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Abstiegskampf wird immer spannender

Westfalia Wethmar darf sich als einer der Gewinner des Spieltages fühlen

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Westfalia Wethmar kann sich nach dem glatten 7:1 gegen RW Unna als ein Gewinner des Spieltages fühlen, denn viele Konkurrenten verlebten keinen guten und damit wenig erfolgreichen Ostermontag.

Der TSC Hamm kommt mit seiner Eichhörnchen-Taktik nicht vom Fleck: Das Schlusslicht holte beim TSC Eintracht Dortmund im Abstiegsknüller erneut nur ein torloses Remis. Dabei haderte Coach Erdal Akyüz im „Westfälischen Anzeiger“ mit dem fußballerischen Schicksal. „Wir haben 90 Minuten lang auf ein Tor gespielt, haben nicht eine Chance für die Gastgeber zugelassen und selbst fünf bis sechs Hochkaräter vergeben.“ Somit bleibt es bei vier Zählern Rückstand auf den direkten Nachbarn Eintracht, zum rettenden Ufer fehlen mittlerweile sieben Punkte.

Der VfL Kamen steht zum ersten Mal auf einem Abstiegsplatz: Nach dem 2:5 gegen den Holzwickeder SC II rutschte der VfL auf den 14. Rang ab. „Holzwickede war auf jeden Fall überlegen. Wir haben die Abstände zu den Gegenspielern zu groß gehalten und wenige Torchancen kreiert. Es war für uns gar nichts drin heute“, konstatierte der Sportliche Leiter Sven König in „Sport im Kreis Unna“. Den Gästen reichte zum sicheren Dreier eine unterdurchschnittliche Leistung. „Unser Sieg geht absolut in Ordnung. Ich habe uns aber auch schon besser gesehen und von daher kann ich mit der Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, nicht zufrieden sein“, analysierte HSC-Trainer Olaf Pannewig nüchtern.

Nicht mehr in der roten Zone befindet sich der SC Dorstfeld, der im Dortmunder Duell mit 3:0 gegen den FC Roj – mit 25 Zählern nur noch einen Punkt vor dem TWW platziert – die Oberhand behielt. Diane und Doppeltorschütze Lohse zeichneten für den wichtigen Heimsieg verantwortlich.

War’s das schon im Meisterschaftsrennen? Nach dem 22. Spieltag beträgt der Vorsprung von Liga-Primus SuS Kaiserau satte zehn Punkte. Ursächlich dafür waren die Punktverluste, die zuletzt der ärgste Verfolger TuS Hannibal schlucken musste. Nach dem 0:0 im Nachholspiel bei Schlusslicht TSC Hamm an Gründonnerstag stand es auf eigenem Platz nach 90 Minuten erneut remis beim 2:2 gegen den BV Brambauer-Lünen. In einer gutklassigen Begegnung mit zwei Doppeltorschützen war BVB-Stürmer Bieber einmal mehr ein Punktegarant, nachdem er kurz vor dem Ende den Ausgleich erzielt hatte. Auf TuS-Seite war Jashanica zwei Mal zur Stelle. In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Dannhauer dann sogar noch den Lüner Sieg auf dem Schlappen, scheiterte aber an der Querlatte.

Der designierte Meister hatte beim Kellerkind Union Lüdinghausen währenddessen deutlich mehr Mühe als auf dem Papier vermutet. Am Ende hieß es 5:4, nachdem Diecks erst drei Minuten vor dem Ende den entscheidenden Treffer markiert hatte. Zuvor hatte Kaiserau insgesamt vier Mal geführt und jeweils immer wieder den Ausgleich kassiert. Daher war Union-Trainer Bülent Kara in den „Westfälischen Nachrichten“ voll des Lobes. „Kämpferisch war das das Beste, was ich in der Saison bis dato gesehen habe. Wenn die Jungs diese Leistung in den kommenden Wochen bestätigen, dann holen wir auch die nötigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.“

Viktoria Kirchderne mit seinem Coach Volker Bolte, der bekanntlich im Sommer zum Cappenberger See als Co-Trainer wechselt, landete ein deutliches 3:0 beim FC Nordkirchen. Ndubueze kurz vor dem Wechsel brachte den Tabellenvierten auf die Siegerstraße, nach der Pause legten die Dortmunder nach und sicherten durch Yigit und Humbeck in der Nachspielzeit einen ungefährdeten Auswärtssieg.

Personell aus dem letzten Loch pfiff Wethmars nächster Gegner, der FC Overberge, im Gastspiel beim VfR Sölde. Die beste Mannschaft der Rückrunde lag zur Pause noch mit 0:1 hinten, drehte aber dann den Spieß um. „Durch zwei doofe Standards, wo wir nicht eng genug am Mann waren, kassierten wir zwei Gegentreffer“, ärgerte sich FCO-Trainer Sebastian Placzek. Mit nur einem 12er-Kader angereist, hatten die Gäste am Ende nicht mehr die Kraft zurückzuschlagen.

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