Nowak, der den Blick mit einigem Abstand aber wieder nach vorne richtet: „Auch wenn es nun noch schwieriger wird haben wir immer noch eine Chance auf den Klassenerhalt. Dafür muss gegen Kaiserau aber unbedingt ein Sieg her.“

Der Nachwuchs der Westfalia war in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und zeigte immer wieder gute Aktionen nach vorne. Eine dieser Aktionen wurde belohnt, als man sich nach einem starken Gegenpressing eine gute Position erarbeitete, aus der Justin Maruszczyk mit einem Schlenzer gekonnt ins lange Eck abschloss (19.). Kurz danach erhielt ein Paderborner Spieler wegen Beleidigung seines Mitspielers die rote Karte (23.).

Wethmar spielte nun auf das zweite Tor, welches ihnen allerdings verwehrt blieb. „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Das Tor haben wir uns redlich verdient und war zu diesem Zeitpunkt auch überfällig. Schade, dass wir aus unseren Möglichkeiten nicht noch ein zweites erzielt haben“, war Nowak zur Halbzeit dennoch zufrieden.

Paderborn kam gallig aus der Halbzeitpause und versuchte nun mehr im Offensivspiel als noch in der ersten Halbzeit. Die Westfalia hatte das Spiel allerdings gut im Griff, ließ keine ernsthafte Möglichkeit zu und spielte selber darum, das zweite Tor zu erzielen. Nach einem Ballverlust bei einer dieser Angriffsaktionen schaltete Paderborn sehr gut um und erzielte den Ausgleich (41.).

Danach wurde das Spiel von beiden Seiten offener geführt, die Westfalia hatte aber weiterhin mehr vom Spiel und erarbeitete sich nun eine Reihe guter Chancen, die allesamt nicht genutzt wurden. „Bei dem Gegentor haben wir nach Ballverlust nicht gut umgeschaltet. Dabei hatten wir das in der Woche noch trainiert“, ärgert sich Nowak, der aber die gute Phase seiner Mannschaft nach dem Gegentor lobte: „Nach dem Ausgleich haben wir die richtige Reaktion gezeigt und versucht, das Spiel wieder in die richtige Bahn zu lenken. In dieser Phase müssen wir eine unserer ganzen Chancen verwerten. Leider ist und das nicht gelungen.“

Und wie es so häufig kommt, wenn man die Chancen selber nicht macht, kassiert man hinten einen. So geschehen beim Nachwuchs der Westfalia: Paderborn erhielt einen Strafstoß zugesprochen, den sie im zweiten Nachschuss verwerten konnten (55.). Im Anschluss versuchte die Westfalia noch einmal alles. Sie erspielten sich erneut gute Torchancen, die wiederum nicht verwertet wurden. Zudem bekam Wethmar einen klaren Strafstoß nach Foulspiel nicht gepfiffen.

„Den Strafstoß für Paderborn zu pfeifen ist eine absolute Frechheit. Noch klarer kann man den Ball nicht spielen. Und dass Lou-Ann gegen die Hand getreten wird, nachdem sie den Strafstoß gehalten hat, habe ich aus 50 Metern Entfernung gesehen. Nicht umsonst musste sie verletzt ausgewechselt werden und hat später eine Prellung diagnostiziert bekommen“, ärgert sich Nowak auch weit nach Spielschluss.

Wethmar: Lou-Ann Wuth – Fabian Beckmann, Mika Hensler, Konstantin Henneböhl, Fabian Fischer, Julian Beckmann, Leon Hallscheidt, Julien Hagen, Justin Maruszczyk – Dustin Schnelle, Nico Beile, Robin Kowalczyk, Mikail Arman Tore: 1:0 Justin Maruszczyk (19.), 1:1 (41.), 1:2 (55.).

Der 23. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Spitzenduo punktlos, Ascheberg fast abgestiegen

Abwehrchef Pascal Harder kassierte mit Wethmar in Lüdinghausen zwar gleich fünf Gegentore, durfte sich aber dennoch über drei Punkte freuen.

