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A-Junioren müssen früh alle Hoffnungen begraben

Verdiente 1:5-Niederlage bei Spitzenteam Kirchhörde

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar hatten sich im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga auch gegen Titelanwärter Kirchhörder SC vorgenommen, nach schweren individuellen Fehlern hatte sich das Team aber bereits nach 20 Minuten vier Gegentreffer gefangen und musste nach dem Schlusspfiff schließlich mit einer verdienten 1:5 (0:4)-Niederlage die Heimreise Richtung Cappenberger See antreten.

„Die Partie war praktisch eine Blaupause des Hinrundenspiels, auch damals war schon früh in der ersten Halbzeit alles entschieden“, erinnerte sich Trainer Niklas Rath an das 1:6 aus der ersten Serie. Dabei waren die Grün-Weißen auf der Sportanlage Kobbendelle zunächst ordentlich im Spiel, versuchten die Vorgaben ihres Coaches umzusetzen. Nach einem schlimmen Fehlpass im Aufbau war Kirchhörde plötzlich jedoch auf und davon und Rafael Luque Marrano hatte in der neunten Minute keine Mühe alleine vor dem Tor zum 1:0 zu vollstrecken.

„Anschließend war es so wie leider schon häufiger in dieser Spielzeit. Für einige Minuten verlieren die Jungs dann komplett ihre Linie und wir damit alle Chancen auf Punkte“, ärgerte sich Rath. Luca Becker, Björn Herter und Selim Mechken erhöhten das Resultat deshalb bis zur 20. Minute auf 4:0, so dass der Drops zu diesem Zeitpunkt bereits gelutscht war.

„Uns sind zu viele Fehler unterlaufen und bei Kirchhörde hat nach einer kleinen Schwächeperiode in den Wochen zuvor plötzlich alles funktioniert. Da waren zwei unglaubliche Treffer dabei“, schüttelte Rath fassungslos den Kopf.

Nach dem vierten Gegentor raffte sich die Westfalia allerdings auf und beschloss, sich in der Dortmunder Vorstadt nicht komplett abschießen zu lassen. So hielt Wethmar bis zum Pausenpfiff das eigene Tor jetzt zumindest sauber, wurde nach vorne bis auf eine Ausnahme allerdings weiterhin nicht gefährlich.

„In der Halbzeit haben wir versucht, einige Dinge zu korrigieren, um es im zweiten Durchgang besser zu machen“, sagte Rath. Das funktionierte dann auch ganz ordentlich. Weil die Gäste sich jetzt verbessert zeigten, aber auch, weil der KSC das Gaspedal nicht mehr mit letzter Kraft durchdrückte.

Sieben Minuten nach Wiederbeginn gelang den Grün-Weißen der Ehrentreffer, als Steven Potthoff (Foto) nach einer kurz ausgeführten Ecke von Nicols Jansen bedient wurde und platziert abzog. „In der Folge hat auch Kirchhörde etwas die Linie verloren, weil wir deutlich besser verteidigt und längst nicht mehr so viel zugelassen haben“, sagte Rath.

Zudem konnten die Gäste vom Cappenberger See auch offensiv weiter einige Nadelstiche setzen. So konnte der KSC-Keeper einen Schuss von Moritz Möller nicht festhalten, lenkte den Nachschuss von Arne Neuhäuser mit den Fingerspitzen aber so gerade noch um den Pfosten. „Wir hatten dann noch drei, vier weitere gute Aktionen, wo leider der letzte Pass nicht angekommen sind. Aber in dieser Phase haben wir gezeigt, dass die Mannschaft es besser kann als in der ersten Hälfte“, sagte Rath.

Kurz vor Schluss leistete sich Wethmar aber doch noch einen verhängnisvollen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, den schließlich Leon Franke nutzte, um den 5:1-Endstand zu erzielen.

Positiv waren neben einer ordentlichen Phase in Durchgang zwei auch die Ergebnisse der Kellerkonkurrenz. Diese konnte nämlich geschlossen ebenfalls nicht punkten, so dass Wethmar weiterhin drei Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone hat.

„Es gilt jetzt die Erkenntnisse aus der zweiten Hälfte mitzunehmen, im Training weiter Gas zu geben und es dann im nächsten Spiel in zwei Wochen besser zu machen“, war Rath nach dem Schlusspfiff schnell wieder bemüht nach vorne zu schauen. Einfach wird es allerdings auch dann nicht. Geht es doch zum Tabellenführer SuS Kaiserau.

Wethmar: Schroeder; Jansen, Schumann, Horn, Schlierenkamp, Potthoff (68. Weiß), Grabowski, Stauch (46. Adam), Allefeld, Möller, Neuhäuser.

Tore: 1:0 Marrano (9.), 2:0 Becker (16./Foulelfmeter), 3:0 Herter (19.), 4:0 Mechken (20.), 4:1 Potthof (52.), 5:1 Franke (85.).

Zeitstrafe: Potthoff (62./Foulspiel).

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