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"Eine Ära geht zu Ende!"

Manfred Chojnicki übergibt das Amt des Vorsitzenden an Stephan Polplatz

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Abschied mit Blumenstrauß und Fläschchen Sekt: Manfred Chojnicki schied am Montagabend aus dem Amt der 1. Vorsitzenden des TuS Westfalia Wethmar aus.

„Eine Ära geht zu Ende!“ Mit diesem Satz begann Werner Mennekes, Ehrenvorsitzender des TuS Westfalia Wethmar, auf der Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins den Tagesordnungspunkt 15 im Vereinsheim "TuS-TREFF 48".

„Wahl des neuen Vorstands“ stand dort geschrieben, doch ganz so nüchtern konnte dies nicht abgehandelt werden. Denn Manfred Chojnicki, der dem TuS seit der Abspaltung der Fachschaften des Ur-Vereins neunzehn Jahre lang vorgestanden hatte, hatte sich im Vorfeld entschieden, nicht mehr für den obersten Posten der Grün-Weißen zu kandidieren. „Wir können Manfreds Verdienste nicht genug würdigen“, fuhr Mennekes fort und erinnerte an die vielen Projekte, die unter Chojnickis Regie realisiert wurden. „Das fing an mit der ersten Flutlicht-Anlage in den 60ern und fand schließlich im Bau des Kunstrasens und schließlich des Vereinsheims seine Höhepunkte.“

Der 76-Jährige ist seit dem 1. März 1956 Mitglied seines Clubs. Seitdem bekleidete er zahlreiche Funktionen, indem er nicht nur Spieler der Senioren war, sondern auch als Leiter der Altherren-Abteilung, als stellvertretender Fachschaftsleiter (1976 bis 1990) und als Hauptgeschäftsführer vierzehn Jahre lang aktiv war. Bis hierher stand er seit 2000 den Fußballern als Vorsitzender (bis 2016) und gleichzeitig dem Gesamtverein mit den Freizeit- und Breitensportlern vor.

Im Anschluss wurden schließlich die Nachfolger von „MC“ gekürt: Stephan Polplatz übernahm nach einstimmiger Wahl das Zepter als neuer erster Vorsitzender, sein Stellvertreter wurde Heinz-Werner Krause. Stefan Witte ist ab sofort für die Kassenbelange zuständig, da Sascha Appel aus persönlichen Gründen aus dem Amt ausschied, dem Vorstand aber als Kassenprüfer erhalten bleibt. Apropos: Auch Manfred Chojnicki geht nicht komplett von Bord. „Wir freuen uns, dass MC uns weiterhin mit Rat und Tat, seinem Fachwissen und seinem Netzwerk im Hintergrund unterstützen wird“, sagte Polplatz im Rahmen einer weiteren kleinen Laudatio.

Stellvertreter des Schatzmeisters wurde Anne Grotefels, mit Olaf Fischer bleibt der zweite Kassenprüfer im Amt. Martin Langenkämper kümmert sich in Zukunft um die Belange der Mitgliederverwaltung. Im letzten Wahlgang wurde schließlich der neue formierte Vereinsjugendausschuss unter der Leitung von Jugendleiter Bernd Völkering einstimmig bestätigt.

Polplatz überreichte Chojnicki dann zudem einen Gutschein über eine viertägige Rhein-Flussfahrt, die er mit seiner Frau Elke im Sommer unternehmen wird. Sascha Appel erhielt als Dankeschön ein Fußball-Trikot seines Libelings-Clubs 1. FC Köln. Außerdem schlug Polplatz abschließend vor, seinen Vorgänger zum Ehrenpräsidenten Nummer zwei des TuS zu ernennen: Unter tosendem Beifall nahm Chojnicki die Urkunde von seinem "Amtskollegen" Werner Mennekes sichtlich bewegt entgegen.

Weitere Ehrungen folgten: Für langjährige und treue Mitgliedschaft wurde Alex de Grisbourne, der seit 60 Jahren „grün-weiß“ ist, ausgezeichnet. Waltraud Ehrenbrusthoff und Clemens Bertelsbeck (F und B) traten vor exakt einem halben Jahrhundert in den TuS Westfalia ein. Roswitha Seidel (40 Jahre) sowie die Fußballer Robin Möller, Frank Löbbe und Stefan Witte (alle 25 Jahre) erhielten ebenfalls eine Anstecknadel sowie die dazugehörige Ehrenurkunde.

Nach knapp 70 Minuten beendete der neue Vorsitzende die reibungslos verlaufene Sitzung, nachdem Fußball-Fachwart Heinz-Werner Krause, Kassierer Sascha Appel, die Vorsitzende der Freizeit- und Breitensportler Silvia Schlüsener und Jugendleiter Bernd Völkering ihre Rechenschaftsberichte abgelegt hatten. Auch Manfred Chojnicki verlas seine letzten Notizen im Amt und bedankte sich schließlich noch einmal ganz herzlich bei seinen Mitstreitern und den rund 35 anwesenden Mitgliedern für eine tolle Zeit und das Vertrauen der letzten Jahrzehnte.

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