(04.04.17) In einer unglaublichen Begegnung gewann Westfalia Wethmar am 23. Spieltag der Bezirksliga 8 beim erwartet starken Aufsteiger Union Lüdinghausen durch einen Treffer von Dennis Anderson in letzter Sekunde mit 6:5. Damit machten die Grün-Weißen drei Punkte auf die Tabellenspitze gut, denn die beiden besser platzierten Teams verloren jeweils.

Für Tabellenführer Werner SC war das Heim-0:2 gegen den FC Roj die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen. Die Gäste waren dabei über weite Strecken die bessere Mannschaft, hatten in der ersten Hälfte mehr und bessere Chancen, nutzten eine davon durch Arslan (23.) zur verdienten Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel kämpfte Werne zwar leidenschaftlich und hatte Pech, dass dem eigentlich regulären Treffer von Rohlmann wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zu Unrecht die Anerkennung verweigert wurde, agierte häufig aber zu einfältig. Als die Gastgeber sich zudem in Minute 73 nicht einig waren, wer den Ball klären sollte, nutzte Demir die kurze Verwirrung und stellte auf 0:2. Damit war die Partie entschieden und Roj überstand auch die Schlussphase in Unterzahl (Ampelkarte gegen Isik/88.) unbeschadet. „Es hat noch keinen Gegner gegeben, der uns spielerisch so überlegen war wie Roj in der ersten Halbzeit“, sagte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk dem Westfälischen Anzeiger. „Allerdings haben wir auch schlecht gegen den Ball gearbeitet. Am Ende waren beide Gegentore Geschenke.“ Roj-Linienchef Sedat Sener sagte der Zeitung: „Wir haben den Sieg mehr gewollt und mehr investiert.“

Werne bleibt trotz der neuerlichen Niederlage dennoch auf Platz eins, weil auch der BV Brambauer verlor – mit 1:2 bei Aufsteiger Viktoria Kirchderne. Zwar ging Brambauer vor rund 100 Zuschauern kurz vor der Pause durch Youngster Ersoy zunächst noch in Führung, in Abschnitt zwei kamen die Dortmunder Vorstädter jedoch schnell zurück. Schon in Minute 46 besorgte Yigit den Ausgleich, bevor es einmal mehr Kramer war, der aus Sicht der Gastgeber den Unterschied ausmachte. Der Routinier traf nach knapp einer Stunde zum 2:1. Anschließend brachte Kirchderne den knappen Vorsprung über die Zeit.

Wethmars nächster Gegner, der Tabellenvierte Holzwickeder SC II, spielte beim FC Nordkirchen 1:1. Wie schon beim 3:1-Sieg zuletzt am Cappenberger See konzentrierte sich Nordkirchen zunächst fast nur auf die Defensive und der HSC biss sich am gegnerischen Abwehrbollwerk immer wieder die Zähne aus. Als dann in Minute 23 Lorenz auch noch gleich die erste Chance der Münsterländer gewinnbringend verwertete, führte der FCN plötzlich. Erst nach dem Seitenwechsel bekamen die Gäste mehr Struktur in ihr Spiel, agierten nicht mehr so hektisch und kamen deshalb zu guten Möglichkeiten. In der 67. Minute erzielte Torjäger Djordjevic das 1:1. In der Schlussphase hätte die HSC-Zweite aus dem einen Punkt dann fast noch drei gemacht, aber erneut Djordjevic und Hense vergaben in aussichtsreicher Position. „Das Remis entspricht dem Spielverlauf. Den Punkt haben wir uns aufgrund der stärkeren zweiten Halbzeit verdient. Vor der Pause kamen wir nicht effektiv genug in den gegnerischen Strafraum“, sagte HSC-Coach Olaf Pannewig dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Der VfB Lünen bleibt zwar weiterhin auf einem Abstiegsplatz, darf nach einem Heim-3:1 gegen Eintracht Dortmund und nur noch einem Punkt Rückstand zum FC Nordkirchen am rettenden Ufer aber wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Die Gastgeber profitierten in Minute 23 von einem Eigentor, das Verhoeven unterlief. Nach gut einer halben Stunde legte der Ex-Wethmarer Dennis Wagner den zweiten Treffer für die Süder nach. Mehr ließ die Eintracht zunächst aber nicht zu und schien eine Viertelstunde vor Schluss ins Spielzurückzukommen, als Marquardt verkürzen konnte. Aber ebenfalls noch in der 75. Minute war es erneut Wagner, der mit seinem zweiten Treffer des Tages den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte und die Begegnung damit entschied.

