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Achtungserfolg

B-Junioren schlagen Bezirksliga-Tabellenführer VfB Waltrop II mit 4:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Auch am pflichtspielfreien Karnevalswochenende blieben die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar nicht untätig. Die Mannschaft empfing am Sonntag auf heimischer Anlage die Zweitvertretung des VfB Waltrop, Tabellenführer der B-Junioren-Bezirksliga – Staffel 5 und mit acht Meisterschaftssiegen in Folge im Gepäck. In einer gutklassigen Begegnung konnte der TuS-Nachwuchs mit einem spielerisch starken Auftritt einen Achtungserfolg erzielen und gewann am Ende verdient mit 4:2.

„Nach den in der Vorbereitung häufig verbesserungswürdigen Auftritten in Testspielen war das heute ein hervorragendes Spiel von uns. Wir haben Waltrop sehr gut bespielt, hatten die größeren Spielanteile und den Gegner fast die komplette Distanz über im Griff. So haben wir uns viele gute Möglichkeiten erspielt und selbst kaum etwas zugelassen“, sagte Trainer Daniel Nowak.

Die Grün-Weißen agierten von Beginn an sehr konzentriert. Sie waren auf spielerische Lösungen aus, waren auch ohne Ball gut in Bewegung und ließen den Ball geduldig durch die eigenen Reihen laufen. Auch Schlussmann Paul Sikora wurde immer wieder mit eingebunden und spielte stets gute Diagonalbälle auf die hochstehenden Außenverteidiger. Waltrop agierte in einem 4-3-3-System, schob beide Flügelstürmer im Spiel gegen den Ball aber weit ins Zentrum und verdichtete dieses dadurch fast komplett. Dies nutzten die Westfalia-Innenverteidiger Tom Beling und Sebastian Czarnietzki zum diagonalen Andribbeln in den freien Raum und fanden so immer wieder die Lösungen über die Außenbahn.

Diese Situationen sollten im Verlauf des Spiels dann auch zu guten Möglichkeiten und Torerfolgen führen. Ein Spielzug über Pascal Schmidt, Mattis Kühlkamp, Niklas Tittelbach auf der rechten Seite mündete in einen Diagonalball auf den von der linken Seite eingerückten Jason Jäger. Dieser ließ dem Torwart im direkten Duell keine Abwehrchance und erzielte somit den verdienten Führungstreffer (12.). In der Folge bestimmte Wethmar das Spiel, ohne aber die große Möglichkeit zu erspielen. So wurden sie dann für eine Unaufmerksamkeit bestraft. Waltrop gewann kurz vor der Wethmarer Box einen Zweikampf im Zentrum, steckte den Ball durch und der VfB-Stürmer ließ – aus abseitsverdächtiger Position – TuS-Schlussmann Sikora mit seinem Abschluss ins linke obere Toreck keine Abwehrchance (25.).

Die Jungs vom Cappenberger See steckten diesen Nackenschlag aber gut weg und agierten nun wieder zielstrebiger in Richtung Gäste-Tor. Fast hätten die Hausherren ebenfalls von einem gewonnenen Zweikampf kurz vor der gegnerischen Box profitiert. TuS-Kapitän Niklas Bohle eroberte im Zentrum stark den Ball, sein Abschluss verfehlte aber das Gehäuse der Gäste. Kurz darauf wurde Kühlkamp tief in Richtung Strafraum geschickt, wurde aber letztlich stark von einem VfB-Verteidiger am Abschluss gehindert. Aber noch mit der letzten Aktion vor der Pause sollte es Kühlkamp besser machen. Nach einer Kombination über die linke Seite spielte Frederic Fischer einen schönen Steckball auf den ebenfalls in abseitsverdächtige Position durchgestarteten Jäger. Dieser startete durch, zog in die Box und spielte eine scharfe flache Hereingabe auf Kühlkamp, der den Ball in Ruhe annehmen konnte, den Torwart ausguckte und überlegt rechts unten zur erneuten Führung verwertete (40.).

