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Abstiegsplätze kommen nach Nicht-Leistung immer näher

A-Junioren verlieren Kellerduell in Erwitte verdient mit 0:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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„Wenn wir weiterhin so spielen, steigen wir ab – und das völlig zu recht!“ Niklas Rath, Trainer der Bezirksliga-A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar sprach nach der verdienten 0:2-Niederlage im Kellerduell bei Westfalia Erwitte Klartext.

Der Coach war schier fassungslos, was die Grün-Weißen am Sonntagvormittag geleistet, beziehungsweise eher nicht geleistet hatten. Dass auf dem sehr tiefen Naturrasen, der eher einer Kuhwiese als einem Spielfeld glich, ein normales Fußballspiel nicht möglich ist, war schon nach dem Aufwärmen klar. „Das galt aber natürlich auch für den Gegner. Doch wir haben nicht nur im spielerischen Bereich, sondern auch läuferisch und kämpferisch nahezu alles vermissen lassen. So kann man im Abstiegskampf nicht bestehen“, sagte Rath.

Dennoch hatte Wethmar die erste Chance der Partie in Führung zu gehen. Nachdem ein Lupfer von Kapitän Arne Neuhäuser noch gerade vor der Linie geklärt wurde, sollte die nächste Torannäherung jeodoch erst tief in der Nachspielzeit erfolgen.

Auch Erwitte brillierte keineswegs, zeigte im ersten Durchgang aber deutlich mehr den Willen dieses extrem wichtige Spiel gewinnen zu wollen. Der Führungstreffer durch Robin Wienand nach gut einer halben Stunde war deshalb die fast logische Konsequenz. „Wir hätten eigentlich vorher schon zwei Mal in Rückstand geraten müssen, hatten da aber jeweils noch Glück“, analysierte Rath.

Nach dem Gegentreffer änderte sich im Spiel der Gäste aus Lünen nichts, ein Aufbäumen war bis zur Pause nicht zu erkennen. Erst nach dem Seitenwechsel versuchten es die Wethmarer mit einem zumindest etwas erhöhten Engagement, wollte Erwitte nun auch früher unter Druck setzen.

„Von Minute zu Minute ist dieser Elan dann aber wieder immer mehr verpufft, weil wir leider einfach überhaupt nicht torgefährlich geworden sind“, sagte Rath. Als die Hausherren dann auch noch in Minute 74 einen Konter per Lupfer aus großer Distanz über Keeper Max Schroeder hinweg durch Justin Dridiger erfolgreich zum 2:0 nutzten, war das Match praktisch gelaufen.

Denn das erste sportliche Lebenszeichen sendete Wethmar erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit, als ein Schuss von Moritz Möller gut einen Meter über die Querlatte strich. Wenig später durfte tatsächlich auch der Erwitte-Keeper, der zuvor beschäftigungslos die warme Frühjahrssonne zwischen seinen Pfosten hatte genießen dürfen, einmal eingreifen, als er einen harmlosen Schuss zur Ecke abwehrte.

Nachdem auch diese wirkungslos verpufft war, beendete der Referee eine extrem niveauarme Bezirksliga-Begegnung, die diesen Namen eigentlich über die gesamte Spielzeit hinweg nicht verdiente. Durch die zweite Pflichtspielniederlage im Jahr 2019 schrumpfte der Vorsprung auf Erwitte und damit die direkten Abstiegsplätze auf gerade einmal zwei Punkte. Sollten die Grün-Weißen nun am kommenden Karnevalswochenende im Nachholspiel gegen Mengede 08/20 nicht endlich eine Reaktion zeigen, könnte das Team erstmals in dieser Saison in die rote Zone abrutschen.

„Leider haben viele Jungs offensichtlich immer noch nicht realisiert, in welcher bedrohlichen Lage wir uns befinden. Die Spiele werden immer weniger und unsere tabellarische Situation immer schlechter. Kriegen einige jetzt nicht ganz schnell die Kurve, kann es ein ganz böses Erwachen geben“, sagte Rath abschließend.

Wethmar: Schroeder; Adam, Jansen, Schlierenkamp (74. Ast), Hunschede (87. Bartsch), Potthoff (46. Weiß), Grabowski, Stauch, Neuhäuser, Allefeld, Möller.

Tore: 1:0 Wienand (33.), 2:0 Dridiger (74.).

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