Durch ein 3:2 gegen den VfL Kamen entledigte sich der SuS Kaiserau endgültig aller Abstiegssorgen und sprang sogar bis auf Platz fünf. Den Siegtreffer im Derby erzielte Böcker erst in der siebten Minute der Nachspielzeit, nachdem Teamkollege Milcarek kurz zuvor nur Aluminium getroffen hatte. Die Gäste waren im Jahnstadion über weite Strecken das spielerisch bessere Team, gewannen deshalb letztlich nicht unverdient. Der stark ersatzgeschwächte VfL lieferte über die gesamte Spieldauer allerdings einen leidenschaftlichen Kampf, traf kurz nach der Pause durch Gretenkort zum 1:0 und schaffte es nach zwei Gegentoren von Stender (58.) und Milcarek (62.) erneut durch Aushilfsstürmer Gretenkort zum 2:2 zu kommen (68.). Als sich Zuschauer, Trainer und Aktive eigentlich längst mit diesem Resultat abgefunden hatten, sorgte Böcker doch noch für eine schwarz-gelbe Jubeltraube. „Auch nach dem 2:2 hat man meinen Spielern angemerkt, dass sie den Sieg wollten. Dafür sind sie dann, wenn auch spät, belohnt worden“, sagte SuS-Trainer Tom Schulz „Sport im Kreis Unna“. Kamens Marko Barwig sagte dem Internetportal: „Mir ist unerklärlich, warum der Schiedsrichter sieben Minuten nachspielen ließ. Es gab keinen Grund dafür.“

Eine unglückliche 1:3-Niederlage beim TuS Hannibal im Hoeschpark kassierte der FC Overberge. Die Gäste drückten dem Spiel zunächst ihren Stempel auf, gingen durch ein Tor von Haurand auch verdient in Front (21.). Durch eine Unachtsamkeit in der FCO-Abwehr kam Hannibal kurz vor der Pause jedoch zum Ausgleich, als Ribeiro erfolgreich war. Einen weiteren Fauxpas in der Overberge-Abwehr nutzte der Ex-Wethmarer Zulfic, schoss den TuS Hannibal in Führung (68.). Als der FCO in der Schlussphase auf das 2:2 drängte und längst alles nach vorne geworfen hatte, war es erneut Zulfic, der mit einem Konter zum 3:1-Endstand traf. „Wir sind unter Wert geschlagen worden. Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft. Ein 2:2 hätte dem Spielverlauf und unserer Leistung eher entsprochen“, sagte FCO-Spielertrainer Sebastian Placzek „Sport im Kreis Unna“.

Endgültig für die Kreisliga planen muss seit Sonntag wohl der TuS Ascheberg. Die Münsterländer verloren beim abgeschlagenen Schlusslicht SC Husen-Kurl mit 2:0, haben als Vorletzte nun auch schon satte neun Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Nach einer ordentlichen ersten halben Stunde vergab Heinrich die große Chance zur Führung für den TuS, als er alleine auf das Husener Tor zulief. Als stattdessen die Gastgeber nach einem Freistoß durch Buchbinder mit 1:0 in Führung gingen (55.), lief bei Ascheberg fortan nicht mehr viel zusammen. Nachdem Westhoff in der Schlussminute noch eine letzte Chance für Ascheberg vergeben hatte, entschied Frahne im direkten Gegenzug mit seinem Tor zum 2:0 das Match endgültig. Für TuS-Trainer Andrea Balderi ist der „Abstieg damit besiegelt“, er sagte den Westfälischen Nachrichten: „Um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren, hätten wir heute gewinnen müssen. So können wir uns ganz beruhigt auf die restlichen Spiele vorbereiten.“

Tabellenführer der Elite-Liga medizinisch neu ausgestattet

E1-Junioren nicht nur sportlich top

(05.04.17) Den E1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar ist seit dem Wochenende und dem 5:3-Sieg gegen SuS Kaiserau die Meisterschaft in der neu eingeführten Eliteliga des Kreises Unna/Hamm praktisch nicht mehr zu nehmen. Aber nicht nur sportlich ist die Mannschaft von Coach Michael Bock top, auch auf mögliche Verletzungen ist die Truppe jetzt bestens vorbereitet.