Auch in Halbzeit zwei blieb der TuS-Nachwuchs das spielbestimmende Team und sprühte vor Spielfreude. Das erste Statement setzte Leon Beile. Nach einem guten Angriff über die rechte Seite zog er nach innen in die Box und ließ einen Kracher auf das gegnerische Gehäuse los. Der VfB-Keeper lenkte den Ball aber mit seinen Fingerspitzen an den Querbalken. Den Abpraller setzte Kühlkamp per Kopf neben das Tor.

Dies sollte nur die erste von vielen guten Gelegenheiten sein. Einen Rückpass zum gegnerischen Keeper erlief Tittelbach, der aber etwas zu überhastet abschloss und den Ball neben das Gehäuse setzte. Nach einem erneuten Vortrag über rechts setzte Beile mit einem Pass in den Rückraum Kilian Grohs in Szene, der sich den Ball zurechtlegen konnte und den VfB-Schlussmann mit einem platzierten Abschluss zu einer starken Parade zwang. Nach einer Kombination durchs Zentrum schoss Benedikt Lehn den Ball ebenfalls nur knapp am Tor der Gäste vorbei.

Und so kam es, wie es im Fußball meistens kommt, wenn man die eigenen Torchancen nicht verwertet. Einen Angriff verteidigten die Grün-Weißen nicht konsequent, ließen sich auf der Torauslinie den Ball abluchsen. Der ballerobernde Spieler spielte den Ball von dieser in den Rückraum und aus der Position hatte der VfB-Stürmer keine Mühe den Ball zum Ausgleich in die Maschen zu befördern (65.). „Die identische Situation hatten wir in Halbzeit eins bereits einmal zu überstehen. Da müssen wir einfach klüger sein, den Ball einfach löschen und nicht versuchen, ihn im Spiel zu halten. Aber Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen“, analysierte Nowak.

Aber auch von diesem Gegentreffer ließ sich die Westfalia nicht beirren und erzielte nur kurze Zeit später wieder den erneuten Führungstreffer. Nach einer Balleroberung in der eigenen Hälfte spielte Grohs einen tiefen Ball auf Jäger. Er drehte auf, zog mit hohem Tempo am VfB-Innenverteidiger vorbei und schoss den Ball am herauseilenden Torwart vorbei. Sein Schuss prallte dann noch vom Innenpfosten zur verdienten Führung ins Waltroper Gehäuse (67.). Den Schlussstrich unter eine sehr gute mannschaftliche Leistung zog Fischer mit seinem Treffer zum 4:2. Nach einem erneuten Vortrag über die rechte Seite zog Beile an seinem Gegenspieler vorbei, spielte eine scharfe Hereingabe auf den eingerückten Fischer, der keine Probleme hatte, den Ball mit dem ersten Kontakt über die Linie zu bringen (71.).

In der nächsten Woche geht es für die Westfalia dann wieder um Punkte in der Meisterschaft. Es steht das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten JSG Massen/Königsborn an, ehe nur eine Woche später das Knaller-Spiel gegen Westfalia Rhynern II ansteht. „Aus unserer heutigen Leistung können wir eine Menge Selbstvertrauen ziehen. Es ist schön zu sehen, dass die Jungs die Inhalte, die wir die letzten Wochen trainiert haben, so hervorragend umsetzen. So haben wir uns in unserem Spiel noch einmal weiterentwickelt. Treten wir in Zukunft weiter so auf, stehen uns viele Möglichkeiten offen. In der Meisterschaft schauen wir aber weiter von Spiel zu Spiel und dann sehen wir, was sich am Ende daraus ergibt“, so Nowak und fügte abschließend hinzu: „Jetzt können die Jungs ihre schulfreien Tage genießen und ganz entspannt Rosenmontag feiern, ehe ab Dienstag unsere volle Konzentration der Vorbereitung auf die kommenden Wochen bis zu den Osterferien gilt.“

TWW: Sikora – S. Beling, T. Beling, Schmidt, Grohs, Beile, Fischer, Tittelbach, Jäger, Hövener, Lehn, Kühlkamp, Bohle, Bittner, Czarnietzki (durchgewechselt).

Tore: 1:0 (12.) Jäger, 1:1 (25.), 2:1 (40.) Kühlkamp, 2:2 (65.), 3:2 (67.) Jäger, 4:2 (71.) Fischer.

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