Georg Knappmann von der Markt-Apotheke in Lünen-Süd sponserte dem Nachwuchs vom Cappenberger See einen voll ausgestatteten Erste-Hilfe-Koffer und übernimmt zudem auch alle weiteren Befüllungen. "Natürlich hoffen wir den Koffer möglichst selten einsetzen zu müssen und von Verletzungen weitgehend verschont zu bleiben. Falls aber doch mal etwas passieren sollte, sind wir bestens ausgerüstet. Deshalb bedanken wir uns bei Herrn Knappmann natürlich für sein Engagement", sagte Michael Bock.

Erste spielt in Holzwickede - U23 empfängt Bausenhagen

Im Kampf um die Spitze wartet der nächste Aufsteiger

(07.04.17) Nach dem 6:5-Sieg in letzter Sekunde bei Aufsteiger Union Lüdinghausen darf sich Westfalia Wethmar in der Bezirksliga 8 auch sieben Spiele vor Saisonende weiter kleine Hoffnungen machen, noch einmal in den Kampf um die Meisterschaft, den derzeit der Werner SC und BV Brambauer ausfechten, einzugreifen. Um die Hoffnungen ein wenig größer werden zu lassen und den Rückstand von vier beziehungsweise zwei Punkten vielleicht weiter zu reduzieren, muss am Sonntag ein weiterer Dreier her.

Dann geht es gegen einen weiteren Aufsteiger, die Aufgabe dürfte aber noch deutlich schwieriger werden als zuletzt im Münsterland. Denn die Grün-Weißen müssen um 15.15 Uhr (Sportanlage Haarstrang, Unnaer Straße) bei der zweiten Mannschaft des Holzwickeder SC antreten. Die HSC-Reserve steht nach einem 1:1 am vergangenen Wochenende beim FC Nordkirchen auf Rang vier, hat gerade einmal fünf Punkte weniger auf dem Konto als die Lüner Vorstädter.

„Mit Brambauer dürfte Holzwickede sicherlich das schwierigste Auswärtsspiel werden, das wir noch vor der Brust haben. Meist mit einigen Spielern aus dem Kader der Westfalenliga-Ersten aufgerüstet, ist der HSC technisch brutal stark, kann an einem guten Tag jede Mannschaft in dieser Liga schlagen“, sagt Wethmars Interimstrainer und Sportlicher Leiter Rolf Nehling.

Die Gastgeber sind nach einem holprigen Saisonstart im letzten Jahr zuletzt immer besser in Form gekommen, gehören zu den besten Rückrundenteam und gelten zudem als sehr heimstark. „Solche Aussetzer wie in Lüdinghausen dürfen wir uns nicht erlauben, sonst gehen wir als Verlierer vom Platz“, sagt Nehling mit Blick auf einen zwischenzeitlichen 5:1-Vorsprung, der gegen die Unionisten binnen weniger Minuten verspielt war.

Zumal die Offensive der Hausherren auch noch deutlich mehr Qualität zu bieten hat. Ihr mit Abstand gefährlichster Mann ist Aleksandar Djordjevic, der bereits elf Treffer erzielt hat. „Schaffen wir es ihn aus dem Spiel zu nehmen, steigen unsere Chancen auf drei Punkte deutlich“, sagt Nehling.

Nicht dabei helfen kann der spielende Co-Trainer Pascal Harder (Foto), der wegen Reklamierens in Lüdinghausen die fünfte gelbe Karte in dieser Saison sah und damit am Sonntag gesperrt zuschauen muss. „Sein Ausfall schmerzt extrem, zumal unser Kader auch sonst nicht sehr groß ist“, sagt Nehling, der nach der Leistung der Vorwoche ohnehin nicht von der Meisterschaft sprechen möchte: „Das steht uns nach dieser zweiten Halbzeit nicht zu. Es gilt zunächst in Holzwickede eine deutlich bessere Leistung abzurufen. Gelingt das und wir holen drei Punkte, können wir im Anschluss immer noch auf die Konkurrenz schauen.“

Diese befand sich zuletzt nämlich ebenfalls in wenig meisterlicher Form und hat unbequeme Aufgaben zu bewältigen: Der WSC tritt beim letztjährigen Vizemeister FC Overberge an, Brambauer empfängt die zuletzt deutlich formverbesserte Mannschaft von SuS Kaiserau.

Formverbessert zeigte sich am vergangenen Wochenende endlich auch die U23 des TuS Westfalia Wethmar, fuhr nach mehreren vergbelichen Anläufen durch ein ebenso klares wie verdientes 3:0 beim SSV Mühlhausen II die ersten Punkte in der Rückrunde der Kreisliga A2 Unna/Hamm ein.

„Jetzt sollten wir mit den unteren Tabellenplätzen endgültig nichts mehr zu tun haben, können also befreit und hoffentlich weiter erfolgreich aufspielen“, sagt Trainer Simon Erling vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Cappenberger See) gegen den SV Bausenhagen.

Der Gegner aus Fröndenberg dürfte nach einem 3:1-Erfolg gegen den TSC Kamen mit jetzt 30 Punkten ebenso gerettet sein wie die Westfalia (37 Punkte), dass die Aufgabe dadurch einfacher werden könnte, glaubt Erling aber nicht: „Gegen Bausenhagen hatten wir immer große Schwierigkeiten, weil die Mannschaft extrem diszipliniert verteidigt, um jeden Ball kämpft und immer an ihre Chance glaubt.“

Nachdem der Wethmarer Nachwuchs in Mühlhausen gut damit gefahren war, aus einer defensiveren und damit stabileren Grundordnung zu spielen, dürfte sich daran am Sonntag wenig ändern. „Wir hatten in der Anwehr endlich wieder deutlich mehr Sicherheit, haben weniger Fehler gemacht und fast keine Chancen für den Gegner zugelassen. Daran gilt es gegen Bausenhagen anzuknüpfen und möglichst die nächsten drei Punkte zu holen“, sagt Erling.

Vereinsheimbau geht zügig voran

Wethmar feiert Richtfest

Bei Westfalia Wethmar wurde am Donnerstag Richtfest gefeiert.

(08.04.17) Der Rohbau des neuen Vereinsheimgebäudes steht: Am Donnerstag feierte der TuS Westfalia Wethmar auf der Platzanlage am Cappenberger See deshalb Richtfest mit den beteiligten Handwerkern, den Sponsoren des Großprojekts und einigen Helfern.

"Mit dem Abschluss der Rohbauarbeiten ist eine wichtige erste Etappe geschafft. Im Januar konnte wetterbedingt einige Tage nicht gearbeitet werden, so dass wir leicht in Verzug sind. Ansonsten ist aber alles super und völlig reibungslos gelaufen. Unser großer Dank gilt den beteiligten Unternehmen und Handwerkern", sagte Wethmars Fördervereins-Vorsitzender Martin Hane.

Nach dem fertig gestellten Rohbau soll es auch mit den folgenden Gewerken zügig vorangehen. "Sobald Fenster und Türen eingebaut worden sind, beginnt der Innenausbau. Wir haben jetzt praktisch alle Aufträge vergeben, wollen das Vereinsheim weiterhin ab der neuen Saison nutzen können, also im Juli mit den Arbeiten fertig werden", sagte Hane.

Wenn das neue Gebäude auf der Sportanlage bezugsfertig ist, wird erneut gefeiert. "Die Einweihungsparty soll deutlich größer ausfallen. Dann werden auch alle Vereinsmitglieder und Interessierten eingeladen. Diesem Tag fiebern wir schon jetzt entgegen. Das Heim wird ein großer Gewinn für unser Vereinsleben", sagte Hane.

Zuletzt geändert am: 22.05.2017 um 23:36

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